"Katholischer Gottesdienst - Grenzenloser Friede": Außenansicht der Wallfahrtskirche St. Emmerich in Felsörönök (Oberradling) an der österreichisch-ungarischen Grenze
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Die St. Emmerichskirche bei Inzenhof, im Kalten Krieg im Niemandsland gelegen, ist heute ein Begegnungsort für Christen aus Österreich und Ungarn. Ein Gottesdienst im Zeichen des Friedens.

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Die St. Emmerichskirche bei Inzenhof, im Kalten Krieg im Niemandsland gelegen, ist heute ein Begegnungsort für Christen aus Österreich und Ungarn. Ein Gottesdienst im Zeichen des Friedens.

Die Kirche im österreichischen Burgenland ist ein Gotteshaus mit ganz besonderer Geschichte. Lange Zeit war das Gotteshaus, an der Grenze auf ungarischem Staatsgebiet stehend, von Österreich aus nicht erreichbar.
Die 1903 eingeweihte St. Emmerichskirche war bis zum Zweiten Weltkrieg Pfarrkirche von Inzenhof, Tschanigraben und einigen ungarischen Gemeinden. In der Zeit des Eisernen Vorhangs stand sie im Niemandsland zwischen Österreich und Ungarn. Sie verfiel zusehends.

Mittlerweile wird in der Kirche wieder Gottesdienst gefeiert. Einmal die Woche treffen sich ungarische und österreichische Gläubige zum gemeinsamen Gottesdienst. Bischof János Székely, Bischof von Szombathely in Ungarn, und der Eisenstädter Bischof Ägidius J. Zsifkovics wollen dieses Zeichen des Miteinanders und des Friedens im gemeinsamen Feiern zum Ausdruck bringen.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kinderchor aus Magyarlak–Csörötnek "Vidám Angyalok" - "Lustige Engel" - und einem Bläserensemble der Polizeimusik Burgenland. An der Orgel musiziert Franz Stangl.

Im Anschluss an den Gottesdienst können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Gemeinde telefonisch Kontakt aufnehmen. Anrufe aus Deutschland und Österreich sind kostenfrei. Die Nummer lautet: 0800 – 100 2260.

Weitere Informationen unter www.zdf.fernsehgottesdienst.de.