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Russlands hybrider Krieg: Europa im Fadenkreuz

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Russlands hybrider Krieg: Europa im Fadenkreuz
  • 2026

Brandanschläge, Sabotage und Einflusskampagnen. Nach Einschätzung von Behörden versucht Russland das westliche Europa zu schwächen und damit auch die Unterstützung für die Ukraine.

Russlands hybrider Krieg: Europa im Fadenkreuz

Brandanschläge, Sabotage und Einflusskampagnen. Nach Einschätzung von Behörden versucht Russland das westliche Europa zu schwächen und damit auch die Unterstützung für die Ukraine.

Drohne am blauen Himmel
Die Angriffe aus Russland treffen verstärkt auch Deutschland. Vermehrt werden dabei von den Geheimdiensten unausgebildete "Low Level Agents" eingesetzt, verächtlich  auch "Wegwerfagenten" genannt. Sie werden häufig nur für eine Aktion angeheuert.
Angeworben werden sie über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste. Sie erhalten einfache Aufträge und fungieren als austauschbare Werkzeuge eines verdeckten Krieges. Der Autor Rainer Fromm zeichnet anhand konkreter Ermittlungsfälle nach, wie diese neue Form der Rekrutierung funktioniert und welche Rolle digitale Plattformen dabei spielen.
Internationale Experten, Nachrichtendienstler und Ermittler erläutern die Strategien hinter den Angriffen und warnen vor der zunehmenden Nutzung sozialer Netzwerke und Messengerdienste zur Anwerbung und Steuerung  der "Low Level Agenten".
Während Russland (…) einen konventionellen Krieg in der Ukraine führt, führt es gleichzeitig einen unkonventionellen Krieg gegen Europa" – fasst der britische Sicherheitsexperte Charlie Edwards vom International Institute for Strategic Studies (IISS) die Attacken auf die Infrastruktur und die europäischen Demokratien zusammen. Aus militärischer Sicht wolle Russland die logistischen Lieferketten in die Ukraine unterbrechen, was die Angriffe gegen Eisenbahnlinien und Lagerhäuser erkläre. Das zweite Ziel sei, "Zwietracht und Unsicherheit in der europäischen Bevölkerung zu säen".