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Das war dann mal weg: Lavalampe, HiFi-Anlage & Co.

In den eigenen vier Wänden spiegeln sich gesellschaftliche Trends und Moden wider. Lavalampe und HiFi-Anlage gab es in fast jedem Haushalt. Heute sind diese Dinge fast verschwunden.

Videolänge:
44 min
Datum:
06.06.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 05.06.2027

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"Das war dann mal weg: Trimm-Dich-Pfad, Schweißband & Co": Mann im Sportoutfit mit Schweißbändern an Kopf und Handgelenk. Er wischt sich mit einem Schweißband durch das Gesicht.

ZDFinfo Doku - Trimm-Dich-Pfad, Schweißband & Co. 

Wer erinnert sich noch an "Trimmy"? Als Symbolfigur der Trimm-Dich-Kampagne motiviert der kleine Sportler in den 1970ern Millionen Menschen, sich sportlich zu bewegen. Heute ist er weg.

06.06.2022
Videolänge

In den 1960ern erobern Menschen den Weltraum und lassen sich von psychedelischer Musik beschallen. Da kommt die Lavalampe auf den Markt und trifft den Nerv der Zeit. Heute prägt die dekorative Leuchte kaum noch ein Wohnzimmer.

Oft mühsam zusammengespart oder vom Konfirmationsgeld gekauft: die erste HiFi-Anlage. Mit richtig fetten Boxen, mit Kassettendeck, vielleicht sogar mit Autoreverse, mit CD-Player und Schallplattenspieler. Doch dann werden die Geräte immer kleiner, und die schwarzen Türme haben ausgedient.

Messerbänkchen und Herrenzimmer

"Das war dann mal weg: Lavalampe, HiFi-Anlage & Co": Fein gedeckter Tisch mit Tischtusch, Stoffservietten, Goldrandgeschirr, drei Gläsern pro Gast und extra Besteck für jeden Gang.
Die opulent gedeckte Tafel mit zwölfteiligem Service ist heute fast weg.
Quelle: ZDF/Martin Langner

Auch im Esszimmer, vor allem auf der gedeckten Tafel, ist im Laufe der Zeit sehr vieles verschwunden. Hat die Frau des Hauses in den 1960er-Jahren mit der Aussteuer jede Menge Tischdecken, Servietten, Silberbesteck mit Monogramm und Gläser für jedes erdenkliche Getränk mit in die Ehe gebracht, ist die Aussteuer sehr viel schlichter. Und wer weiß noch, was ein Messerbänkchen ist und welchen Sinn Fischmesser haben?

Das Wohnzimmer ist aber nicht das einzige Zimmer im Haus, in dem man die Moden der Zeit kommen und gehen sehen kann. Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es in fast jedem gutbürgerlichen Haus, dessen Bewohner was auf sich halten, ein Herrenzimmer. Dunkles Mobiliar, Jagdtrophäen, Regale mit schlauen Büchern und jede Menge Zigarren und Alkohol – Frauen dürfen hier nur auf Gemälden stattfinden. Weg damit!

Wilde Wiese statt Englischem Rasen

In den privaten Gärten wie im öffentlich Raum kann man auch etwas lang Gehegtes verschwinden sehen: den Englischen Rasen. Statt eines grünen Teppichs, der ausschließlich aus exakt gleichlangen Grashalmen besteht, hat man heute eher Gebrauchsrasen mit ein paar Blümchen für die Bienen oder gleich eine wilde Wiese.

Diesmal mit Kommentaren von Michael Kessler, Florian Martens und "aspekte"-Moderatorin Katty Salié.

Die Reihe "Das war dann mal weg" spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie (fast) verschwunden. Was ist daraus geworden?

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