arte | Sendung vom 18.09.2012 [Archiv]

Heimathafen

Buenos Aires

Die Entwicklung der Metropole Buenos Aires ist wie die der meisten ehemaligen Kolonialstädte eng mit den verschiedenen Immigrationswellen aus Übersee verbunden. Doch anders als viele Hafenorte ist die argentinische Hauptstadt kein Ort, den man schnell passiert. Hier herrscht Gelassenheit statt Reisefieber. Die Stadt liegt weitab vom Rummel der Welt, und viele, die einst hier ankamen, sind geblieben. Ein Spaziergang durch die Straßen enthüllt die ganze Vielfalt des europäischen Erbes. An manchen Ecken fühlt man sich in Paris, an anderen in Berlin oder gar in Moskau! Die kurze, aber bewegte Geschichte von Buenos Aires hat überall in der Stadt ihre Spuren hinterlassen.
Neben den Resten des früheren Wohlstands - im frühen 20. Jahrhundert war die argentinische Metropole die zweitgrößte Stadt Lateinamerikas und für seine unvergleichliche Weltoffenheit bekannt - sind die Folgen von Wirtschaftskrise, Staatsstreich, Diktatur, Rezession und Kapitalflucht deutlich spürbar. Doch die Porteños - wie die Einwohner von Buenos Aires auch heißen - sind nach wie vor unschlagbar darin, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

18.09.2012

Sendungsinformationen

Dienstag 18.09.2012, 08:55 - 09:40 Uhr 

VPS 18.09.2012, 08:55 Uhr


Länge: 45 min.

Dokumentationsreihe, Kanada, 2010

Bild: 16:9
Synchronfassung

Weitere Informationen

Regie: Myriam Côté, Etienne Deslières, Nicolas Boucher

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