Verflucht – Große Legenden der Geschichte - Mythos Ötzi
Eine Mumie bringt Menschen tödliches Unglück. Über einem afghanischen Tal liegt ein dunkler Schatten. Und eine Schriftrolle aus dem 18. Jahrhundert lässt viele noch heute erschaudern.
1991 wird die Mumie Ötzi, der Mann aus dem Eis, entdeckt – und schon bald mit mysteriösen Todesfällen in Verbindung gebracht. In der Ruinenstadt Schahr-e Gholghola sollen die Todesschreie einer Schlacht widerhallen. Ein Manuskript gilt noch heute als verflucht.
Mumienfund und Todesfälle - Zufall?
Schon bald wird der Fund mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht: Einige, die mit der Mumie zu tun haben, sterben eines frühen Todes. Zufall? Oder gibt es einen Zusammenhang?
Mysteriös ist auch eine andere Geschichte: Wer die afghanische Ruinenstadt Schahr-e Gholghola in der Dämmerung besucht, könne Schreie hören, so heißt es. Der Legende nach rühren diese von einem Massaker vor mehr als 800 Jahren.
Im Jahr 1221 führen Eroberungszüge den Mongolenherrscher Dschingis Khan ins afghanische Bamiyan-Tal. Er lässt Schahr-e Gholghola zerstören und sämtliche Bewohner töten. Lässt der Schrecken diesen Ort nicht los?
Fluch einer Schriftrolle
Seit der Marquis sie einst verlor, geht sie durch die Hände von Sammlern, Forschern und Bewunderern – und hinterlässt eine Spur des Unheils. Wann endet der Fluch der Schriftrolle?
Die großen Flüche der Geschichte verbreiten Angst und Schrecken. Ob Gräber, Mumien, Bestien oder kostbare Schätze – Den Legenden nach bringen sie Tod und Verderben.