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Böse Bauten II

Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Jahrzehnte nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und Nürnberg.

43 min
43 min
25.08.2020
25.08.2020
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 28.07.2023

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"Böse Bauten: Hitlers Architektur - Eine Spurensuche in Berlin": das Berliner Olympiastadion.

ZDFinfo Doku - Eine Spurensuche in Berlin 

Trotz Kriegsschäden und späterer Versuche, sämtliche bauliche Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen: Einige dieser unbequemen Monumente haben bis heute überlebt.

21.05.2014
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43 min Doku
Schweres Erbe: Der ehemalige Führerbau in München, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert.

ZDFinfo Doku - Spurensuche in München und Nürnberg 

Jahrzehnte nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und Nürnberg.

25.08.2020
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43 min Doku
"Böse Bauten III Hitlers Architektur im Schatten der Alpen": Das Kehlsteinhaus bei Berchtesgaden.

ZDFinfo Doku - Im Schatten der Alpen 

Es gibt sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Gebäude mit dunklen Geheimnissen, vor der idyllischen Kulisse der Alpen. Von Berchtesgaden bis Linz, bis in Tiefen unter den …

25.08.2020
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43 min Doku
"Böse Bauten IV Hitlers Architektur - Spuren vom Westwall bis zur Autobahn": Überreste der Panzersperren des Westwalls.

ZDFinfo Doku - Spuren vom Westwall bis zur Autobahn 

Wie sollen wir mit den sperrigen Nazi-Hinterlassenschaften umgehen? In der Dokumentation geht es zu verlassenen Autobahnbrücken, gigantischen Ordensburgen, unterirdischen Fabriken und den Spuren …

24.08.2020
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43 min Doku
"Böse Bauten - Hitlers Architektur - Von Weimar bis zum Krieg": Das Goethe-Nationalmuseum von vorne.

ZDFinfo Doku - Von Weimar bis zum Krieg 

Vom Goethehaus bis zum KZ Buchenwald - Glanz und Elend lagen nah beieinander in der Klassik-Residenz. Hitler wollte Weimar zu einer Nazi-Musterstadt machen, und die Spuren findet man noch heute.

24.08.2020
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43 min Doku

70 Jahre nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und in Nürnberg. Trotz Kriegsbomben und späterer Versuche, die baulichen Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen, haben einige dieser unbequemen Monumente bis heute überlebt. Wie sollen wir mit der Architektur der NS-Zeit umgehen? Sanieren oder dem Zerfall preisgeben?

München: Nur einen Steinwurf vom Königsplatz entfernt lag einst der „Führerbau“, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert. Selbst für Alexander Krause, der seit 18 Jahren Kanzler der Hochschule ist, birgt der noch weitgehend unerforschte Untergrund des Gebäudes immer wieder Überraschungen. Mit dem Archäologen Christian Behrer und dem Kunsthistoriker Timo Nüßlein arbeitet er sich von einer ungeklärten Frage zur nächsten: eine „Treppe ins Nichts“, ein mit Stacheldraht verbarrikadierter Durchgang, ein einsturzgefährdeter Raum unter dem „Ehrentempel“ mit einer seltsamen Telefonanlage. Welche Geheimnisse verbergen sich in der Tiefe?

Oft gesehen, fast vergessen?

Der benachbarte „NSDAP-Verwaltungsbau“, in dem heute das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seinen Sitz hat, das Haus der Kunst, das Wirtschaftsministerium, der Odeonsplatz mit der Feldherrenhalle – viele dieser von Nazi-Architekten gestalteten Bauwerke sind längst zum gewohnten und lange wenig hinterfragten Bestandteil des Stadtbilds geworden.

Doch es gibt auch geschichtsträchtige Orte, die weniger bekannt sind: Das ehemalige Atelier des Nazi-Bildhauers Josef Thorak, das einstige Zwangsarbeiter­lager Neuaubing oder die Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz. Hier hat sich tatsächlich die ehemalige Privatwohnung Hitlers befunden.

Rettung oder Verfall

Nürnberg, Zeppelintribüne: Hitler inszenierte sich auf dem Reichsparteitagsgelände, das ihm sein Lieblingsbaumeister Albert Speer in kürzester Zeit und daher auch nicht sehr haltbar und solide auf das Zeppelinfeld baute. Dringende Sanierungen der maroden Haupttribüne stehen an, doch soll man die Überreste eines gebauten Machtinstruments der NS-Herrscher tatsächlich noch einmal für Millionen teuer sanieren? Für die Dokumentation nehmen die Experten, Historiker Alexander Schmidt und Bauleiter Robert Minge, den Bau genau unter die Lupe.

Als Alexander Schmidt schließlich zu einem besonderen Ortstermin aus seinem Auto steigt, zirpen die Grillen. Hier wären eigentlich Wanderschuhe angesagt, über 100 Meter führt der bewaldete Berghang im idyllisch gelegenen Ort Oberklausen unweit von Nürnberg steil nach oben. Kaum bekannt ist, dass Albert Speer hier ein 1:1-Modell für das geplante Deutsche Stadion auf dem Reichspartei­tagsgelände bauen ließ. Geheim, aberwitzig und mitten im Grünen.

„Böse Bauten“ ist der zweite Teil einer Reihe, die sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit beschäftigt. Die sperrigen, die verstörenden Baudenkmale: sie sind ein Teil unserer Geschichte, die nicht zu verdrängen ist und die an einigen Stellen auch nicht so einfach abgeräumt werden kann.

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