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Sie haben die Wahl, wir das Programm

ZDF-Chefredakteur Peter Frey zu den ZDF-Sendungen anlässlich der Wahlen

Themen und Argumente statt Personenwahlkampf und Inszenierung: Vor der Bundestagswahl 2013 fragt das ZDF, was die Menschen in Deutschland wirklich bewegt und öffnet viele Kanäle zur Beteiligung.
Personalisierung, Emotionalisierung, Inszenierung – dieser Dreiklang prägt heute die Wahlkämpfe. Sie haben sich genauso verändert wie die Berichterstattung der Medien: Alles wird schneller, verkürzter, zugespitzter.

Das ZDF will im Wahljahr 2013 einen Anker gegen diese Entwicklung setzen und auf einen anderen Dreiklang schauen: auf Sachfragen, Argumente, die Realität. Ganz nah ran an die Menschen und die Probleme im Land geht Marietta Slomka mit „Wie geht’s, Deutschland?“. Die "heute-journal"-Moderatorin besucht Bürgerinnen und Bürger genau da, wo sie Politik konkret betrifft, fragt nach ihren wichtigen Themen und konfrontiert dann die Politiker damit: In zwei Foren treffen die Protagonisten der Reportage live im Studio auf prominente Vertreter der im Bundestag vertretenen Parteien.

Was steckt hinter den Wahlversprechen und Parteiprogrammen? Dieser Frage geht Maybrit Illner in „illner intensiv“ auf den Grund. Bei der „Debatte“ mit Theo Koll haben die Zuschauer die Möglichkeit, noch direkt während der Sendung über die Thesen der Diskutanten abzustimmen, im Studio und im Internet. Das beste Argument setzt sich durch.

Auch bei Klassikern wie dem "TV-Duell" oder der "Berliner Runde" steht das ZDF für Informationsqualität statt Showeffekte. Vor allem junge Wähler, die mit den Möglichkeiten des Internet aufgewachsen sind, haben ein sehr feines Gespür für den Unterschied zwischen symbolischer Politik und Realpolitik. Für sie gehören Transparenz und die Möglichkeit zur Beteiligung selbstverständlich dazu. Negative Campaigning und bloße Zuspitzung fördern die Politikverdrossenheit. Bei Themen, die alle betreffen, und Perspektiven für die Mitgestaltung wächst hingegen das politische Interesse.

Der interaktive Talk „log in“ kommt deshalb für die Wahl 2013 von ZDFinfo ins Hauptprogramm. Das Thema liegt nahe: Es geht um Beteiligung, genauer gesagt um Wahlbeteiligung. Ist Nichtwählen die Alternative? Diese Frage stellt die Sendung und die Internetuser können sich direkt einbringen mit ihrer Meinung.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich am #ZDFcheck beteiligen und gemeinsam mit einem ZDF-Team zentrale Aussagen auf dem Wahlkampf überprüfen. Die Recherche läuft live und transparent, setzt auf Fakten statt auf Emotionen.

Natürlich spielen im Wahlkampf die Spitzenkandidaten und Umfragen eine Rolle. Doch es sollte dabei nicht nur um Sympathien und Stimmungen gehen. Ob Kandidatenporträt oder Meinungsumfrage – das ZDF stellt immer einen Bezug her zu den Themen, Argumenten, Hintergründen. Im Wahljahr geht es im ZDF also zur Sache – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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