"XY Spuren des Verbrechens: Femizide": XY Spuren des Verbrechens: Femizide
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XY Spuren des Verbrechens - Femizide

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  • 10.06.2026

Macht, Kontrolle und Besitzdenken sind die Motive, die bei Femiziden immer wieder eine zentrale Rolle spielen.

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Femizide

Macht, Kontrolle und Besitzdenken sind die Motive, die bei Femiziden immer wieder eine zentrale Rolle spielen.

Journalistin und Moderatorin Helene  Reiner präsentiert mehrere prägnante Fälle aus dem Archiv von "Aktenzeichen XY…  Ungelöst" und ordnet ein, warum Gewalt in engen sozialen Beziehungen besonders häufig Frauen trifft.
Zu den behandelten Fällen gehört unter anderem ein Doppelmord an Mutter und Tochter, der in den 1970er‑Jahren bundesweit für Entsetzen sorgte, ebenso wie das Verbrechen an einer Frau, die aus dem verletzten Ehrgefühl ihres Partners heraus getötet wurde.

Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, warum Ermittlungen im häuslichen Umfeld oft besonders schwierig sind, und zeigt auf, welche Möglichkeiten die Polizei hat, um gefährdete Frauen zu schützen. Ergänzend kommt ein Richter zu Wort, der erläutert, warum sich die Rechtsprechung mit dem Begriff Femizid bis heute schwertut.

Für Helene  Reiner ist klar: Femizide sind eine erhebliche gesellschaftliche Herausforderung und machen deutlich, wie dringend Aufklärung und Präventionsarbeit notwendig sind.

Stab

  • Regie - Andreas Ammer
  • Autor - Jasmin Lakatoš
  • Kamera - Felix Janssen, Thomas Morgott, Julian Wolf, Ivo Yordanov
  • Schnitt - Chris Davidson
  • Musik - Jürgen Roth