Titelverteidiger Frankreich hat bei der Handball-EM überraschend gepatzt und die deutschen Chancen auf das Halbfinale damit unfreiwillig verbessert. Der Europameister verliert mit 32:36 (14:20) gegen Spanien.
Vor 10.933 Zuschauern boten die Franzosen ihre bisher schwächste Turnierleistung. Der Favorit leistete sich im Angriff ungewöhnlich viele Fehler und ließ in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen. Das nutzten die Spanier um ihren starken Torwart Sergey Hernandez vom Bundesliga-Spitzenreiter SC Magdeburg immer wieder zu leichten Toren.
Tore:
Spanien: Barrufet (10), Gurri (5), Gómez (5), Tarrafeta (4), Serdio (4), Dujshebaev (2), Garciandia (2), Odriozola (1), Fis (1), Romero (1), Fernández (1)
Trainer: Jordi Ribera
Frankreich: Minne (7), Descat (5), Tournat (4), Breit (3), Nahi (3), Fabregas (3), Bos (2), Prandi (2), Lenne (1), Richardson (1), Kounkoud (1)
Trainer: Guillaume Gille
Schiedsrichter: Mirza Kurtagic (Schweden) / Mattias Wetterwik (Schweden)
Kommentator: Benno Krieger
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