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Bayer Leverkusen hat sich gegen einen tapfer kämpfenden VfL Bochum, der gar ein Traumtor erzielte, durchgesetzt. Beim Sieg der Werkself beendete auch Boniface seine Torflaute.
Bayer Leverkusen hat sich gegen einen tapfer kämpfenden VfL Bochum, der gar ein Traumtor erzielte, durchgesetzt. Beim Sieg der Werkself beendete auch Boniface seine Torflaute.
Dank Startelf-Rückkehrer Victor Boniface hat Bayer Leverkusen den Druck auf Bayern München im Bundesliga-Titelrennen erhöht. Der Double-Gewinner setzte sich am Freitagabend glanzlos mit 3:1 (1:1) gegen Abstiegskandidat VfL Bochum durch und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer.
Ungewohnter Aussetzer von Xhaka
Die Leverkusener suchten sofort den Weg nach vorne, Jeremie Frimpong (9.) hatte den ersten Abschluss der Partie. Auf der Gegenseite forderten die Gäste Elfmeter (10.), nachdem Felix Passlack nach einem Kontakt mit Victor Boniface im Strafraum zu Fall gekommen war - Schiedsrichter Sven Jablonski ließ aber zurecht weiterspielen. Die Werkself belohnte sich dann für eine dominante Anfangsphase: Aleix García (20.) wurde 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen und traf überlegt ins rechte obere Eck.
Die Bochumer waren vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt, schlugen dann aber aus dem Nichts zurück - auch dank eines kapitalen Fehlers von Granit Xhaka: Der Schweizer köpfte den Ball ungewollt in den Lauf von Gerrit Holtmann, der noch am stark reagierenden Lukas Hradecky scheiterte - den Nachschuss setzte Passlack (26.) dann sehenswert ins lange Eck. Die Werkself war in der Folge um Spielkontrolle bemüht, gefährliche Offensivaktionen blieben bis zur Pause aber aus.
Adli macht den Deckel drauf
Bayer kam wütend aus der Kabine, Boniface scheiterte aus spitzem Winkel an Timo Horn (46.). Die Gäste versteckten sich nicht, Matus Bero (53.) schloss einen Konter aber zu zentral ab. Auf der Gegenseite machte es Boniface besser: Der Nigerianer musste nur noch einschieben, nachdem Piero Hincapié einen Freistoß von García mustergültig quergelegt hatte.
Jeremie Frimpong (78.) verpasste die Entscheidung, ein zweiter Treffer von Boniface wurde wegen einer Abseitsposition nicht gegeben (80.). Kurz darauf traf Armine Adli dann zum beruhigenden 3:1.