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ZDFmitreden: Neue Comedy-Serie "SpyOn"

Umfrageergebnisse:ZDFmitreden: Neue Comedy-Serie "SpyOn"

Im Mittelpunkt der neuen Comedy-Serie: Fünf Nachwuchs-Spione mit Begabungen und Macken. Wie das Publikum die Charaktere und den Stil der Serie findet, hat ZDFmitreden getestet.

Sechs Spione stehen in lustigen Posen vor einer Wand, im Hintergrund ist der Bundesadler zu sehen.

Humorvoll, satirisch und locker – diese Worte beschreiben die neue Serie "SpyOn" am besten, findet die ZDFmitreden-Community.

Quelle: ZDF/Luis Zeno Kuhn

Mit "SpyOn" startet das ZDF eine neue Comedy-Serie für ein junges Publikum. Die Serie wirft einen augenzwinkernden Blick auf den deutschen Geheimdienst – den Bundesnachrichtendienst oder kurz BND. Ab Herbst 2026 soll die erste Staffel im ZDF-Streaming-Portal zu sehen sein. 

ZDFmitreden hat in einer Umfrage vorab die ersten Minuten der neuen Serie gezeigt und Feedback eingeholt. Teilgenommen haben rund 11.000 Personen.  

Spionage-Nachwuchs mit Macken 

Im Zentrum von "SpyOn" stehen fünf junge Menschen, die beim BND zu professionellen Agenten ausgebildet werden sollen. Das Problem: Auch der Geheimdienst scheint es heute schwer zu haben, passenden Nachwuchs zu finden. Denn wo James Bond wohl mit Intelligenz und Coolness überzeugen würde, beeindrucken die Spionage-Azubis in "SpyOn" vor allem durch ihre Macken. 

Da ist der Provinzpolizist Andreas Rödig: Er selbst hält sich für einen weltgewandten Typen, seine neue Chefin attestiert ihm hingegen den "IQ eines Borkenkäfers". Der Mathematiker Asel Asanov hat ein fotografisches Gedächtnis, sagt aber immer die Wahrheit. Auch Yuki Rübsamen bringt erkennbares Talent zur Spionage mit – sie hat nur leider ein Problem mit Autoritäten. Ganz anders die chronisch gut gelaunte und diskret naive Lehrerin Sami Hamad, die hofft, beim BND auf die Spur ihres Vaters zu kommen. Ergänzt wird die Einheit durch Viktoria von Minckwitz, die als Tochter eines Diplomaten fünf Sprachen spricht, wegen ihrer pathologischen Prüfungsangst aber bislang an fast allem gescheitert ist – vom Kinderballett bis zum Jurastudium. 

Schafft es ihr Ausbilder Voss, aus dieser Gurkentruppe tatsächlich professionelle Spione zu machen? Oder hat er einfach völlig danebengegriffen? 

Eine Serie zum BND ist interessant 

Der deutsche Geheimdienst kommt als Thema für eine Serie gut an. Eine deutliche Mehrheit von 76 Prozent der Befragten sagt, dass sie das Thema (sehr/eher) interessiert.  Zwischen den Geschlechtern besteht dabei kein Unterschied: Frauen, Männer und Diverse finden den BND etwa gleich spannend.

Der erste Eindruck 

ZDFmitreden zeigte den Befragten die ersten fünf Minuten der ersten Folge als Video. Anschließend wurden die Befragten gebeten, ihren ersten Eindruck von der Serie zu teilen. Besonders oft genannt wurden dabei "humorvoll" (45 Prozent), "satirisch" (42 Prozent) und "locker" (31 Prozent). Für 17 Prozent der Befragten war die Serie aber auch "schwer einzuordnen". 

Gute Bewertungen bekam das Video außerdem für Verständlichkeit und eine klare Einführung der Charaktere. So stimmten 71 Prozent der Befragten (voll und ganz/eher) zu, dass die Handlung in den ersten Minuten leicht nachvollziehbar ist. 70 Prozent fanden ebenso (voll und ganz/eher), dass die Charaktere der Serie klar und verständlich vorgestellt werden. 

Zwei Darsteller und drei Darstellerinnen der neuen Coedy-Serie "SpyOn" mit unterschiedlicher Gestik und Mimik schauen in die Kamera

Neulinge im Spionagegeschäft (v.l.n.r.): Vicky (Lea Zoë Voss), Andi (Klaus Steinbacher), Sami (Sogol Faghan), Asel (Lukas Zumbrock) und Yuki (Nhung Hong).

Quelle: ZDF/Luis Zeno Kuhn

Geteilte Meinungen 

Trotzdem fiel die Bewertung der Serie insgesamt gemischt aus: Der Hälfte der Befragten (49 Prozent) gefielen die ersten Minuten (sehr/eher) gut. Ebenso viele sagten allerdings, dass das Video (eher/gar) nicht nach ihrem Geschmack gewesen sei. 

Hat die Serie also eher nicht überzeugt? Nicht unbedingt – denn die gemischte Bilanz ist vor allem dadurch zu erklären, dass unterschiedliche Altersgruppen die Serie sehr unterschiedlich bewerteten. 

Serie gefällt der jungen Zielgruppe 

Während die älteren Befragten skeptisch blieben, kam "SpyOn" beim jungen Publikum gut an. Insbesondere die Gruppe der 16- bis 24-Jährigen gab der gezeigten Anfangsszene sehr positive Bewertungen. Sie bewerteten die Serie nicht nur als insgesamt gelungen (74 Prozent), sondern auch vom Stil her ansprechend (72 Prozent) und humorvoll (68 Prozent). 

Da die Comedy-Serie bewusst für eine junge Zielgruppe entwickelt wurde, freut sich die zuständige Redaktion über diese Ergebnisse. Von den 16- bis 24-Jährigen gab eine deutliche Mehrheit von 73 Prozent außerdem an, dass sie die Serie (eher/sicher) weiterschauen würden. Unter den 25- bis 34-Jährigen waren es 54 Prozent, die Lust auf mehr bekommen haben. 

Das sagt die Redaktion 

Ganz herzlichen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben in unsere Spionage-Welt einzutauchen

Silvia Hubrich, Redakteurin für die Serie "SpyOn" 

Silvia Hubrich von der zuständigen Redaktion sagte weiter: “Wenn wir Serien produzieren, ist der Einstieg in die erste Folge ganz entscheidend: Wie gestalten wir die ersten Minuten, damit wir das Interesse der Zuschauenden wecken?” Die Ergebnisse der Umfrage haben der Redaktion gezeigt, dass sie dabei bereits auf einem guten Weg sind. “Das Feedback auf den Ausschnitt war vielfältig und ganz unterschiedlich und wir werden daraus einiges mitnehmen für unsere weitere Arbeit“, so Silvia Hubrich. 

Die Befragung fand im Januar 2026 statt.

Quelle: ZDFmitreden; Daten anhand soziodemografischer Merkmale gewichtet für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren. Keine Zufallsstichprobe, daher nicht bevölkerungsrepräsentativ. 

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