Jasmina Neudecker lässt sich am DKFZ in Heidelberg ein individuelles Risikoprofil erstellen und erfährt, was sie für ihre persönliche Krebsvorsorge tun kann. Sie trifft Prof. Dr. Ute Mons, die Studien zu Krebsprävention durchführt und erklärt, wie daraus Präventionsstrategien entstehen. Im Alltag versucht Jasmina die Empfehlungen umzusetzen, indem sie im Verdacht stehende Krebs-Risikofaktoren, die mit dem Lebensstil zusammenhängen, vermeidet.
Der Krebs-Schutzmechanismus der Myokine
Jasmina Neudecker besucht die Sporthochschule Köln, um den direkten Effekt von Sport zu testen. Sie absolviert ein Krafttraining und lässt ihr Blut davor und danach abnehmen. Das Ergebnis: Durch Muskelaktivität werden schützende Myokine wie Interleukin-6 freigesetzt. Im Labor zeigt sich, dass das Serum nach dem Training das Wachstum von Krebszellen deutlich hemmt.
Bewegung als präventiver Krebs-Lifehack
Sport beeinflusst das Krebswachstum direkt. Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche, idealerweise eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining. Krafttraining steigert die Muskelmasse und fördert so die Produktion schützender Myokine.
Der große Hebel: Lebensstil für die Krebs-Prävention
Körperliche Aktivität schützt auch indirekt, indem sie uns vor Übergewicht bewahrt. Viszerales Bauchfett fördert Entzündungen und erhöht das Krebsrisiko. Zusätzlich ist eine pflanzenbasierte Ernährung mit wenig verarbeitetem Fleisch empfehlenswert. Fazit: Ein großer, aktiv beeinflussbarer Hebel liegt in unserer Lebensweise – von der Bewegung bis zur Ernährung.
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