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Manganknollen vom Meeresgrund

Goldrausch im Pazifik

Doku | ZDFinfo Doku - Manganknollen vom Meeresgrund

Manganknollen sehen aus wie verkohlter Blumenkohl - sie sollen die neue Metallquelle für unsere technologisierte Gesellschaft werden. Aber sie liegen versteckt auf dem Boden des Pazifiks.

Beitragslänge:
51 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.12.2018, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018

Ihr Abbau würde in die Kreisläufe der Tiefsee eingreifen und ein Ökosystem gefährden, das wir kaum verstehen. Doch die Förderung scheint beschlossene Sache. Der Tiefseebergbau birgt jedoch ungeahnte Gefahren: Unbekannten Arten droht die Ausrottung.

Meeresforscher vermuten sogar, dass er einen ähnlich desaströsen Eingriff in die Natur darstellen könnte wie das Abholzen der Regenwälder. Denn die Tiefsee fungiert als gewaltiger Kohlenstoffspeicher. Trotzdem haben europäische Länder wie Deutschland und Frankreich, Energiegiganten wie Russland und winzige Inselstaaten bereits in den Manganknollenfeldern ihre Claims abgesteckt.

Umweltzerstörung oder reelle Chance?

Allerdings: Mit extremen Bedingungen wie enormem Wasserdruck und Kälte stellt der Tiefseebergbau für die Rohstoffindustrie eine der größten Herausforderungen dar. Wie realistisch ist die Vision von Metallen vom Meeresgrund? Könnte sich der Meeresboden nach einem Abbau erholen?

Wissenschaftler auf dem deutschen Forschungsschiff "Sonne" besuchen ein Gebiet, in dem Kollegen vor 26 Jahren Rillen in den Meeresboden in vier Kilometer Tiefe gezogen haben. Werden sie die Spuren im Schlamm wiederfinden? Und wird sich das Leben um sie herum regeneriert haben? Die Forscher auf der "Sonne" hoffen, mit ihren Erkenntnissen zumindest die schlimmsten Folgen des Tiefseebergbaus verhindern zu können. Aufhalten können werden sie ihn kaum.

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