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Geheime Bunker: Beton gegen Bomben

Bunker finden sich in vielen Regionen Europas. Sie spiegeln das technische Know-how und die Bedrohungslage ihrer Zeit. ZDFinfo stellt acht Bunkeranlagen aus verschiedenen Epochen vor.

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17.09.2020
Video verfügbar bis 17.09.2021

Architektur - über und unter der Erde

"Die Festungen für den Sonnenkönig": Luftbild der Stadt Neuf-Brisach in Frankreich.

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Festungen für den Sonnenkönig
 

Er ist der bekannteste Militärarchitekt der Welt: der Marquis de Vauban. Im Auftrag des Sonnenkönigs …

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"Geheime Unterwelten der Krim": Grafische Darstellung der Einfahrt eines U-Boots.

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Geheime Unterwelten der Krim
 

Im Südwesten der Halbinsel Krim verbirgt sich ein unterirdischer Bunker für die Atom-U-Boote der …

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Unterirdische Halle für Raketenbau

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Von Festungen und Führerbunkern
 

Es ist eines der größten Bauvorhaben der Menschheitsgeschichte: Bombensichere Produktionsstätten für das …

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"Das unsichtbare Rom - Geheimnisvolle Unterwelt": Bauarbeiter steht in einer Ausgrabungsstätte. Gefunden wurde eine alte römische Wohnung, unter der Stadt Rom.

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Das unsichtbare Rom
 

Zweitausend Jahre bevor die Metropolen der Moderne in die Tiefe bauten, gab es in Rom schon eine verborgene …

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Ob die Franzensfeste in Italien, Churchills War Rooms in London oder die Nachrichtenzentrale Strausberg der NVA: Militärische Schutzbauten sind weit mehr als technische Anlagen. Sie sind immer auch Zeugen der Vergangenheit.

Bunker sind auch heute ein aktuelles Thema. Es gibt noch immer Hunderttausende dieser Schutzbauten in Europa, fast immer aus Stahlbeton. Die meisten stehen in Albanien, geschätzt über 200 000 Kleinstbunker neben einem gewaltigen Regierungsbunker für die ehemaligen Potentaten.

Adolf Hitler und Enver Hoxha: Die Herren der Bunker

Die ältesten dieser Stahlbeton-Befestigungen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als die Ziegel-Festungen des 19. Jahrhunderts wegen neuer Munition massiv verstärkt wurden. Wegen einer vermeintlichen Überlegenheit gegenüber Angreifern schufen mehrere europäische Staaten in der Zeit zwischen den Weltkriegen gewaltige Betonbauten. So wähnten sie sich gegen feindliche Angriffe in den Stellungskriegen des Ersten Weltkrieges gesichert.

Ausgerechnet Hitler machte mit seinen neuartigen beweglichen Angriffsverbänden in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges diese Sperranlagen wertlos. Dennoch ließ kein Machthaber mehr Bunker errichten als er, außer Enver Hoxha in Albanien.

Atomwaffen und Schutzräume

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt der Bunkerbau eine Zäsur. Zukünftige militärische Konflikte sind seitdem von Atomwaffen geprägt. Verbunkerte und hermetisch abgeschlossene Schutzräume werden noch wichtiger als zuvor. Nun müssen auch Waffen geschützt werden, vor allem Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen mit Nuklearsprengköpfen. Diese Plätze sind noch immer geheimnisvoll und teilweise in Vergessenheit geraten. Zeitweise standen sie unter strengster Geheimhaltung, heute sind sie teils zu Ruinen zerfallen und Mahnmale des Kalten Krieges.

In zwei Folgen spürt die Dokumentation acht dieser geheimen Bunker auf, zeigen ihre baulichen Besonderheiten und ihre Geschichte. Die erste Folge stellt vier Bauten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg vor, wie die legendäre Franzensfeste im heutigen Nord-Italien, die niemals belagert wurde und noch immer Reste eines Goldschatzes bergen soll.

Der sogenannte Ostwall sollte das nationalsozialistische Deutschland mit seinen kilometerlangen Bunkersystemen und raffinierten technischen Anlagen vor einem Überfall aus dem Osten schützen. Bei der Offensive der Sowjetarmee 1944 waren diese Anlagen allerdings wertlos.

Ab 1940 leitete der britische Premierminister Winston Churchill aus einem unscheinbaren Bunker am Rand des Regierungssitzes entschlossen den Kampf bis zum Sieg über Hitlers Invasoren.

Gewaltige Bauten bildeten an der französischen Atlantikküste sichere Häfen für die deutschen U-Boote, bis die Jäger selbst zu Gejagten wurden und sich ergeben mussten.

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