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PUR+ - Tintenfische - wie schlau sind sie?
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Tintenfische - wie schlau sind sie?
Im PUR+-Experiment soll eines der achtarmigen Weichtiere einen Glasbehälter mit Schraubverschluss öffnen, um an sein Futter zu kommen. Ist das Tier so lernfähig, eine Herausforderung zu meistern, die in der Natur nicht vorkommt? Eric Mayer findet es heraus.
Krake, Kalmar, Sepia oder Oktopus? Wie unterscheiden sich die Tintenfisch-Arten? Moderator Eric Mayer besucht das OZEANEUM in Stralsund, um mehr über sie herauszufinden. Was hat es etwa mit der namensgebenden Tinte auf sich? Eric findet heraus, dass die wirbellosen Tiere diese zur Tarnung nutzen, um ihren Fressfeinden zu entkommen.
Wenn sie in Gefahr sind, spritzen sie eine schwarzbraune Flüssigkeit ins Wasser um sich herum. Die Tinte bleibt einige Zeit im Wasser, dadurch wird der Angreifer verwirrt und kann erst mal nichts mehr sehen. Außerdem soll der Feind die Tintenwolke für einen weiteren Tintenfisch halten und vor ihm Angst bekommen.
Den Farbstoff, der für die Färbung der Tinte verantwortlich ist, haben übrigens auch wir Menschen in uns. Es ist das sogenannte Melanin. Es färbt unsere Haare dunkel, ist in Leberflecken und Muttermalen enthalten und entsteht, wenn unsere Haut der Sonne ausgesetzt wird.
Tierische Farbe
Tintenfisch-Tinte wird seit über 2.000 Jahren auch von den Menschen genutzt. Früher wurde Stoff oder Fotopapier mit Melanin gefärbt. Dafür wurde meist der Farbstoff der Sepie benutzt. Sepia nennt sich daher ein hellbrauner Farbton. Heute werden mit der Tinte Lebensmittel wie zum Beispiel Nudeln schwarz gefärbt.
Schreiben mit Tintenfischtinte?
Man kann mit der Tinte schreiben, allerdings ist sie etwas zu dickflüssig für Schulfüller, sie riecht nach Fisch und muss den Tieren extra entnommen werden. Deswegen wird eure Tinte chemisch hergestellt – garantiert geruchlos und tierfreundlich!
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