- 2026
1977 entführt die RAF Hanns Martin Schleyer. Muss der Staat Terroristen nachgeben, um Leben zu retten? Ein Nervenkrieg, der das Bundesverfassungsgericht vor eine dramatische Entscheidung stellt.
1977 entführt die RAF Hanns Martin Schleyer. Muss der Staat Terroristen nachgeben, um Leben zu retten? Ein Nervenkrieg, der das Bundesverfassungsgericht vor eine dramatische Entscheidung stellt.
Verantwortung für jedes einzelne Leben der Bürger
Der Film rekonstruiert den Eilantrag der Familie des Entführungsopfers Hanns Martin Schleyer, die Nachtverhandlung in Karlsruhe und das Ringen um die Verantwortung des Staates für jedes einzelne Leben seiner Bürger. Hanns-Eberhard Schleyer, der Sohn des Entführten, führt als Zeitzeuge zurück in einen historischen Ausnahmezustand: Das Hoffen und Bangen der Familie zu Hause und das juristische Duell mit der Bundesregierung vor Gericht unter dem Zeitdruck eines Ultimatums der Entführer. Und die Situation spitzt sich noch weiter zu. Während die Rote Armee Fraktion Schleyer gefangen hält, geraten auch Menschen an Bord der Lufthansa-Maschine "Landshut" in die Gewalt von Terroristen. Es ist die wohl dramatischste Nacht in der Geschichte des Verfassungsgerichts.
Zeitzeugen und Experten
Die ZDF-Dokumentation von Peter Dörfler blickt zum 75. Geburtstag des Bundesverfassungsgerichts auf dessen einzigartige Rolle als Hüter des Grundgesetzes und letzte Instanz auch für Entscheidungen über Würde, Leben und Freiheit.