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Armin Laschet (CDU), MdB, ehemaliger NRW-Ministerpräsident, früherer CDU-Vorsitzender und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2021
Cem Özdemir (Bündnis ´90/Die Grünen), Ministerpräsident Baden-Württemberg
Frauke Rostalski, Rechtswissenschaftlerin und Mitglied des Deutschen Ethikrats
Robin Alexander, Journalist und Autor u. a. Podcast „Machtwechsel“
Sabine Rennefanz, Autorin und Journalistin u. a. für „Der Spiegel“ und „Tagesspiegel“
Der Denkzettel hätte kaum größer sein können. 44 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt. Die Betroffenheit bei den Regierungsparteien in Berlin ist groß – die Antworten allerdings sehr verschieden. Der Reformkurs müsse unbedingt beibehalten werden, denn er sei quasi alternativlos, so der Bundeskanzler. Die SPD dagegen will das Paket aufmachen, Härten abmildern. Und nach Baden-Württembergs grünem Ministerpräsidenten Cem Özdemir und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will nun auch CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst ein AfD-Verbot prüfen lassen.
Welches Signal kommt aus Sachsen-Anhalt? Wird Ulrich Siegmund Ministerpräsident? Geht es in Berlin so weiter wie bisher? Löst der Erdrutschsieg der AfD eine Koalitionskrise aus? Noch kann sich Friedrich Merz als CDU-Vorsitzender und Kanzler halten, doch wie sieht es nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin aus?
Zu Gast bei Maybrit Illner sind Armin Laschet, früherer CDU-Vorsitzender und NRW-Ministerpräsident, Cem Özdemir, Grünen-Ministerpräsident Baden-Württemberg, die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski und die Journalisten Robin Alexander („Machtwechsel“) und Sabine Rennefanz („Der Spielgel“).
"maybrit illner“ mit dem Thema "Die Denkzettelwahl – was muss sich ändern?" am Donnerstag, den 10. September 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.
Hinweis der Redaktion:
In der Sendung vom 10.09.2026 sprach Frauke Rostalski davon, dass die Hilfen für die Ukraine 100 Milliarden Euro betragen. Robin Alexander sprach dagegen von lediglich 13 Milliarden Euro, Moderatorin Maybrit Illner von knapp 58 Milliarden Euro.
Tatsächlich sind alle genannten Zahlen richtig, allerdings nannte Frauke Rostalski die 100 Milliarden Euro als Gesamtsumme, die die Bundesregierung seit 2022 gezahlt habe. Diese bestätigt dies auch auf ihrer Webseite:
„Die Bundesregierung hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 bilaterale zivile Unterstützung für die Ukraine in Höhe von mehr als 43,3 Milliarden Euro geleistet und militärische Unterstützung in Höhe von rund 57,6 Milliarden Euro geleistet beziehungsweise für die kommenden Jahre bereitgestellt.“ (Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/deutschland-hilft-der-ukraine-2160274)
Moderatorin Maybrit Illner bezog sich auf die 57,6 Milliarden Euro militärische Hilfe seit Kriegsbeginn und Robin Alexander wiederum auf die Unterstützung der Ukraine, die für 2026 im Bundeshaushalt eingeplant ist. (Quelle: https://www.bmvg.de/de/aktuelles/vier-jahre-ukraine-unterstuetzung-6071848)