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Die Dortmunder Fans werden ungeduldig. Die 0:1-Pleite gegen den FC Augsburg, der seit fünf Spielen kein Gegentor mehr gefangen hat, hatte ein gellendes Pfeifkonzert zur Folge.
Die Dortmunder Fans werden ungeduldig. Die 0:1-Pleite gegen den FC Augsburg, der seit fünf Spielen kein Gegentor mehr gefangen hat, hatte ein gellendes Pfeifkonzert zur Folge.
Auch ungewohnte neongelbe Sondertrikots haben Borussia Dortmund nicht vor dem x-ten Rückschlag in dieser Saison bewahrt. Beim 0:1 (0:1) gegen den FC Augsburg bot das Team von Trainer Niko Kovac in den Jerseys, die an die Meisterschaft von 1995 erinnern sollten, 30 Jahre später einmal mehr nur biederes Bundesliga-Mittelmaß.
Verunsicherter und fahriger BVB
Die Gastgeber wirkten von Beginn an verunsichert und fahrig. Dynamik und Zug zum Tor fehlten, die Laufwege passten nicht, die wenigen Abschlüsse waren lasch. Augsburg konzentrierte sich zunächst auf seine Defensive, nutzte dann aber die erste Chance eiskalt aus. Nach einem Freistoß des früheren Dortmunders Marius Wolf kam Jeffry Gouweleeuw (23.) völlig frei zum Kopfball. Der Ball flog im hohen Bogen über den chancenlosen Gregor Kobel hinweg.
Eine Reaktion blieb zunächst aus, der BVB erspielte sich in der ersten Halbzeit zwar neun Ecken, aber keine nennenswerte Chance - und brachte das Publikum gegen sich auf. Julian Brandt, der glücklos agierte, musste ebenso Pfiffe ertragen wie Pascal Groß, dessen Versuch, einen Eckstoß direkt aufs Tor zu ziehen, kläglich scheiterte.
Zwei Abseitstore in Hälfte zwei
Nach der Pause fiel der vermeintliche Ausgleich, Brandt stand aber im Abseits. Wenig später wurde auch das vermeintliche 2:0 zurückgenommen, bevor Salih Özcan den Ball ins eigene Tor lenkte, hatte sich ein Augsburger im Abseits befunden.
Niko Kovac reagierte, brachte zunächst Maximilian Beier und Julian Ryerson sowie wenig später Marcel Sabitzer und Julien Duranville. Doch es gelang dem BVB weiter nicht, Augsburg unter Druck zu setzen.