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Kiel darf sich nach der Partie gegen Stuttgart ruhig ärgern. Denn Holstein spielte gegen den VfB gut mit und hätte in Überzahl einen Sieg durchaus verdient gehabt.
Kiel darf sich nach der Partie gegen Stuttgart ruhig ärgern. Denn Holstein spielte gegen den VfB gut mit und hätte in Überzahl einen Sieg durchaus verdient gehabt.
Aufsteiger Holstein Kiel hat den nächsten Punkt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesammelt. Die Norddeutschen blieben durch das 2:2 (1:1) gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal in dieser Saison in zwei Spielen nacheinander ungeschlagen, belegen mit jetzt 17 Punkten aber weiter den vorletzten Platz.
Rot für Stuttgars Skrzybski
Engagiert gingen die Norddeutschen in die Partie. Die Defensive der Schwaben brachten sie aber zunächst nicht ernsthaft in Gefahr. Gleich mit der ersten gefährlichen Offensivaktion ging Stuttgart in Führung. Enzo Millot steckte den Ball zu Jamie Leweling (15.) durch, der aus spitzem Winkel Holstein-Keeper Timon Weiner überwand. Aus einer Standardsituation heraus kam Holstein zum Ausgleich. David Zec verlängerte einen weiten Einwurf von Shuto Machino zu Steven Skrzybski (30.).
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur wenige Sekunden, ehe Skrzybski (46.) erneut zur Stelle war. Sein Distanzschuss aus mehr als 20 Metern Entfernung senkte sich über den unglücklich aussehenden VfB-Schlussmann Alexander Nübel hinweg ins Tor. Mit der Roten Karte gegen Leonidas Stergiou, der den durchbrechenden Skrzybski gefoult hatte, schien das Pendel endgültig in Richtung der Kieler auszuschlagen. Den anschließenden Machino-Freistoß parierte Alexander Nübel großartig.
VfB darf sich über einen Punkt freuen
Umso überraschender kam Ermedin Demirovic wenig später völlig frei im Holstein-Strafraum zum Ausgleichstreffer. Kiel drängte auf den Siegtreffer, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Die letzte Chance vergab Shuto Machino in der Nachspielzeit.
So brachte der VfB das Unentschieden über die Zeit und konnte sich darüber freuen, zumindest einen Zähler im Rennen um die Europapokal-Teilnahme mit auf die Heimreise zu nehmen.