Waldis Galerie: Sein Traum, sein Chaos. Der Boden nass, die Decke offen – und die Gäste kommen schon. Schafft er das Wunder rechtzeitig?
Denn zwischen Vision und Vernissage liegt die Realität. Ein Boden, der noch gegossen werden muss. Eine Decke, die noch nicht hängt. Wände, die nach Farbe schreien. Schienen, die Bilder tragen sollen, die noch gar nicht hängen können.
Und Licht, das alles inszeniert – aber gerade noch fehlt. Kurz: Es ist noch nichts fertig. Und die Uhr tickt.
Während Waldi versucht, aus Chaos Klarheit zu machen, wächst draußen schon die Erwartung: Der Galerist kommt. Freunde kommen. Ein Spanferkel dreht sich. Der Champagnerturm steht – hoffentlich stabiler als der Zeitplan. Und Waldi? Muss zwischendurch auch noch zum Friseur.
Alles gleichzeitig. Alles wichtig. Alles auf Kante. Die Frage ist nicht, ob es knapp wird. Sondern wie knapp.
Wird alles rechtzeitig fertig? Wird es so, wie Waldi es sich vorstellt? Und noch wichtiger: Werden die anderen es genauso sehen?