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Leben in der DDR

Das Leben in der DDR unterschied sich in vielen Dingen von dem Leben in der Bundesrepublik.

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Das Leben in der DDR unterschied sich in vielen Dingen von dem Leben in der Bundesrepublik. Das lag vor allem daran, dass die Regierung der DDR strenge Regeln aufstellte. Sie wollte, dass in ihrem Land alle Menschen gleichberechtigt sind. Das klingt eigentlich erst mal ganz gut, doch es hatte auch Nachteile.

Die Regierung bestimmte alles

Ein Bild der DDR-Flagge
Die DDR-Flagge Quelle: colourbox.de

Zum Beispiel konnten die Menschen in der DDR nicht unterschiedliche Parteien wählen. Es gab nur eine einzige Partei, und die hatte das Sagen im Land: die Sozialistische Einheitspartei, SED. Die SED bestimmte so gut wie alles und kontrollierte die Menschen. Sie schrieb ihnen genau vor, wie sie zu leben hatten. Die Menschen in der DDR hatten oft nicht die Wahl - weder in der Politik noch im Supermarkt.

Viele Verbote, strenge Regeln

Wer in der DDR lebte, durfte nicht in alle Länder reisen, zum Beispiel nicht in die Bundesrepublik. Die Regierung, also die SED, bestimmte, in welche Länder sie reisen durften. Sie schrieb den Menschen auch vor, wer welchen Beruf lernen durfte und bestimmte, was und wie viel in den Fabriken in der DDR hergestellt wurde.

Auf den Straßen fuhren fast nur Trabanten
Auf den Straßen fuhren fast nur Trabanten Quelle: dpa


Das führte dazu, dass es von manchen Dingen in der DDR sehr viel gab und von anderen gar nichts oder kaum etwas. Außerdem gab es bei vielen Produkten keine Auswahl: In den Supermarktregalen gab es deshalb oft nur eine Sorte Knäckebrot, Kaffee oder Putzmittel. Und wer ein Auto kaufen wollte, musste oft lange Zeit darauf warten.

Harte Strafen und Überwachung

Viele Menschen in der DDR waren mit all diesen Regeln der Regierung nicht einverstanden. Das zu sagen, wäre allerdings sehr gefährlich gewesen. Denn wenn die Regierung mitbekam, dass jemand schlecht über sie sprach, hat sie diese Menschen dafür bestraft und zum Beispiel ins Gefängnis gesteckt.
Um Menschen zu finden, die die Regierung schlecht fanden, ließ die Regierung die Bürger überwachen. Es gab in der DDR das Ministerium für Staatssicherheit, die Stasi. Die Stasi war eine Art Geheimpolizei und ihre Mitarbeiter waren Spione. Diese Spione öffneten zum Beispiel Briefe oder lauschten bei Telefongesprächen mit. So sollten sie Menschen finden, die die Regierung nicht gut fanden oder vielleicht sogar vorhatten, aus der DDR abzuhauen.

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