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Borussia Dortmund setzt die Aufholjagd fort und gewinnt nach einer irren Nachspielzeit mit 3:2 in Hoffenheim. Nach dem Spiel gibt es hitzige Debatten um den Siegtreffer.
Borussia Dortmund setzt die Aufholjagd fort und gewinnt nach einer irren Nachspielzeit mit 3:2 in Hoffenheim. Nach dem Spiel gibt es hitzige Debatten um den Siegtreffer.
Borussia Dortmund und Torjäger Serhou Guirassy sind bei ihrer späten Jagd auf einen Champions-League-Platz nicht aufzuhalten. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gewann am viertletzten Bundesliga-Spieltag mit einem Treffer von Waldemar Anton in der Nachspielzeit und nach VAR-Beweis mit 3:2 (1:0) bei der TSG Hoffenheim. Damit feierte der BVB den vierten Sieg in den vergangenen fünf Spielen und verbesserte sich auf den sechsten Tabellenplatz.
Dortmund von Beginn an überlegen
Mit Rückkehrer Leo Östigard als Abwehrchef und einer Fünferkette erhofften sich die Gastgeber mehr Stabilität in der Defensive, wurden aber von Beginn an eingeschnürt. Julian Brandt hatte nach knapp zehn Minuten freie Bahn im Strafraum. Seinen unplatzierten Schuss parierte Oliver Baumann mühelos. Die Hoffenheimer rannten der ballsicheren Borussia viel hinterher und taten sich schwer im Spielaufbau.
Nach einem schnellen Gegenangriff über Brandt traf Serhou Guirassy aus kurzer Entfernung zum 1:0. Zum ausgiebigen Torjubel konnte der 29-Jährige erst einige Minuten später ansetzen, als der VAR-Beweis zeigte, dass Brandt nicht im Abseits gestanden hatte. Nach einem von ihm selbst gegen Leo Östigard herausgeholten Elfmeter hätte Guirassy auf 2:0 erhöhen können. Der Torjäger schoss aber vom Punkt zu ungenau und schwach, sodass Baumann zum dritten Mal in dieser Spielzeit einen Strafstoß hielt (34.).
Hoffenheim reklamiert Foul an Baumann
Nach der Pause blieben die Kraichgauer zunächst unterlegen. Jamie Gittens rannte alleine auf Baumann zu, der TSG-Kapitän ließ sich den Ball aber nicht durch die Beine schießen. Die Nachlässigkeiten beim Abschluss rächten sich für Dortmund: Der Ex-Leverkusener Adam Hlozek nutzte einen Pass von Anton Stach und traf zum unerwarteten Ausgleich.
Eine herrliche Direktabnahme von Brandt aus spitzem Winkel führte dann zum 2:1 für die Borussia. Der sträflich freie Pavel Kaderabek köpfte aber zum erneuten Ausgleich ein. Als es bereits nach einem Remis aussah, folgte eine strittige Szene um Baumann. Waldemar Anton durfte unbedrängt einschießen, bevor der TSG-Keeper nach dem Schlusspfiff gezeichnet von einer Beule am Kopf zusammensackte.