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Zeitreise - Die Welt im Jahr 1800

Doku | Terra X - Zeitreise - Die Welt im Jahr 1800

Um 1800 ist Europa bereits durch Fortschritt und Technik geprägt. Aber gegen Naturgewalten sind die Menschen machtlos.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.10.2017, 19:30
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Im Sommer des Jahres 1816 verursacht ein Vulkanausbruch in Indonesien einen Ascheregen, der weltweit zu Missernten und Hungersnöten führt. Menschen und Tiere hungern, viele sterben.

Aus dieser Not heraus erfindet Karl Drais in Mannheim ein Fahrzeug ohne Pferde: Seine Laufmaschine wird zum Vorläufer des ersten Fahrrads. Die Technik nimmt weltweit an Fahrt auf. Vielerorts herrscht Aufbruchsstimmung, geografische Distanzen werden immer schneller mit Hilfe der Eisenbahn und ersten Fluggeräten überwunden. Neue Navigationsgeräte helfen den Kolonisten, zielsicher entfernte Winkel der Erde anzusteuern, wo alte und neue Welten aufeinanderprallen – Kulturen, die manchmal kaum unterschiedlicher sein könnten.

So herrscht im Tausende Kilometer von Deutschland entfernt gelegenen Hawaii König Kamehameha aufgrund einer sehr ungewöhnlichen Legitimation: Er surft. Wellenreiten gehört zu den gesellschaftlichen Codes, die das Leben auf Hawaii über viele Jahrhunderte regeln, wie Matthias Wemhoff anhand von Petroglyphen zeigen kann.

Exklusiv

Doku | Terra X - Historischer Surfkult auf Hawaii I König Kamehameha I.

Bei den nächsten olympischen Sommerspielen werden die 40 weltbesten Surfer in Tokio zum ersten Mal um olympisches Gold kämpfen. Viele Surfer halten sich für die Könige der Wellen, aber es gab eine Zeit, in der das Surfen auf Wellen wirklich königlich war.

Videolänge:
5 min
Datum:

Ein neuer Zeitgeist erfasst damals auch die Politik. In Frankreich wird die Revolution ausgerufen, die Europa heftig durcheinanderwirbelt. Schließlich bringt Napoleon als Konsul und Kaiser fast ganz Europa unter seine Kontrolle.

Aber weder von Napoleon noch von Kamehameha I. dürfte damals ein Chinese gehört haben. 1793 schickt der englische König George III. eine Delegation zu Kaiser Qianlong, aber der will keinen Handel mit England. Mit Hilfe von Opium erringt die britische Ostindien-Kompanie schließlich den wirtschaftlichen Sieg über das riesige Reich, indem sie Zehntausende Chinesen zu Abhängigen macht. Die Handelsgesellschaft entwickelt sich zum weltweit größten Drogenhändler. Immer wieder wird deutlich, dass die Begegnung mit der westlichen Welt für viele alte Kulturen ein zweischneidiges Schwert ist.

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