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Blaues Wunder Pazifik (1/2) - Paradies und Hölle

Vom 40.000 Kilometer langen Feuerring umzogen, zwingt der größte und tiefste Ozean der Welt seine Bewohner zu ebenso erbarmungslosen wie fantasiereichen Überlebensstrategien.

Videolänge:
43 min
Datum:
29.07.2018
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.07.2028, in Deutschland, Österreich, Schweiz

In zwei Teilen liefert die in Ultra-HD gefilmte Dokumentationsreihe neue Einblicke in die Lebenswelt der großen und kleinen Helden des wilden Pazifiks, der ein Drittel der Erdoberfläche einnimmt.

Pazifik-Bewohner

Schier unendliche Weiten

Der Pazifik ist Paradies und Hölle zugleich. Einerseits schier unendliche Weiten, Korallenriffe und riesige Nahrungsgründe, andererseits Armeen gieriger Mäuler, Jäger mit ausgefallensten Waffen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und heftigste Wirbelstürme.

Die Riesen des Pazifiks leben von den Kleinsten – und es gelingt ihnen tatsächlich, damit ihren enormen Nahrungsbedarf zu decken. 40 Millionen winzige Krebstierchen wandern täglich in den Bauch des Blauwals, des größten Tiers der Welt. Auch der majestätische Manta mit über fünf Metern Spannweite ernährt sich von kleinsten Beutetieren.

Vom Reiskorn zum ausgewachsenen Mann

Der Appetit der Nomura-Qualle ist so gewaltig, dass ihr ein Maul nicht genügt: Sie verschlingt alles, was ihr in die Fangarme kommt. Zunächst nur so groß wie ein Reiskorn wird sie innerhalb eines Jahres größer als ein ausgewachsener Mann.

Walhaie zählen zu den gefräßigsten Kreaturen im Pazifik, ernähren sich aber ebenfalls von Kleinstlebewesen. Diese Knorpelfische können bis zu 15 Meter lang werden.

Ein Salzwasserkrokodil liegt unter Wasser auf Korallen.
Das Salzwasserkrokodil ist das größte heute lebende Krokodil der Welt. Es kann auf das offene Meer hinausschwimmen und 16 Kilometer am Tag zurücklegen. Pausen legt es unter Wasser ein und fährt seinen Kreislauf soweit herunter, dass selbst das Herz kaum noch schlägt.
Quelle: ZDF/Dave Abbott

Fragiles Ökosystem

Aber auch kleine Ozeanbewohner haben riesigen Hunger. Vor der Küste des kalifornischen Big Sur könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Appetit der agilen Seeotter gar nicht überleben. Der von gigantischen Tangen gebildete Kelpwald, der zahlreichen Arten als Unterschlupf dient, wird von Scharen des Roten Seeigels zerstört. Die Stacheltiere verwandeln die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten. Doch zum Glück gibt es den Seeotter, der mit seiner Vorliebe für die stacheligen Fresser zum Förster der Kelpwälder wird. Ein Seeotter kann an einem einzigen Tag mehrere Hundert Seeigel verschlingen und somit ihren Bestand regulieren, aber nicht vernichten.

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