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DHB-Team nach Pleite gegen Katar raus

Eine über weite Strecken hochnervöse DHB-Auswahl ist im Achtelfinale der Handball-WM an den eigenen Nerven gescheitert. Nach der überraschenden 20:22 (10:9)-Achtelfinalpleite gegen Katar muss der Europameister die Heimreise antreten und verpasst die erste WM-Medaille seit zehn Jahren. Die extrem verunsicherte Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson konnte gegen den Vize-Weltmeister zu keinem Zeitpunkt an die teils starken Vorstellungen der Vorrunde anknüpfen. Damit endet auch die rund zweieinhalbjährige Amtszeit des Isländers mit einem Tiefschlag.

EU stellt Fluggastdaten auf den Prüfstand

Die EU-Kommission sieht Verbesserungsbedarf beim Umgang mit Flugpassagier- Daten in den USA. So erhielten in den Vereinigten Staaten immer mehr Personen Zugang zu persönlichen Informationen. Die Brüsseler Behörde zweifelt daran, dass das notwendig ist, wie aus einem jüngst veröffentlichten Bericht hervorgeht. Kritisch sieht sie auch, dass die USA immer mehr Daten lange speichern, wenn sie im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen stehen und zunehmend auch Informationen von Flügen abgreifen, die weder in den USA starten noch landen.

Viele Tote bei heftigen Gefechten im Südwesten Jemens

Bei Gefechten im Bürgerkriegsland Jemen sind nach Militärangaben dutzende Menschen getötet worden. Nach Schätzungen seien 40 Angehörige der Huthi-Rebellen und deren Verbündete bei Kämpfen in der Stadt Mocha gestorben. Eine Reihe weiterer Menschen sei verletzt worden, so Militärkreise. Dabei habe es auch Luftangriffe auf die schiitischen Aufständischen durch die saudisch geführte Militärkoalition gegeben. Saudi-Arabien unterstützt die Regierung im Kampf gegen die Huthis, die Teile im Norden des Landes und auch die Hauptstadt Sanaa kontrollieren.

Schwache Beteiligung an linker Präsidentschafts-Vorwahl in Frankreich

Die Abstimmung über den Präsidentschaftskandidaten der französischen Sozialisten hat nach einer Zwischenbilanz vergleichsweise wenige Wähler an die Urnen gelockt. Bis zwei Stunden vor Schließung des Wahlgangs zählten die Helfer in 70 Prozent aller Wahllokale zusammen mehr als eine Millionen Teilnehmer, so die Organisatoren. Neben dem früheren Premierminister Manuel Valls galten zwei Vertreter des linken Flügels der Parti Socialiste (PS) als Favoriten: die beiden Ex-Minister Benoit Hamon und Arnaud Montebourg.

39 Tote bei Zugunglück in Indien - Suche nach weiteren Leichen

Wenige Wochen nach einem der schlimmsten Eisenbahnunfälle in Indien ist im Süden des Landes erneut ein Zug verunglückt. Mindestens 39 Menschen starben und 50 weitere wurden verletzt, als sieben Waggons und die Lok des sogenannten Hirakand-Expresses am Samstag in der Nähe des Bahnhofs Kuneru im Staat Andhra Pradesh entgleisten, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Der Zug war auf dem Weg von Jagdalpur im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh nach Bhubaneswar im Osten des Landes. Warum die Waggons entgleisten, war den Angaben nach noch unklar.

Möglicher Komplize des Wiener Terrorverdächtigen in Neuss gefasst

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat einen möglichen Komplizen des Terrorverdächtigen von Wien ermittelt. Der Mann wurde am Samstag in Neuss vorläufig festgenommen, wie ein Sprecher des Landeskriminalamtes am Sonntag mitteilte. Er wird der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verdächtigt und sollte noch am Abend einem Haftrichter vorgeführt werden. Was der Festgenommene konkret plante, wurde zunächst nicht bekannt. Den Angaben zufolge durchsuchte ein Spezialeinsatzkommando die Wohnung des Mannes und nahm ihn fest.

Karlspreis für britischen Historiker Garton Ash

Der britische Historiker und Publizist Timothy Garton Ash erhält den Internationalen Karlspreis 2017. Er sei ein herausragender Wissenschaftler, "der mit Leidenschaft und intellektueller Schärfe den Weg der Europäischen Union begleitet und kommentiert", teilte das Karlspreisdirektorium am Sonntag in Aachen mit. Der Karlspreis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen. Im vergangenen Jahr war Papst Franziskus mit dem Preis ausgezeichnet worden.

Trumps Mauerpläne: Treffen mit Mexikos Präsidenten

Im Streit um den geplanten Bau einer Grenzmauer wollen sich US-Präsident Donald Trump und Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto am 31. Januar in Washington treffen. Das teilte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, mit. Zuvor hatten beide Präsidenten miteinander telefoniert. Pena Nieto habe Trump einen "offenen Dialog" angeboten, teilte sein Präsidentenpalast mit. Trump will Millionen Migranten ohne le gale Papiere abschieben und entlang der gesamten, 3200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko eine hohe Mauer bauen lassen.

Syrische Rebellen zu Friedensgsprächen in Astana

Die Delegation der syrischen Rebellen ist einen Tag vor den am Montag beginnenden Syrien-Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana zusammengekommen. Die syrische Regierung schickt ihren UN-Botschafter Baschar Dschaafari sowie Militärvertreter. Bei den ersten Verhandlungen zwischen Rebellen und Regierung seit gut einem Jahr soll es vor allem um die Festigung der brüchigen Waffenruhe für das Bürgerkriegsland gehen. Um die künftige Rolle von Präsident Baschar al-Assad wird es zunächst nicht gehen.

Frauenstaffel gewinnt in Antholz

Die deutsche Damen-Staffel hat auch das dritte und letzte Weltcup-Rennen vor der BiathlonWeltmeisterschaft gewonnen. In der Besetzung Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier sicherte sich das Quartett am Sonntag in Antholz trotz zwölf Nachladern einen souveränen Sieg vor Frankreich und Italien. Bereits die beiden vorherigen Saisonrennen im slowenischen Pokljuka und in Ruhpolding hatte das deutsche Damen-Team gewonnen. Bei der WM vom 9. bis 19. Februar in Hochfilzen sind die DSV-Skijägerinnen damit die Topfavoritinnen auf den Titel.

Kombinierer setzen Serie fort

Die deutschen Kombinierer haben mit dem fünften Dreifach-Erfolg im WM-Winter ihre sagenhafte Siegesserie fortgesetzt. Beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve feierte Fabian Rießle seinen zweiten Saisonsieg und setzte sich mit 2,2 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Johannes Rydzek durch. Platz drei ging mit 7,9 Sekunden Rückstand an Eric Frenzel, der im Gesamtweltcup mit 944 Punkten nun nur noch knapp vor Rydzek (930) führt. Rießle (721) ist Dritter. Damit haben die deutsche Kombinierer sämtliche zwölf bisherigen Einzelrennen der WM-Saison gewonnen.

Machtkampf in Gambia endet friedlich

Nach wochenlangem Gezerre um den Präsidentenposten in Gambia hat sich die Lage in dem westafrikanischen Land entspannt. Unter dem militärischen Druck anderer afrikanischer Staaten trat der abgewählte Staatschef Yahya Jammeh zurück und ging nach Äquatorialguinea ins Exil. Der neugewählte Präsident Adama Barrow, der sich in den Senegal geflüchtet hatte, will nun nach Gambia zurückkehren, sobald die Sicherheitslage dies zulässt. Das westafrikanische Land steht damit vor der ersten friedlichen Machtübergabe seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1965.

Kerber in Melbourne raus

Titelverteidigerin Angelique Kerber ist bei den Australian Open überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die topgesetzte Kielerin unterlag der Amerikanerin Coco Vandeweghe (WTA-Nr. 35) in 67 Minuten mit 2:6, 3:6. Es ist das früheste Scheitern einer Titelverteidigerin in Melbourne seit zehn Jahren. Damals hatte die amtierende Australian-Open-Siegerin Amelie Mauresmo (Frankreich) das Viertelfinale verpasst. US-Open-Siegerin Kerber würde den Platz an der Spitze der Weltrangliste verlieren, wenn Serena Williams (USA/Nr.2) den Titel bei den Australian Open gewinnt.

Ermittlungen gegen ehemaligen KZ-Wachmann

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen einen früheren Wachmann des deutschen Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig. Gegen den 92-Jährigen aus dem Raum Wuppertal wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord ermittelt. Als SS-Mann sei in der Endphase des Lagers eingesetzt gewesen, als in Stutthof viele Menschen vergast worden seien, sagte Andreas Brendel von der NRW-Schwerpunktstaatsanwaltschaft für NS-Verbrechen. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe ab und beteuert, bei Tötungen nicht dabeigewesen zu sein und auch nichts davon mitbekommen zu haben.

Steinmeier sieht in Trumps Präsidentschaft eine Zäsur

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sieht in der Präsidentschaft von Donald Trump in den USA eine historische Zäsur. "Mit der Wahl Donald Trumps ist die alte Welt des 20. Jahrhunderts endgültig vorüber", sagte Steinmeier der "Bild am Sonntag". Die Welt müsse sich nun auf "unruhige Zeiten" einstellen. Zugleich kündigte der Minister an, die Bundesregierung werde nun mit der US- Regierung "das Gespräch suchen", um "der neuen Administration unsere Haltung, unsere Werte und Interessen zu erläutern".

Frankreichs Linke stimmen über Spitzenkandidaten ab

Die Wähler der französischen Linken haben am Sonntag mit der Wahl eines Kandidaten der Sozialisten für die Präsidentenwahl im Frühjahr begonnen. Unter den sechs Männer und einer Frau gilt der frühere Ministerpräsident Manuel Valls als Favorit. Seine schärfsten Konkurrenten sind die ehemaligen Minister Arnaud Montebourg und Benoit Hamon, die Beobachter politisch weiter links einordnen. Präsident Francois Hollande hatte angesichts schlechter Umfragewerte im Dezember auf einer erneute Kandidatur verzichtet. Vorwahlen in Frankreich

Schwere Waldbrände in Chile

Angesichts schwerer Waldbrände im Zentrum von Chile haben die Behörden am Samstag den Ausnahmezustand ausgerufen. Mehr als 450 Quadratkilometer Fläche standen in der Region O'Higgins südlich der Hauptstadt Santiago in Flammen, rund 200 Menschen wurden aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden wurden auch dutzende Häuser beschädigt, verletzt wurde bislang aber niemand. Präsidentin Michelle Bachelet rief den Ausnahmezustand aus, wodurch auch Soldaten im Kampf gegen die Flammen entsendet werden können. Waldbrände in Chile

Nach Lawinenunglück geben Retter die Hoffnung nicht auf

Italienische Rettungstrupps rechnen auch mehr als drei Tage nach dem Lawinenunglück in den Abruzzen immer noch mit Überlebenden in dem verschütteten Hotel. Es gebe mehrere Lufteinschlüsse in dem Gebäude, die noch nicht näher untersucht worden seien, sagten Retter am Sonntagmorgen. Einige der 23 Vermissten könnten darin bis jetzt überlebt haben. Das Wetter behinderte Retter jedoch. Regen machte den Schnee schwer, weshalb das Graben mit Spaten und Schaufeln besonders anstrengend wurde. Außerdem bestand die Gefahr neuer Lawinen.

Trump-Sprecher droht Medien

Das ohnehin schon angespannte Verhältnis von Donald Trump zu den Medien hat sich weiter verschärft. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe Trumps, nach denen die Medien die Zahl seiner Zuschauer bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung am Freitag absichtlich als zu niedrig dargestellt hätten. Trump äußerte diese Anschuldigung zunächst bei einem Besuch im CIA-Hauptquartier und löste damit bereits Stirnrunzeln aus. Danach trat sein Sprecher vor die Presse und drohte den Medien mit Konsequenzen, wenn sich nichts ändere.

Israelische Behörden genehmigen Bau neuer Siedlerwohnungen

Die israelischen Behörden haben grünes Licht für einen weiteren Ausbau der jüdischen Siedlungen im annektierten OstJerusalem gegeben. Die Stadtverwaltung von Jerusalem erteilte die Baugenehmigung für 566 neue Siedlerwohnungen. Der israelische Siedlungsbau wird als Hindernis für eine dauerhafte Friedenslösung im Nahost-Konflikt angesehen. Ende Dezember hatte der UN-Sicherheitsrat erstmals seit 1979 eine Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau verabschiedet.

Schweres Erdbeben im Südpazifik

Ein schweres Erdbeben hat am Sonntag Papua-Neuguinea und die Inselgruppe der Salomonen erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Zentrum des Bebens der Stärke 7,9 etwa 40 Kilometer westlich von Panguna in gut 150 Kilometern Tiefe. Eine vorübergehende Tsunami-Warnung wurde nach einer Stunde wieder aufgehoben. Papua-Neuguinea liegt auf der Pazifik- Australien-Platte, einem 4000 Kilometer langen Abschnitt des Pazifischen Feuerrings. Dort kommen Erdbeben und Vulkanausbrüche besonders häufig vor.

Suche an verschüttetem Hotel in Italien fortgesetzt

An dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Italien setzen Helfer die Suche nach möglichen weiteren Überlebenden fort. Dutzende Rettungskräfte waren am Sonntagmorgen an der Unglücksstelle im Einsatz. Aus dem unter Schneemassen begrabenen Hotel gab es jedoch seit mehr als 24 Stunden kein Lebenszeichen mehr. Die Lawine war am Mittwochnachmittag durch eine Serie von Erdbeben ausgelöst worden und hatte das dreistöckige Viersterne-Hotel unter Schneemassen begraben. Es liegt einsam in 1200 Metern Höhe am Hang des Gran Sasso-Berges.

Kraft: Mehr Abschiebungen in Maghreb

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat die bestehenden Rücknahmeabkommen mit den Maghreb-Staaten kritisiert. Allein in NRW gebe es derzeit rund 3300 Ausreisepflichtige aus Nordafrika, die abgeschoben werden könnten, sagte sie. Die bestehenden Abkommen seien jedoch "für effektive Rückführungen untauglich". "Wenn notwendig muss die Bundeslanzlerin selbst ihren politischen Druck auf die Regierungen erhöhen", sagte Kraft. Dies würde den Bundesländern helfen, zumal der Anteil der Straftäter aus den Maghreb-Staaten "deutlich höher" sei als bei anderen Zuwanderergruppen.

Kraft weist Vorwürfe im Fall Amri zurück -Rückhalt für Innenminister

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat im Terrorfall Anis Amri ihren Innenminister Ralf Jäger (SPD) und die Sicherheitsbehörden des Landes verteidigt. "Ich mache da niemandem persönlich einen Vorwurf", sagte Kraft der "Bild am Sonntag". Es sei im Nachhinein eine Fehlentscheidung des Bundes und der Länder gewesen, Amris Beobachtung zu beenden. Für einen Rücktritt Jägers sieht sie keinen Grund: "Warum sollte er nicht mehr im Amt sein?"

Tennis-Sensation: Mischa Zverev schlägt Weltranglisten-Ersten Murray

Mischa Zverev hat für eine Tennis-Sensation gesorgt: Mit dem Sieg über den Weltranglisten-Ersten Andy Murray erreichte er das Viertelfinale bei den Australian Open. Der 29-jährige Hamburger sagte nach seinem bislang größten Erfolg: "Das bedeutet mir die Welt." In der Runde der letzten Acht trifft er am Dienstag entweder auf den viermaligen Australian-Champion Roger Federer aus der Schweiz, was er als Traum bezeichnete, oder den Japaner Kei Nishikori. Titelverteidiger Novak Djokovic war überraschend bereits in der zweiten Runde gescheitert.

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