Rekordtemperaturen, Tropennächte und Hitzewellen – es war der heißeste Sommer in Westeuropa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Harald Lesch zeigt, warum Hitze zu den größten Naturgefahren unserer Zeit zählt und wie wir uns auf kommende Hitzesommer vorbereiten können.
Heiße Zeiten für Europa
Eines ist sicher: Wir müssen uns auf weitere Hitzesommer einstellen. Kein Kontinent erwärmt sich im Zuge der Klimakrise so schnell wie Europa. Entscheidend ist deshalb, wie wir auf diese Entwicklung reagieren. Schließlich stellt extreme Hitze schon heute ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.
Hitze als Gesundheitsrisiko
Gemeinsam mit der Umweltmedizinerin Professor Dr. Claudia Traidl-Hoffmann beleuchtet Harald Lesch die Folgen extremer Hitze für den menschlichen Körper. Wie kommt es zu den hohen Todeszahlen? Wie hoch könnte die Dunkelziffer sein? Und vor allem: Wie können wir Menschen künftig besser schützen?
Bauen für die heiße Zukunft
Für viele lautete die Antwort in diesem Sommer: Klimaanlage. Doch ausgerechnet sie hat eine schlechte Klimabilanz. Es gibt aber auch nachhaltige, effizientere Alternativen. Gemeinsam mit Thomas Auer, Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen, blickt Harald Lesch auf innovative Ansätze für die Zukunft. Wie können wir Gebäude und Städte so gestalten, dass sie auch in einer zunehmend heißen Welt lebenswert bleiben?
Das Phänomen Feuerwolke
Auch an der Natur geht die Hitze nicht spurlos vorbei: Waldbrände werden in Europa immer häufiger und intensiver und führen zu einem Phänomen, das es hier erst seit ein paar Jahren gibt: dem Pyrocumulonimbus – einer Feuerwolke, die weitere Waldbrände entfachen kann.
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