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Während Freiburg seine Chancen nicht nutzt, besticht Borussia Dortmund beim Lieblingsgegner mit Effizienz. Die internationalen Plätze sind für Schwarz-Gelb wieder in Reichweite.
Während Freiburg seine Chancen nicht nutzt, besticht Borussia Dortmund beim Lieblingsgegner mit Effizienz. Die internationalen Plätze sind für Schwarz-Gelb wieder in Reichweite.
Borussia Dortmund hat seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll fortgesetzt und reist zudem mit einem positiven Gefühl zum Highlight-Spiel in der Champions League beim FC Barcelona. Der in dieser Saison so inkonstante BVB setzte sich mit 4:1 (1:0) beim SC Freiburg durch und durfte knapp eine Woche nach dem jüngsten Stimmungsaufheller gegen Mainz (3:1) erneut jubeln. Die Breisgauer kassierten mit dem fünften sieglosen Spiel nacheinander den nächsten Rückschlag im Kampf um die Europapokal-Plätze.
Kein Handelfmeter für Freiburg
Beide Mannschaften drückten in der Anfangsphase aufs Tempo. Sowohl der BVB wie der SC waren auf schnelle Ballgewinne aus. In der 17. Minute sprang der Ball dem Dortmunder Verteidiger Rami Bensebaini bei einem missglückten Klärungsversuch im Strafraum an die Hand, Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) ließ weiterlaufen.
Wie zu Beginn ging es auch Mitte der ersten Hälfte munter hin und her, kein Team konnte sich ein Übergewicht erarbeiten. Vor beiden Toren wurde es immer wieder gefährlich. Nach einer halben Stunde gewannen die Dortmunder die Oberhand, diese Phase nutzte Karim Adeyemi mit einem starken Abschluss zur Führung. Der BVB verteidigte im Anschluss solide und nahm das Ergebnis mit in die Pause.
Kobel hält Dortmunds Führung fest
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlief allerdings die komplette BVB-Defensive. Nach 23 Sekunden tauchte Ritsu Doan frei vor Gregor Kobel auf, der Japaner konnte den Dortmunder Torwart aber nicht überwinden. Besser machte es kurz darauf Carney Chukwuemeka auf der Gegenseite bei einem Konter. Der Schuss des 21-Jährigen wurde unhaltbar für Florian Müller von Verteidiger Philipp Lienhart abgefälscht.
Die Freiburger zeigten sich nicht geschockt und drängten weiter vehement auf ihren ersten Treffer. Gregor Kobel hielt aber auch gegen Junior Adamu (54.). Nach rund einer Stunde kam Serhou Guirassy für Maximilian Beier. Der traf prompt nach starker Vorarbeit von Chukwuemeka und Julian Brandt ins leere Tor. Jamie Gittens machte es noch deutlicher. Maximilian Eggestein verübte zum Schluss für die Freiburger noch Schadensbegrenzung.