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Rote Liste: Fast 27.000 Arten sind bedroht

Experten haben die neue "Rote Liste" veröffentlicht. Die "Rote Liste" ist ein Bericht, in dem Tier- und Pflanzenarten vermerkt werden, die besonders gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind.

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Insgesamt 97.000 Tier- und Pflanzenarten haben Experten für ihren Bericht unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis: 27.000 Arten weltweit sind gefährdet. Das sind ungefähr 10.000 mehr als vor zehn Jahren. Vor allem der Mensch ist Schuld daran, dass so viele Arten bedroht sind. Er zerstört zum Beispiel den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.

Ein Berggorilla
Die Situation der Berggorillas hat sich verbessert.
Quelle: picture alliance/imageBROKER

Überfischung ist ein Problem

Die Experten warnten davor, dass einige Fischarten besonders bedroht sind. Weil zu viele von ihnen gefangen werden, sind im Malawisee in Afrika zum Beispiel rund 450 Fischarten vom Aussterben bedroht. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Finnwale sind weniger gefährdet, als im vergangenen Jahr. Und auch die Situation der Berggorillas hat sich verbessert. Sie sind nicht mehr vom Austerben bedroht, sondern "nur noch" stark gefährdet. Das hat vor allem damit zu tun, dass sie in besonderen geschützen Gebieten leben. Die Experten warnen jedoch: Einzelne Erfolge im Tier- und Artenschutz dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Situation vieler Arten verschlechtert hat und das deutlich mehr Arten bedroht sind als noch vor einigen Jahren.

ZDFtivi | logo! - Warum Artenvielfalt wichtig ist

Artenvielfalt hält die Natur im Gleichgewicht.

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1 min
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