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Entrechtung und Verfolgung

Frauen im Nationalsozialismus (3/4)

Doku | ZDFinfo Doku - Entrechtung und Verfolgung

Dass der Nationalsozialismus für sie nur Schlimmes bedeutet, spüren viele deutsche Juden schon lange vor 1933. Doch wie schlimm es kommen würde, vermag sich niemand vorzustellen.

Beitragslänge:
42 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 11.07.2019, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2014
"Frauen im Nationalsozialismus: Entrechtung und Verfolgung": Passfoto von Erna de Vries, geb. Korn, als junge Frau
Erna de Vries, geb. Korn, als junge Frau.
Quelle: ZDF/Spiegel TV

Aus Verachtung wird Verfolgung und schließlich Vernichtung – europaweit werden mehr als 5 Millionen Juden Opfer des Holocaust. Die Hamburgerin Cecilie Landau überlebt das Vernichtungslager Auschwitz und die Zwangsarbeit im zerstörten Hamburg.

Sie geht in die USA und kehrt erst viele Jahre später nach Deutschland zurück um bis heute die Erinnerung an das Grauen wachzuhalten. Dieses Ziel hat auch Erna de Vries. Auch sie überlebt eine Odyssee durch verschiedene Lager und sogar einen Todesmarsch. Der Welt zu erzählen, wozu Menschen fähig sind, dass hatte ihr ihre Mutter mit auf den Weg gegeben.

Die Bedeutung der Frauen

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kommen, schalten sie Deutschland mit gnadenloser Härte gleich. Die Mehrheit der Deutschen folgt dem Diktator Adolf Hitler willig auf dem Weg zu Krieg und Völkermord. Viele nehmen schweigend die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung hin.

Während ein Großteil der Historiker in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich die Rolle der Wehrmacht, der Soldaten oder die der Männer des Widerstandes untersucht hat, rückte die Bedeutung der Frauen in den Hintergrund. Waren sie, wie Hitler wünschte, wirklich nur Heimchen am Herd, unpolitisch und ihrer Mutterrolle ergeben? Wie viele waren tatsächlich nur ahnungslose Anhängerinnen? Wie viele wussten mehr? Und was brachte Frauen dazu, im Namen einer perversen Ideologie zu quälen und zu töten?

Die weibliche Seite des Dritten Reichs

Die vierteilige Dokumentation beleuchtet die unterschiedlichen Lebenswege von Frauen im Dritten Reich - Mitläuferinnen, Opfer, Widerständlerinnen, aber auch Täterinnen - und hinterfragt die Motive für ihr Handeln.

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