Sie sind hier:

Cybermobbing

Mobbing gibt es auch im Internet oder über das Handy. Diese Art des Mobbings nennt man "Cybermobbing".

Datum:

"Mobbing" kommt von dem englischen Wort "to mob". Das heißt übersetzt "jemanden anpöbeln" oder "jemanden dumm anmachen". Beim Mobbing werden einzelne Schüler von einer ganzen Gruppe ausgegrenzt. Das heißt, sie dürfen bei Spielen nicht mitmachen oder sie werden nicht auf Geburtstage eingeladen. Oder schlimmer noch: ein Mobbing-Opfer wird von seinen Mitschülern mit fiesen Streichen und Beleidigungen gequält.

Ein Mädchen schaut traurig auf ihr Smartphone.
Es gibt immer mehr Cybermobbing. Quelle: Colourbox

Cybermobbing weit verbreitet

Mobbing gibt es auch im Internet oder über das Handy. Diese Art des Mobbings nennt man "Cybermobbing". Opfer von "Cybermobbing" bekommen zum Beispiel viele böse Nachrichten auf ihr Handy geschickt. Das Schlimme daran ist: Für die Opfer gibt es kaum noch einen sicheren Ort. Zuhause, in der Schule oder beim Einkaufen, böse Nachrichten erreichen die Opfer überall und zu jeder Zeit.

Einschüchterung im Internet

Auch im Internet wird gemobbt. Das funktioniert zum Beispiel über Chatprogramme. Die Opfer erhalten dort oft böse Nachrichten gleich von mehreren Leuten. Es gibt auch schon Fälle, da haben sich Hassgruppen zusammengeschlossen. Sie versuchen dann über das Internet ihre Opfer einzuschüchtern.

ZDFtivi | logo! - Cybermobbing

Warum gibt es immer mehr Beleidigungen und Bedrohungen im Internet?

Videolänge:
1 min
Datum:

Viele Opfer erkennen erst spät, dass sie gezielt gemobbt werden und trauen sich nicht, Hilfe bei Eltern, Lehrern oder Freunden zu holen. Wenn ihr von Mobbing betroffen seid, ist genau das aber sehr wichtig. Denn gemeinsam ist es einfacher, etwas gegen Mobbing zu unternehmen.

Diese Tipps können euch dabei helfen:

  • Antwortet nicht auf fiese SMS oder E-Mails. Das ermuntert viele erst recht, weiterzumachen.
  • Auf vielen Internetplattformen habt ihr die Möglichkeit, Kontakte zu sperren. Das solltet ihr auf jeden Fall tun, wenn euch jemand beleidigt oder blöd anmacht.
  • Speichert oder kopiert die gemeinen Nachrichten. So könnt ihr später beweisen, was passiert ist.
  • Wenn die Mobbing-Attacken nicht aufhören, geht gemeinsam mit euren Eltern zur Polizei. Denn Mobbing ist nicht erlaubt. Niemand hat das Recht, andere zu beleidigen und einzuschüchtern. Wer andere mobbt, kann dafür bestraft werden.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Mag ich Mag ich nicht mehr Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Nicht mehr gemerkt

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der Mediathek!