XY history
Neues Video
ZDF

XY history - Der Mörder aus der Nachbarschaft

XY history
Der Mörder aus der Nachbarschaft
Neues Video
ZDF
XY history
Der Mörder aus der Nachbarschaft
  • 30.09.2026

1971, am „Tag der Republik“, wird eine Kinderleiche in Eberswalde gefunden. Die Polizei sucht den Mörder, Kinder dürfen nicht allein raus. Doch dann gibt ein kleiner Junge den entscheidenden Hinweis.

XY-history
Der Mörder aus der Nachbarschaft

1971, am „Tag der Republik“, wird eine Kinderleiche in Eberswalde gefunden. Die Polizei sucht den Mörder, Kinder dürfen nicht allein raus. Doch dann gibt ein kleiner Junge den entscheidenden Hinweis.

Sven Voss vor einem Foto von 2 Kindern und einem jungen Mann im Wald mit Fahrrädern.

Das Verbrechen

Im Mai 1969 verschwinden zwei Jungen in Eberswalde. Als sie wenige Wochen später tot aufgefunden werden, beginnt in der DDR eine bis dahin beispiellose Fahndung nach dem Täter.

Die Ermittlungen

Volkspolizei und Stasi ermitteln auf Hochtouren. Erstmals lässt die Polizei ein psychologisches Täterprofil erstellen. Dafür beschafft die Stasi sogar Unterlagen zum westdeutschen Kindermörder Bartsch. Doch die entscheidende Spur fehlt und die Angst wächst.

Der Wendepunkt

Aus politischen Gründen wird der Fall weitgehend unter Verschluss gehalten, schließlich stellt die Polizei die Fahndung ein. Doch mehr als zwei Jahre später schlägt der Täter erneut zu. Am "Tag der Republik" verschwindet ein zwölfjähriger Junge. Wenig später wird auch er tot aufgefunden. Eberswalde ist im Ausnahmezustand: Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße, ein ganzer Stadtteil steht unter Polizeibewachung. Der Druck auf die Ermittler steigt von Tag zu Tag. Dann bringt die Aussage eines Jungen die entscheidende Wende.

Aufarbeitung mit Zeitzeugen

"XY history" rekonstruiert einen Fall, der die Menschen weit über Eberswalde hinaus erschüttert. Moderator Sven Voss trifft Zeitzeugen wie den damaligen Ermittler Wolfgang Mücke und enge Schulfreunde der Opfer. Mit Experten wie der forensischen Psychologin Dr. Gilda Giebel und Kriminalautor Marko Kregel zeichnet die Dokumentation die jahrelange Suche nach dem Serienmörder nach. Und sie zeigt, wie die Ermittlungen selbst einen Überwachungsstaat wie die DDR an die Grenzen seiner Möglichkeiten brachten. Originaldokumente und aufwendig inszenierte Spielszenen zeichnen einen Fall nach, der als früher Meilenstein moderner Fallanalyse in Deutschland gilt.