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Union Berlin kann wohl für ein weiteres Jahr im Oberhaus planen. Gegen Wolfsburg gewinnt die Elf von Trainer Baumgart mit 1:0 und verschärft die Krise beim VfL.
Union Berlin kann wohl für ein weiteres Jahr im Oberhaus planen. Gegen Wolfsburg gewinnt die Elf von Trainer Baumgart mit 1:0 und verschärft die Krise beim VfL.
Union Berlin hat die Ergebniskrise des VfL Wolfsburg weiter verschärft. Die Eisernen setzen sich gegen das Team des glücklosen Ralph Hasenhüttl mit 1:0 (0:0) durch und punkteten damit im vierten Spiel in Serie gegen eine besser platzierte Mannschaft. Benedict Hollerbach machte mit seinem Tor den Sieg der Gastgeber perfekt.
Berlin zunächst spielbestimmend
Selbstvertrauen war ein zentraler Faktor der Partie. Union hatte nach den jüngsten Resultaten deutlich mehr davon und bestimmte das Spiel. Andrej Ilic (17.) kam nach einem langen Einwurf von Josip Juranovic einen Schritt zu spät. Janik Haberers Schuss (22.) parierte VfL-Torwart Kamil Grabara gut. Wolfsburg realisierte langsam, dass mit zusätzlichem Mut mehr möglich wäre.
Patrick Wimmer (26.) und Mohamed Amoura (36.) scheiterten aber an Unions Torwart Frederik Rönnow. Unions Rani Khedira war sichtlich aufgebracht, als Referee Harm Osmers in der 45. Minute nach einem Sturz von Wimmer und Danilho Doekhi im Strafraum nicht auf Elfmeter für die Berliner entschied.
Behrens vergibt Chance zum Ausgleich
Tief durchatmen musste Khedira dann auch gleich nach dem Seitenwechsel. Rönnow parierte diesmal gegen Jakub Kaminski mit einem starken Reflex. Union fing sich schnell. Auch vor dem Siegtor sorgte Juranovic mit einem langen Einwurf wieder für die entscheidende Gefahr. Nach einem gewonnenen Kopfball-Duell von Querfeld musste Benedict Hollerbach (63.) aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Der erst kurz zuvor eingewechselte Kevin Behrens hatte am Ende den Ausgleich auf dem Fuß, schoss aber über das Tor (89.).