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Ausgerechnet in Leverkusen endet Werders Serie von fünf Niederlagen in Folge. Die Bremer gewannen mit 2:0 beim Meister, der sich zudem Sorgen um Florian Wirtz machen muss.
Ausgerechnet in Leverkusen endet Werders Serie von fünf Niederlagen in Folge. Die Bremer gewannen mit 2:0 beim Meister, der sich zudem Sorgen um Florian Wirtz machen muss.
Begleitet von großen Sorgen um Spielmacher Florian Wirtz hat Bayer Leverkusen im Titelkampf der Fußball-Bundesliga erneut gepatzt. Beim 0:2 (0:1) gegen Werder Bremen zog sich der Nationalspieler nur acht Minuten nach seiner Einwechslung eine Fußverletzung zu und musste das Feld vorzeitig verlassen.
Bremer Abwehr gut geordnet
Der Meister und Pokalsieger tat sich von Beginn an schwer. Statt gradlinigem Offensiv-Fußball sahen die Zuschauer viel Ballgeschiebe im Mittelfeld. Und dann patzte auch noch die Abwehr. Mario Hermoso spielte am eigenen Strafraum einen katastrophalen Fehlpass in die Beine von André Silva. Der Portugiese passte schnell in die Mitte auf Jens Stage, der weiter zum besser postierten Romano Schmid (7.), der wiederum Bayer-Torwart Lukas Hradecky aus Nahdistanz überwand. Gegen die gut geordnete Bremer Abwehr fiel Leverkusen wenig ein.
Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe die Hausherren das erste Mal gefährlich vor das Tor der Gäste kamen. Nach einer flachen Hereingabe von Aleix Garcia scheiterte Emiliano Buendia aus kurzer Entfernung am stark reagierenden Werder-Torwart Michael Zetterer. Kurz darauf traf Andre Silva auf der Gegenseite - doch der Bremer Jubel über das vermeintliche 2:0 kam zu früh, da der Schütze im Abseits stand. Bayer mangelte es aus dem Spiel heraus weiter an Ideen, kam durch einen Standard kurz vor der Pause aber trotzdem beinahe zum Ausgleich. Garcia traf mit einem Freistoß aus 17 Metern nur die Latte.
Zetterer hält den Sieg für Werder fest
In der Pause reagierte Alonso auf die schwerfällige Vorstellung seiner Mannschaft und brachte mit Nordi Mukiele, Exequiel Palacios und Florian Wirtz gleich drei frische Kräfte. Nur acht Minuten nach Wiederbeginn dann der Schock: Für Wirtz ging es nicht weiter.
Seine Teamkollegen warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn, um die Niederlage abzuwenden. Doch die Bremer um den starken Zetterer als Rückhalt gaben sich keine Blöße. Joker Justin Njinmah (90.+4) erhöhte in der Nachspielzeit noch mal. Damit bejubelte der SVW am Ende einen nicht unverdienten Sieg.