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Skurrile Minuten für FCH-Stürmer Pieringer: Erst lag er blutüberströmt auf dem Rasen, wurde dann im Strafraum gefoult und vewandelte selbst zum Sieg bei Trainer Schmidts Jubiläum.
Skurrile Minuten für FCH-Stürmer Pieringer: Erst lag er blutüberströmt auf dem Rasen, wurde dann im Strafraum gefoult und vewandelte selbst zum Sieg bei Trainer Schmidts Jubiläum.
Trainerikone Frank Schmidt hat in seinem Jubiläumsspiel mit dem 1. FC Heidenheim drei wichtige Punkte im Bundesliga-Abstiegskampf geholt. Beim verdienten 1:0 (1:0)-Auswärtssieg gegen einen erschreckend schwachen VfL Wolfsburg stand der 51-Jährige am Samstag zum 700. Mal bei einem Pflichtspiel seines Klubs an der Seitenlinie.
Zähe Anfangsphase
Nach einer zähen Anfangsphase musste Frank Schmidt erst bangen - und konnte dann jubeln: Marvin Pieringer blieb nach einem Kopf-an-Kopf-Treffer mit Sebastiaan Bornauw liegen, seine Platzwunde über dem rechten Auge musste auf dem Platz genäht werden. Mit seinem ersten Ballkontakt nach der Behandlung dribbelte der Heidenheimer Stürmer in den Sechzehner, holte gegen Joakim Maehle den Elfmeter raus - und verwandelte sicher. VfL-Keeper Kamil Grabara hatte zwar die Ecke geahnt, kam aber nicht mehr entscheidend ran.
Die Wölfe, die auf Topscorer Mohamed Amoura (Gelbsperre) verzichten mussten und bei denen Torjäger Jonas Wind zunächst nur auf der Bank saß, taten sich gegen die kompakt stehenden Gäste extrem schwer. Ralph Hasenhüttl musste früh reagieren, für den angeschlagenen Konstantinos Koulierakis kam Denis Vavro (26.). Kapitän Maximilian Arnold setzte einen Freistoß ans Außennetz (34.), mehr gab es offensiv im ersten Durchgang (von beiden Teams) nicht zu sehen.
VfL-Keeper Grabara verhindert Schlimmers
Wind ersetzte zur Pause den schwachen Tiago Tomás, doch auch der Däne konnte keine Impulse setzen. Kamil Grabara verhinderte mit starken Paraden gegen Adrian Beck (48.) und Budu Siwsiwadse (56.) einen höheren Rückstand, so blieb es spannend. FCH-Keeper Kevin Müller musste in der 77. Minute beim Schuss von Lukas Nmecha zum ersten Mal so wirklich eingreifen.