Die Dominikanerin Schwester Jordana und ZDFkultur-Moderator Rainer Maria Jilg begeben sich auf eine Reise nach Jerusalem. 2.000 Kilometer auf der Route des 1. Kreuzzuges durch die Türkei, den Libanon, die palästinensischen Autonomiegebiete und Israel. Mit dem Hund des Herrn am Rückspiegel und einem blasphemisch dazwischenfunkenden Kofferradio auf dem Schoß. Zahlreiche Begegnungen, schöne und traurige Erlebnisse sowie ein Erdbeertörtchen bieten Anlass, sich mit dem Glauben an Gott auseinanderzusetzen, mit der Bedeutung der Religion und der Frage, ob es nicht Zeit wäre für ein Allerneuestes Testament.
Ohne ihn geht in Israel gar nichts. Das erfahren Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg gleich nach ihrer Ankunft. Mit ihm geht eine ganze Menge. Polygamie zum Beispiel wie bei den African Hebrews in Dimona, der Stadt, in der die israelische Atombombe gebaut wurde. Für die Palästinenser in den besetzten Gebieten geht dagegen nur wenig, ob nun mit ihn oder nicht.
Schwester Jordana und Rainer Maria machen einen deprimierenden Besuch in der Geisterstadt Hebron, bevor sie sich zu ihrem eigentlichen Ziel aufmachen: Jerusalem, die Heilige Stadt, das Epizentrum der Buchreligionen. Jerusalem ist so heilig, dass es eine eigene Geisteskrankheit hervorgebracht hat, das Jerusalemsyndrom. Wer sich damit ansteckt, wird hier noch nicht verraten.



