Wir sind Magier und Krieger
Ob sie pixelige Farmen hüten oder grafische Hochglanz-Welten besuchen: Jeder vierte Deutsche spielt - das sind zirka 21 Millionen. Mehr als die Hälfte der deutschen Spieler ist über 20 Jahre alt, mehr als ein Drittel davon weiblich. Spiele sind längst Kulturgut und haben eine enorme Bandbreite entwickelt. "Pixelmacher" gibt Einblick in die Welt der Videospiele und taucht ein in die Untiefen der Netzkultur.
Von Magiern & Kriegern: Annähernd zwölf Millionen Menschen weltweit spielten mal World of Warcraft. Massively Multiplayer Online Role Playing Games - kurz MMOs - waren so in aller Munde. Eine staunende Öffentlichkeit, die außer Solitär oder Moorhuhnschießen wenig Berührung mit Spielen hatte, war schwer verwirrt. Inzwischen wird wesentlich weniger gespielt, die ein oder andere Gilde hat ihre virtuellen Reichtümer im digitalen Nirvana beerdigt, auch die Diskussion um Suchtgefahren und verschwendete Zeit ist merklich abgeflaut.
Und doch ist WoW noch immer lebendig. Neun Millionen Spieler zahlen noch immer monatliche Gebühren. Die Entwickler sind immer stärker auf die Wünsche der Spieler eingegangen, so dass sich das Spiel immer weiter veränderte und an Spielgewohnheiten anpasste. Ende September wird nun die vierte Erweiterung der Spielwelt veröffentlicht und der Termin mit großem Marketing-Aufwand weltweit gefeiert. In diesem "Pixelmacher"-Spezial leben die alten Zeiten nochmal auf, als viele Spieler als Teil von 40 Mann starken Teams stundenlange Schlachten in drachenbewehrten Dungeons und Burgen schlugen. Die "Pixelmacher" sprechen mit den Machern und Spielern und wagen einen Ausblick in die Zukunft von WoW und dem Genre der MMOs.




