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Umwelt und Gesellschaft

ZDF-Engagement im Unternehmen

Umwelt

Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen (DNK-Kriterium 11)

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für ein Medienunternehmen wie das ZDF mit seiner Planung und Produktion immaterieller Güter bzw. digitaler Inhalte bezieht sich die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen vornehmlich auf Energie. Daneben spielen aber auch physische Input-Faktoren in Form von investivem Gebrauch und konsumierendem Verbrauch eine Rolle.

Fernwärme
Das ZDF am Standort Mainz bezieht die Fernwärme aus einem Gas- und Dampfturbinenblock (GuD-Block) des Kraftwerks Mainz-Wiesbaden. Das Kraftwerk ist derzeit eine der innovativsten und effizientesten Anlagen weltweit. Es hat einen Wirkungsgrad von über 58,4 Prozent. Wenn zusätzlich Prozessdampf und Fernwärme ausgekoppelt werden, steigt der Brennstoffnutzungsgrad auf rund 80 Prozent. Durch diese hocheffiziente Technik reduzieren sich bei der 400-Megawatt-Anlage die CO2-Emissionen um 1,5 Millionen t jährlich. Eine Besonderheit am Standort ist auch die Einbeziehung des Müllheizkraftwerks (MHKW). Ein Großteil des hier produzierten Dampfs wird in den GuD-Block eingespeist, wobei der Dampf dort ohne den Einsatz zusätzlicher Primärenergie auf 560 °C überhitzt und hocheffizient verstromt wird.

Biodiversität
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens übt keine signifikanten Einflüsse bzw. Auswirkungen auf Gebiete mit hohem Biodiversitätswert und auf die Artenvielfalt aus. Kein Standort des ZDF liegt in einem Schutzgebiet, grenzt an ein Schutzgebiet oder befindet sich in einem Gebiet mit hohem Biodiversitätswert. Somit gehören keine unter Schutz gestellten oder wiederhergestellten Habitate zum Unternehmen. Habitatsveränderungen durch erneuten Flächenbedarf für Immobilien, Straßen und Parkplätze ergaben sich im Berichtszeitraum nicht.

Die Gesamtfläche des Sendezentrums 1 in Mainz beträgt circa 554.000 qm, dies entspricht einer Fläche von 77 Fußballfeldern. Davon sind circa 174.000 qm versiegelte Fläche, die sich in 62.000 qm Gebäudegrundflächen und 112.000 qm für Straßen, Gehwege, Plätze und Parkplätze aufteilt. Somit sind circa zwei Drittel der Fläche unversiegelte Grünfläche.

Beschaffung
Die Nachhaltigkeitsziele werden durch den Einkauf des ZDF mit enger Einbindung der Fachbereiche im Rahmen von Beschaffungsvorhaben und Ausschreibungen aktiv verfolgt. Ziel ist es, die Einhaltung von ökologischen und sozialen (Mindest-)Standards über die gesamte Lieferantenkette zu gewährleisten. Dies geschieht durch eine gezielte Planung, Umsetzung und Überwachung der notwendigen Instrumente und Abläufe zur Durchsetzung von Nachhaltigkeitsstandards bei den Lieferanten. Häufig werden hierdurch auch Einsparpotenziale durch eine effizientere Ressourcennutzung realisiert. Die Nachweise, dass und inwieweit Anbieter nachhaltig wirtschaften und ihre angebotenen Dienstleistungen oder Produkte den Anforderungskriterien unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten entsprechen, werden unter anderem durch Lieferantenfragebögen, Zertifikate und andere Bescheinigungen unabhängiger Stellen erbracht.

Dazu konkrete Beispiele:

Büromöbel
Die in den Möbeln verbauten Holzbestandteile müssen aus Recyclingmaterialien oder/und Frischholz gewonnen werden. Sofern Frischholzanteile verwendet werden, sollten sie nachweislich aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen.

Büromaterial
2015 wurden sukzessive Produkte nachhaltiger und ökologischer Hersteller in das Sortiment übernommen. Ziel der neuen Ausschreibung 2016 ist es, grundsätzlich ein nachhaltiges Portfolio zusammenzustellen. Hierfür soll je Büromaterialprodukt zumindest eine ökologische Alternative bzw. ausschließlich das ökologisch hochwertige Produkt in den Shop aufgenommen werden.

Reinigungsdienstleistungen
Bei der Beschaffung von Reinigungsdienstleistungen müssen die Firmen den Einsatz von biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln, den Einsatz von modernen Reinigungsmaschinen, von wassersparenden und innovativen Reinigungstechniken sowie Energieeinsparung und Minderung von Emissionen nachweisen.

Leistungsindikator G4-EN1: Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Leistungsindikator Media G4-EN1: Eingesetzte Materialien vor allem im Zusammenhang mit Verpackungen sowie Papier- und Druckerzeugnissen.

Verbrauch Kopierpapier Sendezentren 1 und 2 im Jahr 2015: 24 Millionen Blatt DIN-A4-Recyclingpapier (100 Prozent).

Ressourcenvergleich Recyclingpapier und Frischfaserpapier bei 24 Millionen Blatt
Recyclingpapier Frischfaserpapier
Altpapier (kg) 134.120,4 Holz (kg) 358.772,2
Wasserverbrauch (l) 2.454.883,2 Wasserverbrauch (l) 6.250.970,9
Gesamtenergieverbrauch (kWh) 502.328,1 Gesamtenergieverbrauch (kWh) 1.248.095,5
CO2-Emissionen (KgCO2) 106.098,9 CO2-Emissionen (KgCO2) 126.935,4
Einsparungen durch Einsatz von Recyclingpapier
Holz (kg) 358.772,2
Wasserverbrauch (l) 3.796.087,7
Gesamtenergieverbrauch (kWh) 781.767,4
CO2-Emissionen (kgCO2) 20.836,5

Berechnungsgrundlage ist die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Produktionsprozesses – inklusive der Transportwege – für 100 Prozent Recyclingpapier und Frischfaserpapier im direkten Vergleich.

Leistungsindikator G4-EN3: Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

Am Standort Mainz des Unternehmens kommen fossile Energiequellen und erneuerbare Energie als Primärenergieträger zur Verwendung.

Die zur Erzeugung der eingekauften Elektrizität eingesetzte Primärenergie setzte sich für das Jahr 2014 folgendermaßen zusammen (Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz):

• 45,3 Prozent sonstige erneuerbare Energien
• 37,7 Prozent erneuerbare Energieträger (EEG-gefördert)
• 16,2 Prozent Kohle
• 0,8 Prozent sonstige fossile Energieträger
Quelle: https://www.entega.de/stromkennzeichnung/

Einsatz zugekaufter (indirekter) Energie Sendezentrum 1 für 2014:
• Zugekaufter Strom insgesamt 39.903 MWh
• Fernwärme 32.423 MWh

Einsatz zugekaufter (indirekter) Energie Sendezentrum 1 für 2015:
• Zugekaufter Strom insgesamt 39.550 MWh
• Fernwärme 31.018 MWh

Kraftstoffverbräuche der Fahrzeugflotte des ZDF (Inland) für die Jahre 2014/2015
ZDF-Tankstelle Externe Tankstelle Summen
2014 2015 2014 2015 2014 2015
Benzin (l) 6.452 3.983 18.813 18.586 25.265 22.569
Diesel (l) 15.303 14.468 26.751 27.024 42.055 41.493

Ressourcenmanagement (DNK-Kriterium 12)

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat und wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen.

Energie
Ziel des ZDF ist es, bei Renovierungen und Sanierungen, bei Um- und Neubauten Aspekte der Energieeffizienz und der Nachhaltigkeit in allen Dimensionen (Energieversorgung, Energieverbrauch, Bauweisen, Baustoffe) mit oberster Priorität zu verfolgen.

Biodiversität
Die folgenden umweltrelevanten Aspekte finden bei der Pflege der Außenanlagen und der Landschaft Anwendung:

• Naturnahe Pflege der Vegetation
• Erhalt der Biodiversität
• Vermeidung von Pestiziden und Düngemitteln
• Einsatz von umweltverträglicherem und für die Gesundheit weniger schädlichem Geräte-Spezialkraftstoff
• Einsatz von modernen Geräten und Maschinen zur Energieeinsparung und Minderung von Emissionen

Auf dem Gelände des Sendezentrums 1 sind Bienenvölker zum Erhalt der Artenvielfalt angesiedelt. Speziell hier ist eine gesonderte Pflege (reduzierter Mähzyklus) der Wiesenfläche wichtig, um den Wuchs von Nahrungspflanzen wie Wildkräutern und Blühpflanzen zu fördern. Es werden grundsätzlich nur biologisch abbaubare und als bienenfreundlich gekennzeichnete Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Zudem gibt es natürliche Ein-/Umfriedungen, die mit verholzenden Pflanzen bewachsen sind. Diese Flächen bieten heimischen Insekten, Tier-, Vogel- und Pflanzenarten natürliche Schutzzonen.

Das Unternehmen verfügt über ein Baumkataster für das Sendezentrum 1.

Entsorgung
Durch die Übergabe von Holz, Papier und Gewerbefall an den zertifizierten Entsorger hat sich das ZDF beispielweise im Jahr 2014 aktiv für die Einsparung von CO2-Emissionen in Höhe von 210,5 t eingesetzt. Das Berechnungsschema des CO2-Fußabdrucks wurde durch die Fachhochschule Bingen überprüft.

Das ZDF beteiligt sich seit dem Sommer 2015 an dem kostenfreien Programm von "TerraCycle" zum Recycling von Zigarettenstummeln. Dabei werden die Zigarettenfilter aus den Aschenbechern der Raucher-Points gesammelt und portoneutral an den Recyclingpartner geschickt. Die gesammelten Zigarettenreste dienen dort als Rohmaterial für neue Mülltonnen, Gießkannen und Parkbänke. Bis zum Januar 2016 wurden rund 170.000 Zigarettenfilter eingesammelt.

Wasser
Die Quellen für die Wasserentnahme des Unternehmens setzen sich aus der Stadtwassereinspeisung und der Brunnenwassernutzung zusammen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erfordert keine Wasserrückgewinnung oder Wasserwiederverwendung.

Das ZDF will weiterhin den Trinkwasserverbrauch durch technische Maßnahmen und Verbesserungen reduzieren. Dazu beigetragen sollen Maßnahmen wie die Nutzung von Brauchwasser als Spülwasser für die Toiletten und Urinale im Verwaltungsgebäude Hochhaus und der sukzessive Einbau von Wasserstopp-Armaturen in den Sanitärbereichen.

Fotovoltaik am Standort Mainz
Im Zuge der Sanierung des Parkdecks im Jahr 2016 wird eine Fotovoltaikanlage zur alternativen Stromerzeugung auf der Dachfläche errichtet. Die Anlage wird auf eine Kapazität von etwa 90 kWp (Kilowatt Peak) ausgelegt und soll einen jährlichen Stromertrag von etwa 131.000 kWh erwirtschaften.

Geothermie im Landesstudio Bayern
Das Landesstudio Bayern in Unterföhring wird seit 2014 mit geothermischer Fernwärme versorgt. Um eine optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten wurden für den notwendigen Heizwärmebedarf von circa 1,65 MW – dies entspricht einem Bedarf von rund 150 Einfamilienhäusern – drei Übergabestationen errichtet. Damit erwärmt das Netzwasser aus dem Fernwärmenetz die Heizwasserkreisläufe der drei ZDF-Immobilien Haus 3 (Kantine), Haus 4 (Bürogebäude) und Haus 8 (Pforte) des Landesstudios. Die Nutzung der geothermischen Fernwärme hat für das Landesstudio Bayern nicht nur ökologische Vorteile. Aufgrund der im Verhältnis zur derzeitigen Fernwärmeversorgung günstigen Grund- und Arbeitspreise können im Vergleich zu den bisherigen Jahresheizkosten so große Einsparungen erzielt werden, dass von einer Amortisierung der Investition in die Erdwärme nach spätestens fünf Jahren auszugehen ist.

Leistungsindikator G4-EN23: Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

Leistungsindikator Media G4-EN23: Entsorgung oder Recycling medienspezifischer Abfallarten wie Papier, Kunststoffe oder elektronischer Geräte.

Für das Jahr 2014 ergibt sich für den Standort Mainz folgendes Bild:

Abfallart Menge 2014 Menge 2015 Einheit
Nicht gefährlicher Abfall zur Verwertung 732,2 705,8 t
Nicht gefährlicher Abfall zur Beseitigung 394,6 248,4 t
Gefährlicher Abfall zur Verwertung 89,9 70,4 t
Gefährlicher Abfall zur Verwertung 5.988 11.864 Stück
Gefährlicher Abfall zur Beseitigung 30,0 0,0 t
Summe t 1.246,7 1.024,6 t
Summe Stück 5.988 11.864 Stück

Leistungsindikator G4-EN8: Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Wassemengen Einheit 2014 2015
Stadtwasser qm 26.505 24.844
Brunnenwasser qm 90.683 87.652
Summe Wasserfraktionen qm 117.188 87.652
Abwasser qm 81.984 76.947

Klimarelevante Emissionen (DNK-Kriterium 13)

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Informationen über die THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3) werden in den entsprechenden Abschnitten zu den nächsten drei Leistungsindikatoren gegeben. Ziel des ZDF ist es, die in den vergangenen Perioden erreichten Emissionsminderungen weiterzuführen, die dafür verantwortlichen Strategien und Maßnahmen weiterzuverfolgen und vor allem bei Reinvestitionen zunehmend auf energieeffiziente und regenerative Optionen zu setzen (siehe auch den entsprechenden vierten Leistungsindikator dieses DNK-Kriteriums G4-EN19: Reduzierung der THG-Emissionen).

Leistungsindikator G4-EN15: Direkte THG-Emissionen (Scope 1).

In den Produktionsprozessen des Unternehmens entstehen keine signifikanten Emissionen von Substanzen, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen könnten.

Leistungsindikator G4-EN16: Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2).

Werte für 2014
Benzin 61 t CO2-Emissionen
Diesel 1.094 t CO2-Emissionen
Strom 5.946 t CO2-Emissionen
Wärme 10.116 t CO2-Emissionen
Summe 17.217 t CO2-Emissionen
Werte für 2015
Benzin 55 t CO2-Emission
Diesel 1.079 t CO2-Emission
Strom 5.893 t CO2-Emission
Wärme 9.678 t CO2-Emission
Summe 16.705 t CO2-Emission

Um 16.705 Tonnen CO2-Emissionen zu kompensieren, müssen 334.100 qm neuer Wald aufgeforstet werden.

Die Circa-Werte zu den CO2-Emissionen für Strom und Wärme wurden dem Energiebericht 2015 (SZ 1) entnommen. Die Circa-Werte zu den CO2 -Emissionen für die Kraftstoffverbräuche (Fahrzeugflotte Mainz) wurden mit folgendem Tool errechnet: https://www.prima-klima-weltweit.de/co2/kompens-berechnen.php

Leistungsindikator G4-EN17: Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3).

Weitere indirekte Treibhausgas-Emissionen können derzeit nicht beziffert werden. Hier stehen aber Reisetätigkeiten und externe Logistik-/Transportdienstleistungen im Mittelpunkt:

Reisen
Die Deutsche Bahn bescheinigt dem ZDF 7.146.080 Personenkilometer für das Jahr 2014 im Fernverkehr der Bahn mit 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen. Diese Geschäftsreisen waren somit CO2-frei.

Logistik
Auch durch die Nutzung von "GoGreen"-Produkten und Services von "Deutsche Post DHL" für das Jahr 2014 konnten 11,16 kg CO2-Emissionen kompensiert werden. Das Carbon Management von "Deutsche Post DHL" gleicht die beim Transport entstehenden Treibhausgas- Emissionen durch weltweite Klimaschutzprojekte aus.

Jobticket
Bereits seit sechs Jahren bietet das ZDF den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Mainz eine attraktive Möglichkeit für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Gebiet Mainz/Wiesbaden und für die Region Rheinhessen-Nahe im Rahmen eines Jobtickets an. Zurzeit nutzen circa 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, ihren Arbeitsweg kostengünstig und umweltschonend zurückzulegen.

Grüne Produktion
2015 wurde die Produktion der ZDF-Show Der Quiz-Champion von der "Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein" mit dem "Grünen Drehpass" ausgezeichnet. Die Sendung mit Johannes B. Kerner ist damit die erste TV-Show überhaupt, die dieses Gütesiegel für nachhaltige Dreharbeiten erhält. Der "Grüne Drehpass" im Bereich Show ist in Zusammenarbeit mit der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein entstanden, dazu wurde der für fiktionale Produktionen bestehende Kriterienkatalog für den Bereich Entertainment adaptiert. Das Gütesiegel der Umwelt- und Klimaschutzinitiative der "Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein" erhalten nationale und internationale Produktionen für besonders nachhaltige Dreharbeiten.

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Paris wurde ein »CO2-schonendes« "logo! extra" zum Thema produziert, dabei wurde mit weniger technischem Aufwand (Kameras, Licht) und Nutzung von umweltschonenden Transportmitteln wie Fahrrad und Bahn gearbeitet.

Leistungsindikator G4-EN19: Reduzierung der THG-Emissionen.

Leistungsindikator Media G4-EN19: Reduzierung der THG-Emissionen infolge der digitalen Transformation oder anderer Veränderungsprozesse.

Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz Ökologischer Beitrag Reduzierung der CO2-Emissionen p.a.
Sukzessive Umstellung auf Hocheffizienz-
Pumpen für die Heizungs- und Klimatechnik
Bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch
als herkömmliche Pumpen
Ja, zurzeit nicht bezifferbar
Energierückgewinnung der Aufzüge
im Hochhaus (8 Aufzüge) und
im Sendebetriebsgebäude (7 Aufzüge)
Bremsenergie von Aufzügen wird bei Abwärtsfahrt
über eine nachgerüstete Elektronik ins Versorgungsnetz
rückgespeist; Senkung der Energiekosten,
circa Amortisierungszeit bei steigenden Energiepreisen:
circa 5–8 Jahre. Energieeinsparung circa 30 Prozent
Einsparung 9,5 t CO2-Emissionen
Aufbau Energiemanagement und Energiemonitoring/
Energiecontrolling(inkl. Analysen, Studien und
Umsetzung zur zukunftsfähigen Energieversorgung)
Energieeinsparung Einsparung 78 t CO2-Emissionen
Energieeinsparung durch Reduzierung der
Heißwasserrücklauftemperatur im Heizwerk
Energieeinsparung Einsparung 49 t CO2-Emissionen
Absenkung/Ausschaltung der Dampferzeuger
in den Sommermonaten
Energieeinsparung Zurzeit nicht bezifferbar
Umbau Kältemaschinen Energieeinsparung;
technische Innovation der Anlage
Zurzeit nicht bezifferbar
Einsatz von Fotovoltaik im HSS Berlin Erzeugung erneuerbarer Energie durch
Fotovoltaikanlage im HSS Berlin
(Stromerzeugung von 7.000 kW/h)
Einsparung 3 t CO2-Emissionen
Einsatz Elektrofahrzeug im HSS Berlin Nutzung Elektrofahrzeug CO2-Einsparung
beim Elektroauto von 4.890 kg im Jahr
(Vergleich: Laufleistung von 30.000 km / Jahr;
Verbrauch 8 l Diesel/100 km)
Einsparung 5 t CO2-Emissionen
Rückgang der Kraftstoffverbräuche Schonender Umgang mit Ressourcen
(Werte der Jahre 2014/2015)
Einsparung 21 t CO2-Emissionen
Rückgang der Energieverbräuche Gesenkte Verbrauchswerte Strom und
Fernwärme (Werte der Jahre 2014/2015)
Einsparungen Strom 53 t CO2-
Emissionen, Wärme 438 t CO2-
Emissionen
CO2-Einsparung durch fachgerechte
Entsorgung
Klimafreundliche, nachhaltige Entsorgung von Holz,
Papier, Gewerbeabfall (Durchschnitt der letzten
2 Jahre; bei sinkenden Abfallmengen)
Einsparung 260 t CO2-Emissionen
Einsatz von Recyclingpapiersorten
an zentralen Kopierern/Druckern
Einsparung von Holz, Energie, Wasser,
Abfall und CO2 (Durchschnitt der letzten
2 Jahre; bei sinkendem Papierverbrauch)
Einsparungen: 830.630 kWh Strom
22.140 kg CO2-Emissionen
4.033.340 l Wasser, 381.200 kg Holz
Energiespartage/Energieworkshop 2012
(24.–26. Januar 2012)
Mitarbeitersensibilisierung ZDF und Energieeinsparung
Hochhaus (78.887 kWh Strom)
Einsparung 32 t CO2-Emissionen
Netztrennung von Klima- und Gestellkühlung
im Sendezentrum 1
Erweiterung der Kälteversorgung Sendezentrum 1: – Aufbau eines neuen Kaltwassernetzes nur für
Gestellkühlung – Betrieb der Komfort -
klimaversorgung bleibt unverändert bestehen
Zurzeit nicht bezifferbar
Energieoptimierung Zu-/Abluftstraße
Sendebetriebsgebäude
Energieoptimierung Sendebetriebsgebäude:
Einsparung durch Wärmerückgewinnung
Zurzeit nicht bezifferbar
Dämmung der Decken Erdgeschoss
(Garage/1.OG) nach EnEV 2009
in den Werkswohnungen 1 und 2
Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
9 Prozent Einsparung Energiekosten
Einsparung 14 t CO2-Emissionen
Dämmung aller warmwasserführenden
Rohrleitungen nach EnEV 2009
in den Werkswohnungen 1 und 2
Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
2 Prozent Einsparung Energiekosten
Einsparung 1 t CO2-Emissionen
Fassadenisolierung der Werkswohnungen 1 und 2 Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
10 Prozent Einsparung Energiekosten
Einsparung 16 t CO2-Emissionen
Ertüchtigung der zentralen Heiztechnik, Warm -
wasserbereitung, Regelstrecke Trinkwasser -
einführung in den Werkswohnungen 1 und 2
Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
10 Prozent Einsparung Energiekosten
Einsparung 4 t CO2-Emissionen
Sensibilisierung von Großverbrauchern Energieeinsparung/ Kostensenkung durch Verbrauchsmessungen
und Sensibilisierungsgespräche
mit folgenden Großverbrauchern (Motivation zur Verhaltensänderung/
Disziplinappell): – GF Beitragsprüfung
+ Abnahme: Abschaltung der MAZen nach
Dienstschluss – Fernsehgarten: Beleuchtungsdauer
bei Freitagsproben wurden eingeschränkt; Stromersparnis
von circa 1.000 Euro p.a./Brennstd. reduziert
(10.000 kWh Strom)
Einsparung 4 t CO2-Emissionen
Weitere Nachrüstung energieeffizienter Leuchten / Leuchtmittel bzw. Reduktion der Leuchtstoffröhren
in den Flurbereichen Hochhaus
Energieeinsparung im Hochhaus: keine Mehrkosten
zu erwarten, da Maßnahme im Rahmen der regulären
Instandhaltung umgesetzt wird; siehe Musterleuchten
im EG (Projekt)
Einsparung 3 t CO2-Emissionen
Einrichtung einer bedarfsgerechten und tageslichtabhängigen
Lichtschaltung in den Flurbereichen
EG, 1. OG und 14. OG im Hochhaus
Energieeinsparung im Hochhaus: Maßnahme ist nur
in Kombination mit Austausch Leuchten sinnvoll;
siehe Musterleuchten im EG (Projekt)
Zurzeit nicht bezifferbar
Geothermie Landesstudio Bayern Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende,
nachhaltige Energiequelle
Einsparung 350 t CO2-Emissionen
CO2-neutraler Versand von Büromaterial Der Bürobedarfslieferant des ZDF beliefert ab sofort
sämtliche Kunden in Deutschland, Österreich, der
Schweiz und Benelux CO2-neutral. Der Lieferant
unterstützt dazu zwei Klimaschutzprojekte des
Projektpartners First Climate (www.firstclimate.de)
und kompensiert so die bei der Auslieferung seiner
Ware entstehenden Treibhausgase
CO2-Neutralität
CO2-neutrale Dienstreisen im Bahnfernverkehr 100 Prozent Ökostrom CO2-Neutralität
Anpassung des Anlagenbetriebs an die
Nutzungsbedingungen des Hochhauses
(Betriebszeitenoptimierung)
Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1:
Energieeinsparungen
Nicht bezifferbar
Temperatur- und feuchteoptimierte Fahrweise
der DDC-Anlagen
Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1:
Energieeinsparungen
Nicht bezifferbar
Minderung der Grundlast Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1:
Energieeinsparungen
Nicht bezifferbar
Vermeidung von Lastspitzen durch ständige Anpassung
des Programms für Höchstlastoptimierung an
die Betriebsgegebenheiten
Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1:
Energieeinsparungen
Nicht bezifferbar

Gesellschaft

Arbeitnehmerrechte (DNK-Kriterium 14)

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert.

Das ZDF hält alle Gesetze zu den Arbeitnehmerrechten ein. Tarifpartner sind die Gewerkschaften "DJV", "ver.di" und "VRFF". Es existieren auch außertarifliche und übertarifliche Verträge. Das Vergütungssystem ist transparent. Mit den Arbeitnehmervertretungen sind darüber hinaus spezielle Tarif- und Dienstvereinbarungen getroffen worden, die über gesetzliche Standards hinausgehen.

Alle Anforderungen in Sachen Mitbestimmung gemäß dem Landespersonalvertretungsgesetz werden über entsprechende Personalratsstrukturen erfüllt und durch den Personalbereich als Schnittstelle zum Personalrat sichergestellt. Personalversammlungen, Leitordnungsgespräche, spezielle Informationsveranstaltungen der Direktionen, Mitarbeiter- und Gruppengespräche, eine Mitarbeiterzeitschrift, das ZDF-Intranet und vielfältige Foren sowie spezielle Veranstaltungen fördern die innerbetriebliche Kommunikation und die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Unternehmensprozesse. Hier werden auch zahlreiche Nachhaltigkeitsthemen (etwa Work-Life-Balance, Diversity, Gesundheit, Ökologie) integriert. Das bereichsübergreifende Nachhaltigkeitsteam des ZDF trägt entsprechende Themen in die unterschiedlichen Direktionen, Abteilungen und Geschäftsfelder und gibt entsprechendes Feedback auch über Informationsprozesse im Rahmen der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in ihrem freiwilligen Engagement für soziale und gesellschaftliche Belange unterstützt (Corporate Volunteering).

Chancengerechtigkeit (DNK-Kriterium 15)

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern.

Das ZDF engagiert sich facettenreich für die Themen Chancengerechtigkeit, Vielfalt, Gesundheit, Integration und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten und dabei gesund bleiben, ist ein essenzieller Wert für das ZDF in seiner Rolle als Arbeitgeber. Neben ganzjährigen Angeboten zur Gesundheitsförderung, einer in vielen Sportarten engagierten Betriebssportgruppe oder den Trainingsangeboten von "ZDFmove" sorgen auch regelmäßig stattfindende Gesundheitstage zu ausgewählten Schwerpunktthemen für aktive Motivation. Die betriebsärztliche Station des ZDF kümmert sich um die medizinische Versorgung und Beratung im Einzelfall, aber auch etwa um Angebote für Grippeschutz, onkologische Beratung und Suchtprävention.

Ein weiteres Kernelement der Mitarbeitermotivation ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hierzu gehören im ZDF etwa Maßnahmen wie:

• Teilzeit in den unterschiedlichsten Modellen (Gesamt-Teilzeitquote im ZDF circa 20 Prozent, Frauen-Teilzeitquote circa 35 Prozent)
• Gleitzeit und Langzeitarbeitszeitkonten
• Telearbeit
• Umfassende Sozialberatung inklusive zertifizierter Schuldnerberatung
• Beratungs- und Vermittlungsleistungen (Krankheit, Kinder und Pflege)
• Betrieb einer Kindertagesstätte im Verbund mit der Stadt Mainz (120 Plätze)
• Tagesmüttervermittlung
• Eltern-Kind-Arbeitszimmer für Betreuungsnotfälle
• Kinderferienbetreuung

Diversität ist als strategisches Unternehmensziel in der Balanced Scorecard des ZDF verankert:

»Vielfalt zu praktizieren ist eine Querschnittsaufgabe im Programm und beim Personaleinsatz. Sie ist ein Wettbewerbsfaktor und bereichert die gemeinsame Arbeit. Die Nutzung dieser Potenziale – auch vor dem Hintergrund knapper Ressourcen – und das Verständnis für den Umgang mit anderen Kulturen wird nach innen und außen transparent gemacht.«

Ein Fortbildungsmodul »Diversity« ist fester Bestandteil des ZDF-Führungskräfteprogramms. Jährlich findet ein Diversity-Tag mit Vorträgen, Workshops und Aktionen zu einem ausgewählten Schwerpunkt statt.

Menschen mit Behinderungen finden im ZDF Unterstützung durch eine Schwerbehindertenvertretung. Im Mittelpunkt der Hilfe steht die Beratung Betroffener durch die gewählte Vertrauensperson der Schwerbehinderten und ihre drei Stellvertreter. In der vertraulichen Beratung können Menschen mit Behinderung auf die zahlreichen vorhandenen Angebote für Hilfe und Unterstützung aufmerksam gemacht und zu ihnen hingeführt werden. Die Vertrauensperson der Schwerbehinderten hat eine Lotsenfunktion und kann im günstigsten Fall als Schnittstelle zum Arbeitgeber, zur Arbeitsagentur, dem Integrationsamt, dem Integrationsfachdienst, der Krankenkasse und dem Rentenversicherungsträger wirken. Innerbetrieblich arbeitet die Vertrauensperson der Schwerbehinderten eng mit der Beauftragten des ZDF in Schwerbehindertenangelegenheiten, der betriebsärztlichen Station, der Personalabteilung, dem Sicherheitsingenieur, dem Gebäudemanagement und dem Personalrat zusammen. Dank vielfältiger Maßnahmen in den vergangenen Jahren ist das ZDF-Gelände in großen Teilen barrierefrei.

Qualifizierung (DNK-Kriterium 16)

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen.

Fortbildung/Weiterbildung/Personalentwicklung
Das ZDF bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in vielfältiger Weise zahlreiche Möglichkeiten der Qualifizierung zur Sicherung ihrer langfristigen Beschäftigungsfähigkeit. Eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung im Zusammenhang mit einer bedarfsorientierten Personalentwicklung fördert die Kongruenz individueller und unternehmensbezogener Ansprüche und Ziele. Das Thema der demografischen Entwicklung wurde aufgegriffen und somit ein Prozess angestoßen: Collaboration in altersgemischten interdisziplinären und direktionsübergreifenden Teams zukunftsorientiert zu fördern und Wissenstransfer sicherzustellen.

Ausbildung
Im Sinne einer bedarfsorientierten Ausbildung stehen im ZDF pro Jahr 50 Ausbildungsplätze für verschiedene Berufe zur Verfügung. Der zurzeit geltende Tarifvertrag sieht eine Übernahme der Auszubildenden in eine Festanstellung vor, wenn sie die Abschlussprüfung mindestens mit der Note gut absolvieren. Darüber hinaus werden rund 1.500 Hospitanten, Praktikanten und Schülerpraktikanten betreut. Weiterhin bietet das ZDF Plätze für die Wahlstation von Rechtsreferendaren in unterschiedlichen Schwerpunkten an.

Im Februar 2015 starteten acht Volontäre und Volontärinnen in ihre 18 Monate dauernde Redakteursausbildung.

Teilhabe
Das betriebliche Vorschlagswesen innerhalb des ZDF bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre kreativen Ideen zum Wohle und Nutzen des ZDF mit Erfindungen und Verbesserungsvorschlägen einzubringen, sich aktiv am Unternehmensgeschehen zu beteiligen und so ihren Teil zur Zukunftssicherung des ZDF beizutragen. Mit dem Vorschlagswesen werden klassische Unternehmensziele verfolgt wie Kostensenkung, Arbeitserleichterung, Qualitätsverbesserung, Produktivitätssteigerung, Erhöhung der Arbeitssicherheit und Förderung des Umweltschutzes. Zu den vorrangigen Zielen gehört gleichermaßen, das innovative Potenzial sowie die Kenntnisse und Erfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus zu nutzen, sie zu kritischem und verantwortungsbewusstem Mitdenken anzuregen und ihre Identifikation mit dem ZDF zu stärken. Aufgabe aller Führungskräfte ist es, das Vorschlagswesen zu fördern.

Verbesserungsvorschläge und Erfindungen werden beim Ausschuss für Erfindungen und Verbesserungsvorschläge eingereicht, der sich paritätisch aus Beauftragten der Betriebsleitung und der Personalräte zusammensetzt. Ein vom Intendanten bestellter Erfinderberater berät das ZDF und alle Mitarbeiter in Fragen, die sich auf Erfindungen und Verbesserungsvorschläge beziehen.

Leistungsindikator G4-LA6: Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht.

Arbeits- und Wegeunfälle kommen immer wieder vor und werden in den entsprechenden Bereichen »Grundsatz, Soziales und Arbeitszeit« des Personalbereichs des ZDF und beim Sicherheitsingenieur ausgewertet. Es bestehen keine anerkannten Berufskrankheiten. Arbeitsbedingte Todesfälle sind ebenfalls nicht aufgetreten. Ausfallstage und Abwesenheiten werden im Rahmen der "Dienstvereinbarung Fehlzeiten" regelmäßig erfasst.

Leistungsindikator Media G4-LA6: Medienspezifische gesundheitliche Risiken, wie etwa durch Berichterstattung in Krisengebieten oder bei Naturkatastrophen.

Zusammen mit dem Betriebsarzt haben die Sicherheitsingenieure des ZDF in den letzten Jahren Beurteilungsprinzipen für journalistische Einsätze (sogenannte EB-Teams) erstellt und ein innovatives Verfahren zur Beurteilung von Mischbeanspruchungen bei der Lasthandhabung entwickelt. Für diese neuartige Beurteilungsmöglichkeit wurde das ZDF mit den VBG-Arbeitsschutzpreis 2016 in Bronze ausgezeichnet. Sie bietet allen Betrieben die Möglichkeit, Schutzmaßnahmen bei der Lasthandhabung wirtschaftlich und effizient auszuwählen.

Bei der Betreuung von Journalisten in Krisengebieten und ihrer Versorgung im Anschluss an ihre Einsätze ist das Ziel, ein möglichst hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Es existiert ein Katalog von Maßnahmen, die je nach Einsatzgebiet, Struktur des Teams und Persönlichkeiten variieren. Mitarbeiter werden speziell für den Einsatz in Krisengebieten ausgebildet und eingespielt. Dazu gehören auch ein Krisentraining der Bundeswehr für Journalisten oder vergleichbare Trainings. Grundsätzlich gibt es für alle Teams das Angebot einer psychologischen Nachbetreuung bei besonderen Einsätzen. Hierfür arbeitet das ZDF seit Jahren mit Psychotherapeuten und Traumatologen zusammen.

Nicht nur dem Publikum, auch seinen Arbeitnehmern gegenüber hat das ZDF eine besondere Verantwortung, insbesondere wenn es über Katastrophen und bewaffnete Konflikte berichtet. Nicht jedes Bild, das den Sender durch den Einsatz seiner Reporter oder über Agenturen erreicht, ist dem Zuschauer zuzumuten – gerade deshalb muss es jemanden geben, der hier eine Auswahl trifft. So stehen neben den Berichterstattern aus Krisengebieten auch die bildbearbeitenden Kollegen aus der Zentrale in der Gefahr, sich bewusst oder unbewusst traumatisierenden Situationen auszusetzen. Daher gibt es bei Bedarf Angebote zu Früherkennung und Umgang mit belastenden Erfahrungen.

Leistungsindikator G4-LA8: Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden.

Gesundheits- und Sicherheitsthemen wurden und werden intensiv mit dem Personalrat und den Gewerkschaften behandelt. Es wird eine neue Dienstvereinbarung zum Thema »Betriebliches Eingliederungsmanagement« verhandelt. Ziel dieser Dienstvereinbarung ist es, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu erhalten und zu fördern. Krankheitsbedingte Fehlzeiten sollen verringert und nach Möglichkeit vermieden werden. Krank machende Ursachen sollen ermittelt sowie durch geeignete Maßnahmen beseitigt werden. Das Thema »Betriebliches Eingliederungsmanagement « soll in das betriebliche Gesundheitsmanagement integriert werden. Regelmäßig finden Besprechungen und Begehungen im Rahmen von Neu- und Umbauten (Regien, Großraumbüros) statt. Ebenso im Fokus stehen auch Einzelarbeitsplätze bzw. die entsprechenden Arbeitsplatzinhaber.

Beim Thema Arbeitsschutz setzt das ZDF auf ein umfassendes und hochprofessionelles Arbeitsschutzmanagement. Dies ist in Breite und Tiefe sehr ausführlich im Intranet des ZDF dokumentiert. Gemeinsam mit seinen Führungskräften und mit Spezialisten setzt es sich für Arbeitsbedingungen ein, in denen Beschäftigte sicher, gesund und erfolgreich arbeiten können. Dazu gehören sichere und ergonomische Arbeitsmittel, Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe. Die Beschäftigten werden zu sicherem und gesundem Verhalten befähigt und motiviert. Arbeitsschutz ist Chefsache. Das im ZDF etablierte Arbeitsschutzmanagement unterstützt die Führungskräfte in ihrer Verantwortung und verteilt die Aufgaben im Arbeitsschutz auf die entsprechenden Fachabteilungen.

Durch eine zentrale Erfassung von Gefährdungsbeurteilungen, die gemeinsam mit dem Betriebsarzt durchgeführt werden, und Unterweisungskonzepten konnten Effektivität und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Besondere szenische Vorgänge vor der Kamera und neuste Technik hinter der Kamera erfordern ein kontinuierliches Hinterfragen der Arbeitsabläufe und der Sicherheitsanforderungen. Auch die Art und Weise, wie Belastungen und Gefährdungen beurteilt werden, muss weiterentwickelt werden. Die Sicherheitsingenieure des ZDF engagieren sich über den "Arbeitskreis der Sicherheitsingenieure ARD/ZDF" für einen Informationsaustausch über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus und sind ein fester Bestandteil innerhalb der "Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft".

Die Systematisierung der Gefährdungsbeurteilung (im physischen wie psychischen Bereich) wird gemeinsam mit den Personalräten weiterentwickelt. Die verantwortlichen Vorgesetzten werden bei diesen Beurteilungen unterstützt.

Es werden Seminare zur Arbeit an Bildschirmarbeitsplätzen, zur Nacht- und Schichtarbeit und zum Umgang mit psychisch erkrankten Personen abgehalten. Diese und andere Maßnahmen mehr werden in den regelmäßig stattfindenden Arbeitsausschusssitzungen besprochen und geplant.

Leistungsindikator G4-LA9: Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie.

Leistungsindikator Media G4-LA9: Aus- und Weiterbildung in Hinsicht auf Kompetenzen bei Inhalteerstellung und Inhalteverbreitung und Qualifizierung für den medienspezifischen technologischen Wandel.

Bei den zahlreichen Aktivitäten im Bereich Aus- und Weiterbildung wird in der aggregierten, quantitativ orientierten Auswertung nicht zwischen allgemeinen, betriebswirtschaftlichen, technologischen oder inhaltlich-kreativen Dimensionen unterschieden, da die sich rasch vollziehende Digitalisierung der Medienbranche in der Regel alle qualitativ relevanten Dimensionen von Qualifizierung berührt.

Forbildungszahlen bis 31. Oktober 2015
TN-Tage Teilnahme MA männl./weibl.
Feste 6.854 4.640 2.037 1.000 M
1.037 W
Freie 3.111 2.193 1.104 502 M
602 W
Gesamt 9.965 6.833 3.141

Leistungsindikator G4-LA12: Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren.

Zusammensetzung des Fernsehrats nach Geschlecht (8. Juli 2016)
Geschlecht Anteil
M 34 60 %
W 23 40 %
Gesamt 57
Zusammensetzung des Verwaltungsrates nach Geschlecht (8. Juli 2016)
Geschlecht Anteil
M 12 85,7 %
W 2 14,3 %
Gesamt 14

Im novellierten ZDF-StV., der zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist, finden sich in § 21 Abs. 4 und § 22 Abs. 5 Vorschriften zur angemessenen Beteiligung von Männern und Frauen in den Aufsichtsgremien. Der Fernsehrat wird sich am 8. Juli 2016 erstmals nach den neuen Entsendungsregelungen konstituieren, der Verwaltungsrat erstmals 2017.

Zusammensetzung der Mitarbeiter nach Alter (2015)
Fest angestelle Mitarbeiter Freie Mitarbeiter
Alter VZÄ Alter VZÄ
Bis 29 131,68 Bis 29 2,60
30-39 423,67 30-39 110,78
40-49 1.103,08 40-49 428,26
50-59 1.514,62 50-59 259,73
60 und älter 291,71 60 und älter 20,71
Gesamt 3464,76 Gesamt 822,08

VZÄ = Vollzeitäquivalent

Zusammensetzung der Mitarbeiter nach Geschlecht (2015)
Fest angestelle Mitarbeiter Freie Mitarbeiter
Geschlecht VZÄ Anteil Geschlecht VZÄ Anteil
M 1.829,52 52,80 % M 417,93 50,84 %
W 1.635,24 47,20 % W 404,15 49,16 %
Gesamt 3.464,76 Gesamt 822,08

VZÄ = Vollzeitäquivalent

Anteil weiblicher VZÄ in Führungspositionen (Festangestellte) im Verhältnis zu gesamten VZÄ in Führungspositionen (2015)
Fest angestellte Mitarbeiter
Geschlecht VZÄ Anteil
M 130,10 61,32 %
W 82,08 38,68 %
Gesamt 212,18

VZÄ = Vollzeitäquivalent

Leistungsindikator G4-HR3: Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen.

Im Rahmen dieses Indikators gibt es keine erfassten Vorfälle beim ZDF.

Menschenrechte (DNK-Kriterium 17)

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen für die Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden.

Die Wertschöpfungskette des ZDF ist von geringer Komplexität, die Lieferkette bezieht sich nahezu ausschließlich auf Ressourcen aus Deutschland oder Europa, also Länder, in denen streng auf die Einhaltung der Menschenrechte geachtet wird. Dazu kommt, dass das ZDF bei der Beschaffung seiner Inputs dem anspruchsvollen Rechtsrahmen öffentlicher Unternehmen unterliegt.

Leistungsindikator G4-HR 1: Gesamtzahl und Prozentsatz der signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden.

Es existiert kein beim ZDF explizit erhobener Indikator, da alle signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge den strengen rechtlichen Anforderungen an öffentlich-rechtliche Unternehmen unterliegen.

Leistungsindikator G4-HR 9: Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft wurden.

Es existiert kein beim ZDF explizit erhobener Indikator, da alle geschäftlichen Aktivitäten an allen Standorten den strengen rechtlichen Anforderungen an öffentlichrechtliche Unternehmen unterliegen.

Leistungsindikator Media G4-HR 9: Bewertung der Auswirkungen medialer Inhalte, Inhalteerstellung und Inhalteverbreitung auf Menschenrechtsaspekte, wie etwa die der Meinungsfreiheit, der Darstellungen von Menschenrechten, des geistigen Eigentums oder des Schutzes der Privatsphäre.

Das ZDF als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen ist dem Gemeinwohl verpflichtet und schafft Public Value, der sich publizistisch in den angesprochenen inhaltlichen Dimensionen in vielfältiger Weise positiv bemerkbar macht.

Leistungsindikator G4-HR 10: Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden.

Es existiert kein beim ZDF explizit erhobener Indikator, da alle Lieferbeziehungen den strengen rechtlichen Anforderungen an öffentlich-rechtliche Unternehmen unterliegen.

Leistungsindikator G4-HR 11: Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen.

Keine.

Gemeinswesen (DNK-Kriterium 18)

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Der Wert dessen, was das ZDF zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt, bemisst sich nach ökonomischen und außerökonomischen Kriterien.

Der finanzielle Gesamtaufwand des ZDF von circa 2,1 Milliarden Euro führt zu einer direkten und einer indirekten bzw. darüber hinausgehenden volkswirtschaftlichen Wertschöpfung. Die Einkommen seiner Mitarbeiter und die Einnahmen aller mit dem ZDF in Verbindung stehenden Marktpartner (Produktionsunternehmen, Lieferanten, Dienstleister etc.) werden in den jeweiligen Regionen ökonomisch direkt wirksam und auch indirekt wieder für Dritte eingesetzt.

Es ist offenkundig, dass das publizistisch in Deutschland erfolgreich agierende ZDF nicht nur nach der Zahl seiner Mitarbeiter oder mit Blick auf seine ökonomischen Ressourcen beurteilt werden sollte. So wie das Medienunternehmen ZDF seine öffentlich-rechtliche Funktion erfüllt und in Deutschland die kommunikative, kulturelle und gesellschaftliche Infrastruktur befördert, trägt es damit auch seinen Standort in die Welt. Und schafft umgekehrt zahlreiche ökonomische, kulturelle und kreative Impulse für seinen Hauptsitz in Mainz sowie die Studios in den Ländern und im Ausland.

Das ZDF ist Mitglied, Kooperationspartner oder Förderer zahlreicher regionaler, nationaler und internationaler Verbände, Institutionen und Initiativen und trägt so zur gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und technologischen Entwicklung des Gemeinwesens bei.

Leistungsindikator G4-EC 1: Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert.

Der finanzielle Gesamtaufwand des ZDF beträgt für den Berichtszeitraum circa 2,1 Milliarden Euro p.a.

Politische Einflussnahme (DNK-Kriterium 19)

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Das ZDF ist im Rahmen von Informationspflichten, Auskunftsersuchen oder Transparenzinitiativen medienpolitisch aktiv. Es wird zu allen für das ZDF relevanten Gesetzgebungsinitiativen auf nationaler und europäischer Ebene Stellung genommen. Das ZDF informiert darüber hinaus die nationalen Institutionen sowie die Institutionen der Europäischen Union und erläutert die Auswirkungen spezifischer legislativer Vorschläge und politischer Initiativen auf den Rundfunk. Politische Spenden vergibt das ZDF nicht.

Das ZDF ist im Transparenzregister der Europäischen Union eingetragen.

Das ZDF ist unter anderem bei folgenden Einrichtungen Partner:

• Deutsche Journalistenschule, München
• Ifs Internationale Filmschule Köln GmbH
• Deutsche Film- und Fernsehakademie, Berlin
• Hochschule für Fernsehen und Film, München
• Deutsche Akademie der darstellenden Künste, Darmstadt
• Hans-Bredow-Institut für Rundfunk und Fernsehen, Hamburg
• Grimme Institut, Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH, Marl
• Mainzer Medieninstitut e.V.
• Institut für Europäisches Medienrecht, Saarbrücken
• Institut für Urheber- und Medienrecht, München
• Deutsches Institut für Filmkunde e.V., Frankfurt
• Bayerische Akademie für Fernsehen e.V., Unterföhring
• Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT)
• Nationale HDTV-Plattform Deutschland
• Forschungsgemeinschaft Funk e.V.
• European Project for Digital Video Broadcasting (DVB)
• European Broadcasting Union (EBU)
• Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU)

Leistungsindikator G4-SO 6: Gesamtwert der politischen Spenden, dargestellt nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

Das ZDF vergibt keine politischen Spenden.

Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten (DNK-Kriterium 20)

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren und wie sie geprüft werden. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die Revision ist die eigene Prüfungseinrichtung des ZDF. Sie untersteht unmittelbar dem Intendanten und ist in der Durchführung ihrer Prüfungen unabhängig und nicht weisungsgebunden. Sie prüft den gesamten Betrieb des ZDF auf Wirtschaftlichkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten ist durch die strengen Regeln der öffentlich- rechtlichen Verfasstheit des ZDF gewährleistet.

Compliance
Das unternehmerische Handeln des ZDF fügt sich in den Rahmen der Vorgaben des "Public Corporate Governance Kodex" und unterliegt einem unternehmensspezifischen Compliance-Management-System. Ein externer Vertrauensanwalt steht sowohl Mitarbeitern als auch Außenstehenden als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sie Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten im Geschäftsverkehr des ZDF erkennen.

Datenschutz
Gemäß dem Verfassungsgebot der »Staatsferne des Rundfunks« und auf der Grundlage des Artikels 9 der "EG-Datenschutzrichtlinie" wird das ZDF nicht von den staatlichen Datenschutzbeauftragten mitkontrolliert, sondern hat eine eigene, unabhängige Datenschutzbeauftragte. Sie überwacht die Einhaltung der Datenschutzvorschriften des ZDF-Staatsvertrags und sämtlicher weiterer Vorschriften zum Datenschutz, die das ZDF betreffen. Sie trägt dafür Sorge, dass die zahlreichen den Datenschutz betreffenden Eingaben und Anfragen von Zuschauern und Nutzern der ZDF-Online-Angebote beantwortet werden. Darüber hinaus berät sie das ZDF bei den vielfältigen Einzelmaßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes und der IT-Sicherheit und schult die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle zwei Jahre – zuletzt 2014 – erstattet die Datenschutzbeauftragte umfassend Bericht über ihre Tätigkeit, der im Internet unter datenschutz.zdf.de veröffentlicht wird.

Jugendschutz
Zur Sicherung des Jugendmedienschutzes hat das ZDF eine Beauftragte für den Jugendschutz berufen. Sie besitzt die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderliche Fachkenntnis und ist auf dem Gebiet des Jugendschutzes weisungsfrei. Sie hat die Aufgabe, den Intendanten und die Programmmacher in allen Fragen des Jugendschutzes zu beraten. Sie ist insbesondere bei Fragen des Programmeinkaufs, der Programmherstellung, der Programmplanung und Programmgestaltung zu beteiligen. Außerdem steht sie im ständigen Erfahrungs- und Informationsaustausch mit den Programmbereichen, begleitet und betreut entweder auf Anforderung der Redaktionen oder aufgrund eigener Initiative einzelne Sendungen und Angebote und bearbeitet nicht zuletzt externe Anfragen und Beschwerden. Die ZDF-Jugendschutzrichtlinien und weiterführende Informationen findet man unter jugendschutz.zdf.de im Internet.

Der Fernsehrat des ZDF hat Jugendschutzrichtlinien verabschiedet, deren Einhaltung er streng überwacht. Allen für das Programm verantwortlichen Mitarbeitern sind diese Richtlinien ebenso Arbeitsgrundlage wie die sogenannten Kriterien zur Sicherung des Jugendschutzes bei der Beurteilung von Sendungen des ZDF.

Leistungsindikator G4-SO 3: Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Korruptionsrisiken hin geprüft wurden, und ermittelte erhebliche Risiken.

Für den Berichtszeitraum wurden für alle Standorte keine erheblichen Risiken festgestellt.

Leistungsindikator G4-SO 5: Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen.

Für den Berichtszeitraum wurden keine Korruptionsfälle bestätigt.

Leistungsindikator G4-SO 8: Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften.

Im Berichtszeitraum unterlag das ZDF keinen monetären und nicht monetären Strafen.

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