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Die Deutschen werden immer älter, die Kosten für die Rente explodieren. Schon heute fließen jährlich weit über 100 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkasse, Tendenz steigend.
Die Rentenkommission hat deshalb jetzt ein Rezept für einen grundlegenden Umbau vorgelegt. Die Medizin ist bitter: Die Deutschen sollen länger arbeiten und die Rente mit 63 eingeschränkt werden. Darüber hinaus sollen die Arbeitnehmer auch selbst privat vorsorgen. Gleichzeitig ist geplant, dass Politiker, Selbstständige und zukünftig auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen.
Wenig überraschend: Kaum sind die Vorschläge auf dem Tisch, beginnt der politische Streit. Vor allem die Rente mit 63 spaltet selbst die Union. Ausgerechnet die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wollen an ihr festhalten und die Mehrheit der SPD-Ministerpräsidenten stimmen ihnen zu.
Sarah Tacke klärt die Fakten, diskutiert über Verantwortung und Konsequenzen und sucht mit ihren Gästen nach konstruktiven Antworten auf die wichtigsten Fragen: Müssen wir künftig länger arbeiten? Ist mehr Kapitaldeckung eine gute Lösung? Sind die Belastungen gerecht verteilt?
Zu Gast bei „SARAH TACKE“ sind der stellvertretende Vorsitzende der Rentenkommisson Pascal Reddig (CDU), MdB, die Parteivorsitzende der Linken,Ines Schwerdtner, Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,und Angelika Kindt - sie arbeitet noch mit 77 Jahren und coacht andere Rentner, die länger arbeiten wollen.
„SARAH TACKE“ mit dem Thema „Die neue Rente: Mehr arbeiten, mehr zahlen, weniger Leistung?“ am Donnerstag, den 20. August um 22:15 Uhr im ZDF.