Der Jugendmedientag 2026

Vor Ort:Der Jugendmedientag 2026

Die Journalistin LEO steht in einem Schneideraum vor mehreren Monitoren, einem Mikrofon und einem Mischpult. Im Vordergrund wirbt ein farbenfroher Schriftzug für den gemeinsamen Jugendmedientag 2026 von ZDF, ARD und Deutschlandfunk am 12. November

Der bundesweite Jugendmedientag für Schülerinnen und Schüler am 12. November wird in diesem Jahr erstmals von ZDF, ARD und Deutschlandfunk gemeinsam veranstaltet.

Ab dem 23. September können sich Klassen und Lerngruppen ab Jahrgangsstufe 8 anmelden. Die Angebote finden in den Studios der öffentlich-rechtlichen Sender und in Schulen bundesweit statt. Außerdem gibt es acht Livestreams zum Schwerpunktthema des diesjährigen Jugendmedientags: "repeat oder reset – Social Media neu denken". Mehr als 250 Veranstaltungen der drei öffentlich-rechtlichen Sender stehen zur Auswahl, 2025 beteiligten sich rund 16.000 Jugendliche am damaligen ARD-Jugendmedientag. 

Der Jugendmedientag im ZDF 

Im ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg stehen für die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Medienproduktion aus nächster Nähe auf dem Programm. Dabei erfahren sie, wie Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und digitale Angebote entstehen. Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten, zum Sammeln von praktischen Erfahrungen und zu Berufsperspektiven im Journalismus stehen außerdem auf der Agenda.

In begleitenden Workshops setzen sich die Jugendlichen mit den Chancen und Herausforderungen von künstlicher Intelligenz auseinander und erhalten Einblicke in die Vorbereitung und Umsetzung der Wahlberichterstattung im ZDF. Bei einer digitalen Fragestunde mit dem Team von "logo!" können Schülerinnen und Schüler in den direkten Austausch mit Redaktion und Moderation gehen und erfahren aus erster Hand, wie die ZDF-Kindernachrichten entstehen.
ZDF goes Schule: Mit einem Workshop von "PUR+" kommt das ZDF direkt an die Schule. Anhand von Übungen und Fallbeispielen setzen sich die Jugendlichen mit Vorurteilen und gesellschaftlichen Stereotypen auseinander und erkennen, welche Denkmuster unser Handeln beeinflussen können und warum es wichtig ist, Informationen und eigene Wahrnehmungen kritisch zu hinterfragen. 

Junge Menschen bewegen sich ganz selbstverständlich in digitalen Medienwelten. Umso wichtiger ist es, dass sie Inhalte kritisch einordnen, Quellen prüfen und sich eine eigene Meinung bilden können. Der gemeinsame Jugendmedientag von ZDF, ARD und dem Deutschlandfunk verbindet die Vermittlung von Medienkompetenz mit konkreten Einblicken in journalistische Arbeit – und stärkt damit die Grundlage für eine offene und demokratische Gesellschaft.

ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler

Eigene Feeds, eigene Fragen, weitere Workshops.

Angebote wie "Raus aus der Bubble" (NDR), "Dein Feed im Reality Check" (Radio Bremen) und "Wie TikTok Dein Gehirn hackt" (BR) setzen sich intensiv mit der digitalen Erlebnis-Welt der Schülerinnen und Schüler auseinander. Beim Workshop des Podcasts "Achtsam" geht es um die mentale Gesundheit, die durch Social Media gefährdet wird (Deutschlandfunk). Selbst zum TikTok-Host werden Jugendlichen bei "Quarks – so geht Wissenschaft viral" (WDR).

Einblicke in Programminhalte ermöglichen Workshops mit der Redaktion von PUR+ (ZDF), des Musikformats "Deutschrap Ideal" (ARD/hr) oder des Podcasts "NS-Cliquen – von Menschen und Mördern" (MDR). Hosts von Radio Fritz in Potsdam zeigen das Tagesgeschäft einer Social-Media-Redaktion (rbb), ein Workshop "KI und Journalismus" (SR) erklärt, wo Reporterinnen und Reporter Künstliche Intelligenz bereits einsetzen, und beim Science-Fiction-Schauspiel "Die vierte Gewalt" (SWR) werden Jugendliche zu Mitwirkenden und lernen die Bedeutung der Pressefreiheit kennen. Im Workshop "Fakten unter Beschuss" erfahren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, vor welchen Herausforderungen die Berichterstattung über den Krieg gegen die Ukraine steht (Deutschlandfunk). 

Soziale Medien begeistern, verbinden, unterhalten, verstören und machen süchtig. Diese verschiedenen Aspekte greifen acht Livestreams auf und gehen unterschiedlichen Fragestellungen nach. ZDF, ARD und Deutschlandfunk gestalten diese Livestreams gemeinsam mit einer Jugendredaktion, die beispielsweise Soziale Netzwerke testet, Debatten mit Expertinnen und Experten vorbereitet und Videos über ihren Alltag mit Social Media dreht.

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