Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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    Russland greift die Ukraine an :Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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    Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine - Moskau hat ukrainische Gebiete besetzt. Die Kämpfe gehen weiter. News und Hintergründe im Ticker.

    Angaben zum Verlauf des Krieges oder zu Opferzahlen durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Seite können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

    ZDF-Reporterin Brühl: "Ukraine ist auf Unterstützung angewiesen"

    Donald Trump verspricht, den Krieg in der Ukraine zu beenden, sollte er Präsident werden. Für viele Ukrainer klingt das aber eher wie eine Drohung. Anne Brühl berichtet, weshalb. 

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    Zwei Tote bei russischen Luftangriffen auf Energieanlagen

    Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen in der Nacht zum Samstag sind in der Ukraine nach Behördenangaben zwei Zivilisten getötet worden. In der Kleinstadt Barwinkowe in der nordöstlichen Region Charkiw sei eine Infrastruktureinrichtung getroffen worden, teilt Regionalgouverneur Oleh Synjehubow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Dabei seien zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden.

    Im Krieg gegen die Ukraine greift Russland immer wieder gezielt Energieanlagen und kritische Infrastruktur an.


    Barrierefreiheit in der Ukraine

    Viele Menschen, auch Zivilisten, sind in der Ukraine durch den Krieg schwer verletzt worden. Nötig wären deshalb barrierefreie Zugänge, die sind aber bisher eher die Ausnahme.

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    Todesstrafe für Deutschen: Minsk in "Konsultationen" mit Berlin

    Nach dem Todesstrafen-Urteil gegen einen Deutschen in Belarus ist die Regierung in Minsk nach eigenen Angaben in "Konsultationen" mit der Bundesregierung. Dabei würden "konkrete Lösungen" gesucht, teilt das belarussische Außenministerium mit. In dem Fall geht es um einen 30-jährigen Deutschen, der nach Angaben der belarussischen Menschenrechtsorganisation Wjasna wegen "Terrorismus" und "Söldnertum" zum Tode verurteilt wurde. Seine Verurteilung hänge mit dem Kastus-Kalinouski-Regiment zusammen, einem militärischen Verband aus belarussischen Freiwilligen, die an der Seite der Ukraine gegen Russland kämpfen. In Belarus ist das Regiment als "extremistische Gruppe" eingestuft.

    "Die belarussische Seite hat konkrete Lösungen vorgeschlagen, die auf den gegenwärtigen Möglichkeiten zur Änderung der Situation basieren", erklärt der belarussische Außenamtssprecher Anatoli Glas am Samstag im Onlinedienst X. "Die Außenministerien beider Länder führen Konsultationen zu diesem Thema."


    Blinken: Ukraine auf Trump-Sieg eingestellt

    Blinken: Ukraine auf Trump-Sieg eingestellt

    Die Zukunft der Ukraine-Hilfen unter einem möglichen Präsidenten Trump ist mehr als unklar. US-Außenminister Blinken skizziert, wie es für Kiew ohne US-Unterstützung weiterginge.

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    Kampf gegen Klischees

    Seit dem Überfall auf die Ukraine fühlen sich vor allem junge Russlanddeutsche hierzulande in Erklärungsnot. Wie positionieren sie sich zu Russland? Ein Berliner Verein ermöglicht Austausch und Zusammenhalt.

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    Chefdiplomat des Papstes besucht erstmals Ukraine

    Der Chefdiplomat des Papstes, Pietro Parolin, besucht erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs die Ukraine. Damit wolle Papst Franziskus auch seine Nähe zur "gemarterten Ukraine" unterstreichen, sagt Kardinalstaatssekretär Parolin. Franziskus habe von Anfang an versucht, "Wege zu finden, um den Krieg zu beenden und einen gerechten Frieden zu schaffen", so der Kardinal, der sich bis Mittwoch in der Ukraine aufhält. 

    Offizieller Anlass der Reise ist ein Gottesdienst am Sonntag im Karmeliterkloster von Berdytschiw. Doch biete ihm dies "natürlich" Gelegenheit, die Behörden des Landes zu treffen, unter anderen Präsident Wolodymyr Selenskyj, sagte Parolin. "Und natürlich werden wir dabei über Frieden reden, darüber, welche möglichen Friedensperspektiven bestehen", so der Diplomat.


    Scholz: Ukraine-Unterstützung auch aus historischer Verantwortung

    Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnet die Unterstützung der Ukraine als Frage der historischen Verantwortung Deutschlands. "Schon aus der Verantwortung vor unserer eigenen Geschichte kann es in dieser Lage für Deutschland nur einen Platz geben: An der Seite der Ukraine", sagt Scholz.

    In Anspielung auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin sagt Scholz, es handle sich um einen Krieg, "mit dem Russlands Machthaber erklärtermaßen das Ziel verfolgt, die Ukraine zu erobern und als souveränes Land zu zerstören - 79 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 79 Jahre nach Inkrafttreten der Charta der Vereinten Nationen."


    Organisation SOS-Kinderdörfer fordert Stopp von Angriffen auf Kliniken

    Nach dem russischen Angriff auf eine Kinderklinik in Kiew fordert die Organisation SOS-Kinderdörfer einen Stopp von Attacken auf Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine. Seit Beginn des Krieges Ende Februar 2022 seien mehr als 210 Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen zerstört und mehr als 1.600 beschädigt worden, teilt die Hilfsorganisation mit. "Jeder einzelne dieser Angriffe ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht", erklärt Sprecherin Anne Beck. "Es schockiert uns zutiefst, dass die Angreifer, wie zuletzt in Kiew, nicht einmal davor zurückschrecken, kranke und verletzte Kinder zu attackieren."


    Blinken: Ukraine könnte auch ohne Hilfe der USA militärisch auf eigenen Füßen stehen

    US-Außenminister Antony Blinken verweist auf beim Nato-Gipfel geschlossene Sicherheitsvereinbarungen von mehr als 20 Ländern mit der Ukraine. Diese Staaten hätten zugesagt, ihre eigene militärische und finanzielle Hilfe für Ukraine aufrechtzuerhalten, selbst wenn die USA ihre Unterstützung unter einer anderen Regierung zurückziehen würden. 

    Weil Biden in Umfragen für die Wahl im November schwächelt, sorgen sich die Ukraine und ihre Unterstützer, dass das Land die entscheidende Unterstützung der USA verlieren könnte, falls Biden abgewählt wird. Blinken sagt, die Unterstützung für die Ukraine könne für die Zukunft nicht festgeschrieben werden. "Jede Regierung hat natürlich die Möglichkeit, ihre eigene Politik zu bestimmen", so der Außenminister. Er halte es für möglich, dass eine andere US-Regierung von den Sicherheitsvereinbarungen mit der Ukraine abrückt. "Aber glücklicherweise haben wir noch etwa 20 weitere Länder". 


    Pistorius fordert mehr Geld für Bundeswehr

    Pistorius fordert mehr Geld für Bundeswehr

    Der Verteidigungsetat soll um 1,25 Milliarden Euro wachsen - für Pistorius zu wenig Geld. "Mit dem Ergebnis war ich nicht zufrieden" - auch wegen der "Bedrohung durch Russland."

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    Prominente Politikerin in Westukraine getötet worden

    Im Westen der Ukraine ist die wegen ihrer antirussischen Äußerungen bekannte rechtsnationalistische frühere Parlamentsabgeordnete Iryna Farion durch einen Schuss in den Kopf getötet worden. Die 60-Jährige erlag in Lwiw (Lemberg) im Krankenhaus ihren Verletzungen. Farion hatte vor allem die in der Ukraine verbreitete russische Sprache mit radikalen Aussagen bekämpft. Ihre rechtsnationalistische Partei Swoboda vermutet deshalb eine russische Spur in dem Mordfall. 

    Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Anschlag auf Farion und wies Innenminister Klymenko und den Geheimdienstchef Wassyl Maljuk an, das Verbrechen aufzuklären. 


    Trump und Selenskyj wollen sich treffen

    Trump und Selenskyj wollen sich treffen

    Am Telefon haben Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj über Perspektiven für die Ukraine gesprochen. Trump will "der Welt Frieden bringen" - Selenskyj fordert faire Bedingungen.

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    Russland: 26 ukrainische Drohnen über russischer Region abgeschossen

    Russland hat nach Angaben eines Gouverneurs in der Nacht zum Samstag 26 ukrainische Drohnen über der an die Ukraine angrenzenden südrussischen Region Rostow abgeschossen. Es habe keine Opfer gegeben, erklärte Gouverneur Wassili Golubew im Onlinedienst Telegram. Am Samstag vergangener Woche war eine Ölraffinerie in der Region Rostow nach einem ukrainischen Drohnenangriff in Brand geraten.


    Pistorius fordert Grundsatzdebatte über Zeitenwende: "Jetzt erst recht"

    Verteidigungsminister Boris Pistorius hält nach seiner Schlappe bei den Haushaltsverhandlungen eine Grundsatzdebatte über die Sicherheit des Landes für angebracht. "Wir müssen uns in der Bundesregierung noch einmal grundsätzlich darüber unterhalten, wie wir unsere Sicherheit gewährleisten wollen», sagte der SPD-Politiker dem "Tagesspiegel". Er machte zugleich deutlich, im parlamentarischen Verfahren um mehr Geld für die Bundeswehr kämpfen zu wollen.  

    "Mit dem Ergebnis war ich vor dem Kabinettsbeschluss nicht zufrieden und bin es naturgemäß auch jetzt nicht", sagte er. Allerdings sei er auch zu lange im politischen Geschäft, um sich demotivieren zu lassen, wenn er sich einmal nicht durchsetze. Er wolle "jetzt erst recht" weiter für die Zeitenwende bei der Bundeswehr kämpfen.


    UN-Flüchtlingskommissar warnt vor hartem Winter für Ukraine

    Angesichts der durch russische Angriffe verursachten Energiekrise in der Ukraine hat der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, vor einem harten Winter gewarnt und um weitere Hilfen geworben. "Energie, Energie, Energie. Ich habe noch nirgendwo eine solche Einmütigkeit gesehen", schilderte Grandi seinen Eindruck von Gesprächen mit ukrainischen Offiziellen.


    Mützenich warnt vor neuen US-Raketen in Deutschland

    SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat Bedenken gegen die geplante Stationierung weitreichender US-Waffen in Deutschland. "Wir müssen unsere Verteidigungsfähigkeit angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine verbessern, aber wir dürfen die Risiken dieser Stationierung nicht ausblenden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Raketen haben eine sehr kurze Vorwarnzeit und eröffnen neue technologische Fähigkeiten. Die Gefahr einer unbeabsichtigten militärischen Eskalation ist beträchtlich."


    Trump gibt Telefonat mit Selenskyj bekannt

    Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat nach eigenen Angaben mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert und angekündigt, bei einer Rückkehr ins Weiße Haus den Krieg in der Ukraine zu beenden.

    "Ich bin Präsident Selenskyj dankbar dafür, dass er sich an mich gewandt hat, denn als Ihr nächster Präsident der Vereinigten Staaten werde ich der Welt Frieden bringen und den Krieg beenden, der so viele Menschenleben gekostet und unzählige unschuldige Familien zerstört hat", erklärt Trump in seinem Onlinenetzwerk Truth Social.


    Ukrainische Kinder in deutschen Kliniken

    Nach dem Raketeneinschlag in einer Kinderklinik in Kiew werden acht schwerkranke Kinder in deutschen Krankenhäusern weiterbehandelt. Der kleinen Sofia wird in Stuttgart geholfen.

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    Boris Johnson: Trump kann den Ukraine-Krieg beenden

    Der britische Ex-Premier Boris Johnson spricht sich auf der Online-Plattform X für den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump aus: "Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass Trump die Kraft und den Mut hat, die Ukraine zu retten und diesen entsetzlichen Krieg zu beenden."

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    Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters