Terra X Harald Lesch - ... und wie KI uns überwacht
Sie erkennt Gefühle, schützt uns und weiß mehr über uns, als uns lieb ist. Die Serie Concordia zeigt, wie nah sich Fiktion und Realität schon sind. Terra X Harald Lesch prüft was KI wirklich kann.
Wie trainiert man die KI?
Doch damit individuelle Merkmale wie Geschlecht, Erscheinung oder Hautfarbe keine Rolle spielen, dürfen Gesichter von Personen nicht gescannt werden. Forschende suchen zusammen mit der Polizei nach einer Methode, die nicht die Persönlichkeitsrechte der Bürger verletzt. Ein spezielles Programm soll ausschließlich die Bewegungsmuster der Passanten analysieren. Die Software muss lernen zu erkennen, handelt es sich noch um eine stürmische Begrüßung oder bereits um einen eskalierenden Konflikt. Bei letzterem soll die KI sofort Alarm schlagen. So der Plan. Doch wie trainiert man die KI? Und wie erfolgsversprechend ist das System?
Was weiß die KI über unsere Gefühle?
Wissenschaftsteams beschäftigen sich beispielsweise mit „intelligenter Audioanalyse“ und dem sogenannten „Affective Computing“. Sie wollen herausfinden, wie mittels KI von unserer Stimme auf unsere „Stimmung“ und Emotionen zurückgeschlossen werden kann. Was lässt einen Redner besonders charismatisch erscheinen und wie überzeugt man besonders gut sein Gegenüber?
Wie gefährlich wäre eine Super-KI?
Doch was passiert, wenn einzelne KIs mit ihren Fähigkeiten miteinander vernetzt werden zu einer Art Super-KI oder „Artifcial General Intelligence“? Google oder Microsoft kündigen bereits an, vernetzte KI Systeme zu entwickeln, die sich gegenseitig korrigieren und steuern – ohne Zutun von Menschen und deren Kontrolle. Wird es eine Super-KI geben, die in der Lage wäre, Entscheidungen und Schlüsse unabhängig von ihren menschlichen Nutzern zu ziehen – autonom, ohne Aufforderung oder sogar gegen den erklärten Willen?