Kriege, Krisen, Katastrophen - sollten wir uns auf den Ernstfall vorbereiten? Psychologe Leon Windscheid trifft in Terra Xplore Menschen, für die das Preppen wichtiger Lebensinhalt ist.
Prepper Konstantin Barz will für Situationen wie Krieg in Deutschland, Stromausfall, Börsencrash oder Überschwemmung gewappnet sein und trägt stets in einem
Survival-Rucksack Ausrüstung für mehrere Tage mit sich. Leon begleitet ihn in ein simuliertes Katastrophenszenario und erfährt, warum Konstantin sich so intensiv vorbereitet und wovor er Angst hat.
Bunker kaufen? Preppen als Industrie
Mit dem Kultur- und Sozialwissenschaftler Dr. Julian Genner untersucht Leon Windscheid, warum Preppen in
Zeiten der Unsicherheit immer populärer wird. Dr. Genner beschreibt, wie diese extreme Art der Krisenvorsorge nicht nur Ängste reduziert, sondern sie paradoxerweise oft verstärkt. Preppen ist längst nicht mehr nur ein Randphänomen - in den USA entwickelt sich daraus eine ganze Industrie, in der selbst Tech-Milliardäre Luxusbunker kaufen.
In Lüneburg begleitet Leon Reservisten bei einer militärischen Übung. Was motiviert Menschen, freiwillig militärische Fähigkeiten zu trainieren? Ist das eine sinnvolle Vorbereitung oder ein Zeichen der Unsicherheit gegenüber Schutzstrukturen des Staates?
Psychologische Gründe fürs Preppen
Prof. Dr. Julia Asbrand ergänzt mit psychologischen Aspekten: Wie verändern Krisen die Psyche einer ganzen Generation - und welche gesellschaftlichen Maßnahmen könnten uns allen helfen, mit globaler Unsicherheit besser umzugehen?
Ein Studioexperiment zeigt, wie unterschiedlich Menschen reale Krisen erleben und verarbeiten - und verdeutlicht: Ob durch individuelles Preppen oder durch gemeinschaftliche Lösungen, es geht letztlich um das Gefühl,
Kontrolle zurückzugewinnen und sich Bedürfnisse nach Autarkie und Neustart zu erfüllen.
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