ZDFmitreden: Neues Talkformat mit Sarah Tacke

Umfrageergebnisse:ZDFmitreden: Neues Talkformat mit Sarah Tacke

Was erwartet das Publikum von einer guten Diskussionsrunde? ZDFmitreden hat diese Frage gestellt und ein neues Talkformat mit Sarah Tacke getestet.

SARAH TACKE

Wenn Politik im Alltag ankommt, fragt Sarah Tacke nach: Was läuft schief, was hilft? Kritisch und lösungsorientiert spricht sie mit Betroffenen, Fachleuten und Verantwortlichen.
Sarah Tacke schaut selbstbewusst in die Kamera. Hinter ihr ist ein grafischer Hintergrund in blauen Farbklima mit orangenen und magentanen Akzenten zu sehen

Während der diesjährigen Sommerpause von "maybrit illner" hat das ZDF eine neue Talk-Sendung ausgestrahlt. Die Moderatorin Sarah Tacke schaute darin auf die Momente, in denen Politik im Alltag ankommt. Ihr Anspruch dabei: kritisch und lösungsorientiert zu fragen, was schiefläuft und was hilft. 

In jeder Folge diskutierte Sarah Tacke mit Betroffenen, Fachleuten und Verantwortlichen ein Thema, das das Land diesen Sommer beschäftigt hat: Bringen die Reformen der schwarz-roten Regierung mehr Menschen in Arbeit? Wie ungerecht ist erben? Und wie stoppen wir den Islamismus in Deutschland?  

ZDFmitreden hat getestet, wie die neue Sendung beim Publikum ankommt. Dafür wurde den Befragten auch ein Ausschnitt aus der neuen Sendung gezeigt. An der Umfrage haben 10.462 Menschen teilgenommen. 

Respektvoller Umgang ist entscheidend 

Zunächst wollte ZDFmitreden wissen, was den Befragten an einer Talk-Sendung grundsätzlich wichtig ist. Dabei zeigte sich: An erster Stelle steht für das Publikum ein respektvolles Verhalten der Diskussionsteilnehmer untereinander. Das gaben 71 Prozent der Befragten als wichtig an.

Außerdem wünschen sich die Befragten eine unparteiische Moderation: 59 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass die Moderatorin sich in der Diskussion neutral verhält. Etwa die Hälfte der Befragten (52 Prozent) wünscht sich außerdem, dass es in dem Gespräch eher um Lösungen als um Probleme geht.  

Die Ergebnisse weisen damit deutlich darauf hin, dass eine konstruktive Talk-Sendung von den meisten Zuschauern mehr geschätzt wird als eine möglichst kontroverse Talk-Sendung. Dazu passt ein weiteres Ergebnis aus der ZDFmitreden-Community: Nur 15 Prozent der Befragten sagen, dass sie bei einer Talk-Sendung großen Wert auf eine leidenschaftliche Diskussion legen. 

Die Sendung "Sarah Tacke" kommt gut an 

Die neue Talk-Sendung mit Sarah Tacke erhält von der ZDFmitreden-Community eine sehr positive Bewertung. Nachdem sie einen Ausschnitt aus der Sendung gesehen hatten, sagten 67 Prozent, dass sie die Sendung (bestimmt/wahrscheinlich) weiterschauen würden, wenn sie den Ausschnitt im Fernsehen oder im ZDF-Streaming-Portal gesehen hätten.  

Die Moderation durch Sarah Tacke gefiel ebenfalls einer deutlichen Mehrheit der Befragten: 73 Prozent bewerteten sie als (sehr/eher) gut. Zum Thema Fairness sagten 81 Prozent der Befragten, dass sich Sarah Tacke in der Diskussion neutral verhalten und alle Gäste gleich behandelt habe. Als konstruktiv bewerteten die Diskussion 59 Prozent der Befragten. 

Das Interesse an Beteiligung ist groß 

Die Sendung "Sarah Tacke" setzte außerdem auf eine neue Art, die Zuschauerinnen und Zuschauer der Sendung in die Diskussion einzubeziehen. So hatte das Publikum während jeder Ausstrahlung die Möglichkeit, per QR-Code an einer Abstimmung zum Thema der Sendung teilzunehmen.  

Bei der ZDFmitreden-Community stößt diese Beteiligung des Publikums auf große Resonanz. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent hat (sehr/eher) großes Interesse, das Ergebnis solcher Abstimmungen zu erfahren. Sich selbst an einer solchen Abstimmung beteiligen wollen 68 Prozent der Befragten. 

Das sagt die Redaktion 

Die Antworten der ZDFmitreden-Community waren für uns sehr wichtig, da sie bei der Entwicklung dieses neuen Formats noch mal Konturen und Themenschwerpunkte geschärft haben. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben.

Indre Windgassen, Redaktion Politik und Zeitgeschehen

Die Befragung fand im Juni 2026 statt. 

Quelle: ZDFmitreden; Daten anhand soziodemografischer Merkmale gewichtet für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren. Keine Zufallsstichprobe, daher nicht bevölkerungsrepräsentativ. 

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