Energie für die Zukunft: Biogas, Fracking, Windkraft & Co - Fehlende Stromspeicher
Wind und Sonne liefern einen immer größeren Anteil unseres Stroms. Doch was machen wir bei Flaute und Dunkelheit? Scheitert die Energiewende an fehlenden Speichern?
Strommangel in der Dunkelflaute
Zwar ist grüner Wasserstoff seit Jahren in aller Munde, doch reale Speicherprojekte in industriellem Maßstab sind bisher noch Zukunftsmusik. Im Kleinen dagegen, zu Hause bei Verbrauchern, gibt es erste Ansätze: Die Dokumentation begleitet eine Familie in Brandenburg, die sich entschlossen hat, die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. In ihrem Keller steht eine hochmoderne Wasserstoffanlage. Im Sommer erzeugt sie Wasserstoff aus überschüssigem Solarstrom, im Winter soll eine Brennstoffzelle daraus Strom für den Haushalt zurückgewinnen.
Vielversprechende Pilotprojekte
Auch andere Technologien könnten die schwankende Stromeinspeisung der Erneuerbaren für einige Zeit zwischenspeichern. Immer mehr Energieversorger setzen auf große Batteriespeicher. Die Stadtwerke Heidelberg gehen noch einen anderen Weg: Sie haben einen spektakulären Speicherturm für heißes Wasser errichtet, der Strom und Wärmenetz verbindet. Doch noch kann er sein volles Potenzial nicht ausschöpfen.
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Team
Kamera: Frederik Klose-Gerlich, Dirk Lütter, Martin Gronemeyer
Schnitt: Grete Jentzen, Gunnar Refardt
Redaktion: Manfred Kessler, Carsten Meyer
Leitung der Sendung: Cathérine Kipp