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Bekommt der Hamburger SV auf der Zielgeraden wieder das Nervenflattern? Gegen den Karlsruher SC bleiben die Rothosen erneut sieglos und kassieren die zweite Heimpleite in Folge.
Bekommt der Hamburger SV auf der Zielgeraden wieder das Nervenflattern? Gegen den Karlsruher SC bleiben die Rothosen erneut sieglos und kassieren die zweite Heimpleite in Folge.
Der Karlsruher SC mischt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga noch mit. Durch das 2:1 (2:1) beim Tabellenzweiten HamburgerSV hat der KSC drei Spieltage vor dem Saisonende nur noch drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz drei.
Hamburg nach vorne ohne Präzision
Der KSC machte den wenig selbstbewussten Gastgebern das Leben von Beginn an schwer. Den Hamburgern fehlte bei ihren Offensivaktionen zu häufig die Präzision. Ein Schuss vom Emir Sahiti (13.) war die einzig nennenswerte Aktion vor dem KSC-Tor. Denn der Schock für den HSV: Mit ihrem ersten gelungenen Angriff gingen die Karlsruher durch den 18-jährigen Ben Farhat in Führung.
Immerhin zeigten sich die Gastgeber nicht zu lange davon beeindruckt. Zwar fehlte oft noch immer die Genauigkeit. Doch der von Adam Karabec herausgeholte und von Davie Selke verwandelte Foulelfmeter war der verdiente Lohn für das Bemühen (42.). Lange hielt der Jubel nicht. In der Nachspielzeit nutzte Marvin Wanitzek das Durcheinander (45.+3) in der HSV-Abwehr zu seinem zwölften Saisontreffer. Nach Videobeweis entschied Schiedsrichter Florian Lechner auf Tor.
Glatzel vergibt Chance auf den Ausgleich
Nach dem Wechsel musste eine Reaktion der Hamburger kommen - stattdessen boten sich den Gästen zunächst Chancen zu weiteren Treffern, Ben Farhat traf den Pfosten (50.). Der HSV mühte sich, es fehlte aber bis in die Schlussphase hinein die Zielstrebigkeit. Robert Glatzel schoss ebenfalls ans Aluminium (81.).