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Rote Liste: Fast 40.000 Arten sind bedroht

Das haben Experten und Expertinnen nun bekannt gegeben. Schuld an der Bedrohung sind vor allem der Klimawandel und die Menschen. Doch es gibt etwas, das helfen könnte.

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Insgesamt etwa 140.000 Tier- und Pflanzenarten weltweit haben Experten und Expertinnen unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis haben sie in der neuen "Roten Liste" veröffentlicht: Fast 40.000 Arten sind gefährdet. So viele wie nie zuvor. Vor allem der Mensch ist Schuld daran, dass so viele Arten bedroht sind. Er zerstört zum Beispiel den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere. Der Mensch hat auch den Klimawandel mit ausgelöst, der ebenfalls für viele Lebewesen ein Problem ist.

Jetzt auch stark gefährdet: Ein Komodowaran.
Jetzt auch stark gefährdet: der Komodowaran.
Quelle: Matthys/epa/dpa/Symbolbild/Archiv

Viele Arten, besonders Echsen und Schildkröten, wurden jetzt in stärker bedrohte Gruppen einsortiert. Ihre Situation hat sich also verschlechtert. Zum Beispiel die Komodowarane in Indonesien galten viele Jahre bereits als gefährdet. Nun wurden sie als "stark gefährdet" eingestuft. Es gibt noch schätzungsweise 6.000 von ihnen. Die Experten und Expertinnen gehen aber davon aus, dass ihr Lebensraum in den nächsten Jahren viel kleiner werden wird. Denn durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel und Land verschwindet.

Warum die Artenvielfalt bedroht ist

Natürlich sind in der Vergangenheit immer wieder Tierarten und sogar ganze Gruppen wie zum Beispiel die Dinosaurier ausgestorben. Doch seit einigen Jahrhunderten verschwinden Tier- und Pflanzenarten immer schneller. Und das bedroht die Artenvielfalt, also die Anzahl vieler unterschiedlicher Lebewesen, auf der Erde.

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Artenvielfalt hält die Natur im Gleichgewicht.

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Was helfen kann

Eine Hoffnung gibt es. Vier seit Jahren stark bedrohte Thunfischarten vermehren sich langsam wieder. Der Grund: strenge Regeln beim Fischfang. Das zeigt, dass Artenschutz und strengere Regeln dabei helfen können, die Tiere und Pflanzen weltweit zu schützen. Allerdings müssten Politiker und Politikerinnen in den jeweiligen Ländern solche Regeln auch beschließen.

Diesen Text hat Katrin geschrieben.

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