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5 Tipps: So spart ihr im Netz Strom

In Deutschland wurde 2020 so viel Datenvolumen verbraucht wie noch nie zuvor. Auch der Stromverbrauch im Internet ist gestiegen.

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Die meisten Leute verbringen täglich Zeit im Internet. Sie schicken Nachrichten, gucken Bilder an und schauen Videos. Gerade kommt auch noch der Schulunterricht über das Internet dazu. Außerdem machen viele Erwachsene Videokonferenzen mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Arbeit. Bei all diesen Dingen werden Daten hin und her geschickt. Die Summe dieser Daten wird "Datenvolumen" genannt. Und dieses Datenvolumen war im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie zuvor.

Zwei junge Männer und zwei Frauen stehen nebeneinander und schauen auf ihre Handys.
Wir hängen alle viel zu oft am Handy, oder? Kein Wunder, dass Datenvolumen und Stromverbrauch 2020 gestiegen ist.
Quelle: colourbox.de

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass das - ihr ahnt es sicher schon - mit Corona zusammenhängt. Wir sind einfach mehr zuhause und schauen mehr Videos und Filme über das Internet. Außerdem hat sich die Bildqualität der Filme verbessert. Die Bilder sind jetzt schärfer, verbrauchen dafür aber auch mehr Datenvolumen.

Warum das Surfen so viel Datenvolumen verbraucht

Wieso das Datenvolumen in Deutschland gestiegen ist, erklären wir euch auch nochmal in diesem Video. Da erfahrt ihr auch, warum Online-Spiele so viel Datenvolumen verbrauchen.

logo! - Warum das Datenvolumen so krass gestiegen ist 

2020 waren die Zahlen so hoch wie noch nie. logo! erklärt euch, warum.

Videolänge
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Warum das Surfen so viel Strom verbraucht

Das Hin- und Herschicken von Daten klappt nur mit elektrischem Strom. Rund um die Uhr müssen dafür Millionen von großen Computern laufen. Solche Computer stehen weltweit in sogenannten Rechenzentren. Die benötigen viel Energie. Einerseits, damit sie rechnen können. Andererseits, weil sie beim Arbeiten gekühlt werden müssen. Sie sorgen dafür, dass das Internet funktioniert. Außerdem müssen Laptops, Tablets, Smartphones und Co. mit Strom versorgt werden, damit sie überhaupt funktionieren. Ohne Strom funktionieren also weder die Geräte, noch das Senden und Empfangen von Daten.

Die Menge macht's

Beim Klicken und Lesen und Schauen zuhause bekommen wir gar nicht mit, wie viel Strom verbraucht wird. Allzu viel ist das auch gar nicht, wenn eine einzelne Person im Internet surft. Auf der ganzen Welt ist aber jeder zweite Mensch im Netz unterwegs. Das sind etwa vier Milliarden Menschen! Da kommt dann doch eine ganze Menge Strom zusammen. Und damit auch klimaschädliche Abgase, wenn der Strom nicht umweltfreundlich hergestellt wird.

5 Tipps, um Strom im Netz zu sparen

  1. E-Mails löschen und den Papierkorb leeren! Den Tipp könnt ihr auch an eure Eltern weitergeben, falls ihr selbst keinen E-Mail-Zugang habt. Zwar verbraucht eine einzelne E-Mail nicht viel Strom, aber wenn viele Leute regelmäßig ihre E-Mails löschen, dann wird jede Menge Strom - und somit umweltschädliches CO2 - eingespart.
  2. Beim Surfen selbst macht es einen Unterschied, wie man mit dem Internet verbunden ist. Draußen per Mobilfunk braucht man etwa zehnmal so viel Energie wie zu Hause im W-LAN.
  3. Besonders viele Daten wandern durchs Netz, wenn man Filme und Serien schaut. Hier kann man die Auflösung der Videos herabsetzen, um Strom zu sparen.
  4. Eine Videokonferenz ist oft viel umweltfreundlicher als ein Treffen, zu dem Leute mit der Bahn oder Autos anreisen. Trotzdem könnt ihr auch dabei Strom sparen - und zwar, indem ihr das Video ausschaltet und nur den Ton nutzt.
  5. Außerdem könnt ihr schon beim Kauf eines neuen Geräts darauf achten, dass es nicht so viel Strom verbraucht. Wie ihr energiesparende Geräte erkennt, erfahrt ihr hier.

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Welche Angebote es im Netz gibt und wie ihr eure Daten schützen könnt.

ZDFtivi

Diesen Text hat Teresa geschrieben.

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