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Was die Welt am Laufen hält - Ernährung
Was die Welt am Laufen hält
Ernährung
Ernährung
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- 2026
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Ohne Nahrung kein Leben. Mirko Drotschmann geht für Terra X der Frage nach, wie sich die Ernährung im Laufe der Jahrhunderte verändert und wie sich unsere Ernährungsweise auf den Planeten auswirkt.
Hunger ist heute weniger ein Problem globaler Produktion als der Verteilung – verschärft durch Kriege und Krisen. Dabei könnten die vorhandenen Ressourcen grundsätzlich ausreichen, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Herstellung von Kunstdünger hat im 20. Jahrhundert eine enorme Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge ermöglicht und das starke Bevölkerungswachstum begünstigt.
Hier Mangel, dort Überfluss an Lebensmitteln
Gleichzeitig treten neue Probleme zutage: Seit 2022 sterben weltweit mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht als an Unterernährung. Während also in einigen Regionen Mangel herrscht, prägt andernorts Überfluss den Alltag. Hinzu kommt, dass rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel nicht konsumiert, sondern weggeworfen wird.
Die Agrarrevolution mit dem Einsatz von Traktoren, Saat- und Dreschmaschinen hat es ermöglicht, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren. Die Erfindung von Kunstdüngern, Herbiziden und Pestiziden sowie verbesserte Zuchtmethoden haben zu höheren Erträgen bei Pflanzen und Nutztieren geführt.
Von der lokal geprägten zur globalisierten Lebensmittelproduktion
Parallel dazu hat sich die Nahrungsmittelindustrie von einer lokal geprägten handwerklichen Produktion zu einem globalisierten, industriellen System entwickelt. Kühlketten und Konservierung haben Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit erhöht, Gentechnik und Präzisionslandwirtschaft kitzeln noch den letzten Rest an Effizienz und Ertragssteigerung heraus. Mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.
Mirko Drotschmann besucht unter anderem eine Indoor-Farm, die künftig innerstädtisch angebautes Gemüse liefern könnte, sowie einen Forschungsbauernhof, der mit Hightech den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich hält. Im Gespräch mit Anja Bosy-Westphal, Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, erfährt er, warum saisonale und regionale Ernährungsweisen das Beste für Mensch und Planet sind und erkundet klassische Konservierungsmethoden: Kälte, Salz und Fermentation.
Sendungsinfos
Was die Welt am Laufen hält: Ernährung
Im Streaming: 12. August 2026 bis 12. August 2036
TV-Erstausstrahlung ZDF: 16. August 2026
Film von Pia Schädel und Volker Schmidt-Sondermann
Redaktion TV Michael Petsch, Katharina Finger
Redaktion Online Michael Büsselberg
Im Streaming: 12. August 2026 bis 12. August 2036
TV-Erstausstrahlung ZDF: 16. August 2026
Film von Pia Schädel und Volker Schmidt-Sondermann
Redaktion TV Michael Petsch, Katharina Finger
Redaktion Online Michael Büsselberg
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