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Habgier unter Genossen

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR (3)

Verbrechen durfte es eigentlich im Osten nicht geben. Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Die Realität sah anders aus, wie die neue Folge beweist.

Beitragslänge:
44 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 04.09.2019, in Deutschland

In Folge drei von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um systematischen Klau von Trabis, quasi direkt vom Fabrikband. Und um eine lange ungeklärte Raubserie bei der Leipziger Messe. Bis sich herausstellte: Stasi-Leute selbst steckten dahinter.

Und auch Mordfälle gab es im Osten genauso wie im Westen. Zwei Beispiele zeigt der Film. Alles Gewaltverbrechen, die es entgegen der sozialistischen Doktrin eigentlich nicht geben durfte. Und bei deren Aufklärung meistens die Stasi entscheidend mit eingriff. Oder selbst darin verwickelt war.

Stasi-Leute als Juwelendiebe

So im Fall der Leipziger Messeräuber, die jahrelang die Kripo beschäftigen. Immer wieder verschwinden Luxusgüter aus dem Westen von den Messeständen - bis sich herausstellt, dass Stasi-Leute den Klau in großem Stil organisiert hatten.

Oder der spektakuläre Doppelmord an einem Ehepaar in Jena. Der Täter hatte mit ihnen einen betrügerischen Autokauf eingefädelt, den beiden Ahnungslosen das Geld abgeknöpft und sie dann umgebracht.

Autoklau direkt vom Werksband

Um Autos ging es auch bei einem anderen spektakulären und für die Mangelwirtschaft der DDR typischen Fall. Ein Schlosser aus dem VEB Sachsenring klaute jahrelang Trabi-Neuwagen und verkaufte sie an Besitzer älterer Modelle, deren Fahrgestellnummer ausgetauscht und im geklauten Neuwagen weiterverwendet wurde. Der Mann nutze eine Kontrolllücke im komplizierten Produktionsablauf, so nur möglich wegen der Besonderheiten in einem sozialistischen Großbetrieb.

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