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Kevin Kühnert, Bereichsleiter Steuern bei Finanzwende e.V. und ehemaliger SPD-Generalsekretär
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Finanzwissenschaftler und Ökonom
Andrea Thoma-Böck, Familienunternehmerin, Präsidentin der "Initiative Zukunft Wirtschaft" und CSU-Mitglied
Natalya Nepomnyashcha, Gründerin des "Netzwerks Chancen" für sozialen Aufstieg.
13,3 Millionen Menschen sind in Deutschland armutsgefährdet – und es gibt immer mehr Superreiche: 172 Milliardärinnen und Milliardäre waren es Anfang 2026, rund ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Ein entscheidender Faktor ist das Erben: Jedes Jahr werden in Deutschland Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe weitergegeben – während ein großer Teil der Bevölkerung wenig oder gar nichts erbt. Die SPD will große Vermögen stärker in die Pflicht nehmen und die Erbschaftsteuer reformieren. Kritiker warnen vor Belastungen für die Wirtschaft und dem Verlust von Arbeitsplätzen. "Vermögen ohne Leistung – wie ungerecht ist Erben?" lautet am Donnerstag, 13. August 2026, 23.30 Uhr, das Thema bei "Sarah Tacke" im ZDF.
Zählt in Deutschland noch, was man leistet, oder immer mehr, was man erbt? Müssen große Vermögen und Erbschaften stärker besteuert werden? Schafft mehr Umverteilung tatsächlich mehr Gerechtigkeit – oder gefährdet sie Unternehmen und Jobs? Und was muss sich ändern, damit Herkunft nicht über Zukunft entscheidet?