Russlands Krieg in der Ukraine - Aktuelle News im Liveticker

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    Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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    Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine - Moskau hat ukrainische Gebiete besetzt. Die Kämpfe gehen weiter. News und Hintergründe im Ticker.

    Angaben zum Verlauf des Krieges oder zu Opferzahlen durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Seite können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

    So geht es Ukrainern auf dem deutschen Arbeitsmarkt

    Mehr als eine Million ukrainische Geflüchtete leben hierzulande. Rund 113.000 von ihnen sind erwerbstätig. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist allerdings mit Hürden verbunden.


    Rüstungsindustrie appelliert: "Es braucht langfristige Abnahmegarantien"

    Rüstungsindustrie appelliert: "Es braucht langfristige Abnahmegarantien"

    Zu wenig, zu langsam - die deutsche Rüstungsindustrie hinkt ihren Ansprüchen hinterher. Doch die entscheidenden Hebel halte die Politik in der Hand, heißt es von den Unternehmen.

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    Putin lobt russische Armee an "Tag des Vaterlandsverteidigers"

    Russlands Präsident Wladimir Putin lobt anlässlich eines wichtigen militärischen Feiertags die eigene Armee und rechtfertigt einmal mehr seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Ihr seid unsere wahren Volkshelden", sagt Putin an die Soldaten gerichtet in einer Videobotschaft, die der Kreml veröffentlichte. Der sogenannte "Tag des Vaterlandsverteidigers" wird in Russland traditionell am 23. Februar gefeiert. Mit Blick auf die russische Armee, die seit fast zwei Jahren ukrainische Städte bombardiert, behauptet Putin, sie kämpfe "für Wahrheit und Gerechtigkeit" und zeige "Mut bei der Verteidigung Russlands".


    Bundestagsdebatte über Ukraine-Militärhilfe

    Ein Antrag der Ampel zur Lieferung "weitreichender Waffensysteme" an die Ukraine wurde angenommen - ein Unionsantrag zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern hingegen abgelehnt.


    Geplante Videokonferenz: Meloni schließt G7-Schalte aus Kiew nicht aus

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat für die geplante Videoschalte der G7-Staats- und Regierungschefs an diesem Samstag eine eigene Reise in die ukrainische Hauptstadt Kiew nicht ausgeschlossen. Auf eine entsprechende Frage im italienischen Fernsehsender Rai antwortet die Regierungschefin am Abend nur: "Das wird sich zeigen."

    Italien führt derzeit den Vorsitz in der Gruppe sieben großer demokratischer Industrienationen (G7). Anlässlich des zweiten Jahrestags des Kriegsbeginns am 24. Februar hat Meloni die anderen Staats- und Regierungschefs zu einer Videokonferenz eingeladen, an der auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen soll. Bislang war erwartet worden, dass sie die Konferenz aus Rom leitet.


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    Selenskyj: "Zwei Jahre. Wir sind alle hier"

    Knapp zwei Jahre nach dem russischen Angriff auf die Ukraine haben Dutzende Vertreter von Staaten und internationalen Organisationen Solidarität mit der Ukraine gezeigt. Selenskyj posteste dazu ein Bild auf X und schrieb: "Zwei Jahre. Wir sind alle hier".

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    100-Milliarden-Sondervermögen: Zeitenwende in der Rüstungsindustrie?

    Unternehmen wie Rheinmetall und Renk wollen mehr Waffen für die Ukraine und die Bundeswehr produzieren. Doch viele Gelder aus den Töpfen der Bundesregierung fließen in die USA.


    Lettland beschließt Importstopp für Getreide aus Russland und Belarus

    Lettland hat einen Importstopp für Getreide und andere Agrar- und Futtermittelerzeugnisse aus Russland und Belarus beschlossen. Das Parlament in Riga stimmte für ein Einfuhrverbot von derartigen Waren aus den beiden Nachbarländern, die auch aus Drittstaaten künftig nicht mehr zum Verbleib in dem baltischen EU- und Nato-Land eingeführt dürfen. Der Transit über Lettland soll weiterhin möglich sein.  

    Mit der Gesetzesänderung soll nach Parlamentsangaben verhindert werden, dass Russland und Belarus und deren Unternehmen zusätzliche Einnahmen aus dem Export ihrer Produkte nach Lettland erzielen können, mit denen der Krieg in der Ukraine finanziert werden kann. Die Regelung soll zunächst bis zum 1. Juli 2025 gelten. Sie muss zuvor noch von Staatspräsident Edgars Rinkevics gebilligt werden. 


    Ukrainische Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 sind über eine Million Ukrainer nach Deutschland geflüchtet. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung. 


    Großbritannien sichert Ukraine weitere 200 Panzerabwehrlenkwaffen zu

    Großbritannien hat der Ukraine die Lieferung von weiteren 200 Panzerabwehrlenkwaffen zugesagt. "Diese Raketen haben bereits erhebliche Auswirkungen auf dem Schlachtfeld gehabt und in einem Fall russische Streitkräfte gezwungen, ihren Versuch, einen Fluss zu überqueren, aufzugeben und sich zurückzuziehen", sagt der britische Verteidigungsminister Grant Shapps am Nachmittag im Parlament in London. Großbritannien hatte bereits zuvor Hunderte Brimstones an die Ukraine übergeben.

    Shapps kündigt zudem an, dass Großbritannien gemeinsam mit seinen Verbündeten im ersten Halbjahr 2024 weitere 10.000 ukrainische Soldaten ausbilden werde.


    Bundestag lehnt Unionsantrag zu Taurus ab

    Bundestag lehnt Unionsantrag zu Taurus ab

    Die Forderung der Union, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern, ist im Bundestag gescheitert. Der Antrag der Ampel-Koalition ohne Nennung von Taurus wurde angenommen.

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    Internationaler Währungsfonds: Russlands Wirtschaft überrascht

    Die russische Wirtschaft hat angesichts der Sanktionen gegen Moskau im Zuge des Kriegs in der Ukraine nach Auffassung des Internationalen Währungsfonds (IWF) beim Wachstum "überrascht". "Es ist eine Kriegswirtschaft", sagt IWF-Kommunikationsdirektorin Julie Kozack in Washington. Die russische Wirtschaft habe einen hohen Anteil an Militärausgaben, was die Produktion ankurbele. "Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Sozialtransfers, die den Konsum ankurbeln."

    Allerdings sehe man aktuell auch Anzeichen für eine "Überhitzung der Wirtschaft" - etwa einen Anstieg der Inflation. Mittelfristig gehe man davon aus, dass sich Russlands Wirtschaftswachstum verlangsamen werde, sagt Kozack.


    Lawrow bei G20-Gipfel in Brasilien

    Deutschlands Außenministerin Baerbock fordert ihren russischen Amtskollegen auf, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. 


    Bis zum Sieg: Lettlands Parlament sagt Ukraine Unterstützung zu

    Lettlands Parlament hat während einer Sondersitzung der Ukraine Unterstützung bis zu deren Sieg zugesagt. "Wir müssen so viel wie möglich tun, und noch mehr", sagt Staatspräsident Edgars Rinkevics in seiner Rede vor den Abgeordneten des baltischen EU- und Nato-Landes in Riga. Zugleich warnte er vor Kriegsmüdigkeit: "Lasst uns ohne Illusionen leben. Leider könnte Russlands Aggression gegen die Ukraine noch Jahre andauern". 

    Auch Regierungschefin Evika Silina rief zur anhaltenden politischen, militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine auf. Nach ihren Angaben hat Lettland seit Kriegsbeginn mit Hilfen im Wert von mindestens 650 Millionen Euro unterstützt.


    Ukraine-Krieg: Sexshop soll Paaren helfen

    Die Pharmavertreterin Anna aus Kiew gründete ein Unternehmen mit einer besonderen Mission, während in ihrer Heimat schon der Krieg wütet. Als ihr Mann Soldat wird, eröffnet sie ihren Sexshop, um anderen Paaren zur Zweisamkeit zu verhelfen.

     


    Polen: Bauernproteste an der Grenze

    Der Streit über die Getreideimporte belastet das Verhältnis von Polen und der Ukraine. Nun gehen Bauern auf die Straßen und protestieren. Das Außenministerium in Warschau warnt vor gezielter Beeinflussung der Bauern durch Moskau.


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    Ukrainischer Außenminister zu Besuch in Warschau

    Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba war zu Besuch in Warschau. Dort führte er ein "offenes Gespräch" mit dem Leiter des Büros des Ministerpräsidenten der Republik Polen, Pawel Gras, wie Kuleba auf X schreibt.

    Beide Regierungen seien entschlossen, schwierige Fragen zu lösen. Kuleba bedankt sich in dem Post auch für die Unterstützung Polens durch humanitäre und militärische Güter. Man habe außerdem "über weitere gemeinsame Anstrengungen zur Erhöhung der militärischen Hilfslieferungen gesprochen", so Kuleba.

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    Polen will Grenzübergänge zur Ukraine als "kritische Infrastruktur" einstufen

    Nach erneuten Protestblockaden will Polen die Grenzübergänge zur Ukraine als "kritische Infrastruktur" einstufen, um Hilfslieferungen in das Land zu gewährleisten.

    "Um eine 100-prozentige Garantie sicherzustellen, dass Militärhilfe, Ausrüstung, Munition, humanitäre und medizinische Hilfe die ukrainische Seite ohne irgendwelche Verzögerungen erreicht, werden wir Grenzübergänge mit der Ukraine (...) auf die Liste der kritischen Infrastrukturen setzen", sagt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk. Demnach halten die ukrainische und die polnische Regierung Ende März ein Treffen ab.


    Medikamentenhilfswerk will Hilfslieferungen in die Ukraine fortsetzen

    Das Medikamentenhilfswerk Action Medeor will seine humanitäre Hilfe für die Ukraine fortsetzen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor zwei Jahren seien mehr als 900 Tonnen an medizinischen Hilfsgütern vom Medikamentenlager im niederrheinischen Tönisvorst auf den Weg zu Kliniken in die Ukraine gebracht worden, teilt das Hilfswerk mit. Im Süden des Landes würden außerdem Kinder, Familien und Senioren mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und psychologischer Hilfe versorgt. 

    Nach seiner Einschätzung sei diese Unterstützung notwendiger denn je, erklärt Markus Bremers, Pressesprecher von Action Medeor. Nach zwei Jahren Krieg seien viele Menschen müde, manche physisch und psychisch am Ende ihrer Kräfte. "Viele mussten zudem von zu Hause fliehen und leben nun in provisorischen Unterkünften." Dazu kämen die täglichen Ausfälle der Strom-, Gas-, Wasser- und Internetversorgung.


    Taurus: Bundestag lehnt Antrag der Union ab

    Ein Antrag der Union zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern hat im Bundestag keine Mehrheit erhalten. 480 Abgeordnete stimmten gegen die Vorlage, lediglich 181 dafür.


    Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters