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Die sechs Schwäne

Kann Constanze ihre Brüder vom Fluch des Vaters erlösen?

Die sechs Schwäne

Kann Constanze ihre Brüder vom Fluch des Vaters erlösen?

Constanze, verkörpert von Sinja Dieks, steht in Bauernkleidung in einem Wald. Links von ihr ist ein dicker Baumstamm. Contanze hat ihre Hände vor ihrer Brust verchränkt. Die rechte Hand steckt in einem ledernen Handschuh, mit dem man sonst Wildvögel auf der Hand hält. Constanze schaut aufmerksam und leicht angespannt nach rechts.

Extras

  1. Vor dem Hintergrund der königlichen Burg sitzt Prinz Markus (André Kaczmarczyk), gekleidet wie ein Jäger, auf seinem weißen Pferd. Vor ihm, im Damensitz, Constanze (Sinja Dieks), die über das ganze Gesicht strahlt.

    Bei den Dreharbeiten: Die sechs Schwäne

    • 2012

    Viel los am Set: Viele Tiere, viele Darsteller und kalt war's auch.

Darum geht's!

Die Müllerstochter Constanze scheut kein Opfer, um den schrecklichen Fluch des Vaters von ihren sechs Brüdern zu lösen: Die nämlich fristen als Schwäne ein hoffnungsloses Dasein.
Zu Menschen werden sie nur dann wieder, wenn die Schwester sechs Jahre lang schweigt und ihnen Hemden aus Brennnesseln webt. Constanze zögert keine Sekunde. Als sich allerdings Prinz Markus in sie verliebt, steht das Gelingen ihres Planes auf dem Spiel.
Gerade feiert Constanze ihren 18. Geburtstag, als sie unversehens auf ein streng gehütetes Geheimnis stößt. Ein Leben lang hatte ihr niemand einen Hinweis auf Geschwister gegeben. Nun aber entdeckt sie staunend, dass es sechs Brüder geben muss, die durch ein unbedachtes Wort des Vaters am Tage der Geburt ihrer Schwester in schneeweiße Schwäne verwandelt worden sind. Constanze ist fassungslos.
Sie ist es umso mehr, als plötzlich und wie von Zauberhand geführt, die sechs Schwäne erscheinen. Sie beichten ihrer Schwester, dass nur sie allein den Fluch bezwingen könne: Sechs Jahre lang dürfe Constanze kein einziges Wort sprechen und müsse dabei Hemden aus Brennnesseln nähen. Die Hemden vermögen es endlich, die Schwäne wieder in Brüder zu verwandeln.
Die Schwester überlegt keine Sekunde. Augenblicklich verlässt sie den Hof und den reumütigen Vater, begibt sich mutig in die dunklen Wälder und beginnt, einsam und stumm, ihr schmerzhaftes Tagwerk. Als sie eines Tages auf den Prinzen des Landes trifft, wandelt sich ihr Leben erneut. Der Prinz verliebt sich so unsterblich in die rätselhafte Fremde, dass er trotz aller mütterlichen Widerstände Constanze heiratet.
Während das Mädchen versucht, ihre Liebe zu schützen und doch gleichzeitig ihrem Versprechen nachzukommen, das Garn für die Hemden zu spinnen, wächst sich die Missgunst der alten Königin mehr und mehr aus. Die nämlich legt ein Gespinst aus Intrigen und Verleumdungen um das unschuldige Mädchen und nennt sie, kaum hat Constanze ihr erstes Kind geboren, unverhohlen eine Hexe. Hexen aber müssten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.
Vor Kulissen in Thüringen (die Neuenburg an der Unstrut, Burg Querfurt und Kloster Memleben) spielen Sinja Dieks (Constanze), André Kaczmarczyk (Prinz Markus), Julia Jäger (Königin Sieglinde) an der Spitze eines vielköpfigen Ensembles, das diesem Märchen gleichermaßen Charme, Dramatik und Unverwechselbarkeit verleiht.